Mein Sohn hat Schizophrenie, 50 % Behinderung, bekommt Bürgergeld und lebt bei uns (zahlt keine Miete). Seine Sachbearbeiterin bestand darauf, dass er Grundsicherung bekommt und hat einen Antrag beim Amtsarzt zur Feststellung seiner Arbeitsfähigkeit gestellt. Heute kam ein Schreiben vom Jobcenter.
Sie möchte mit meinem Sohn über das Ergebnis des amtsärztlichen Gutachten sprechen, außerdem möchte sie mit ihm einen Kooperationsplan erstellen.
Was heißt das? Hat der Amtsarzt ihn als arbeitsfähig eingestuft? Wenn nicht, warum möchte sie mit meinem Sohn einen Kooperationsplan erstellen. Der Amtsarzt hat meinen Sohn gar nicht gesehen. Wir haben einen Bericht von seinem Psychiater von LWL eingereicht. Der Psychiater hat geschrieben, dass er nicht arbeitsfähig ist. Er nimmt 2 Depots und Haldol als Notfallmedikation. Der Termin ist in einer Woche.
Er kann noch nicht mal 1 Stunde am Tag arbeiten.
Wie soll ich dieses Schreiben verstehen?