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Der Zusammenhang von Gedankenausbreitung und Eigenbezug

Nova

Well-known member
In meinen Augen ist alles im Universum energetisch miteinander verbunden und die Menschen untereinander sind geistig verbunden.

Dieser Zusammenhang, diese Verbundenheit, wird von der herrschenden Wissenschaft künstlich zerrissen. Menschen werden als Inseln dargestellt.

Ich lebe mit dieser Wahrnehmung, dass sich meine Gedanken in der Umgebung ausbreiten und mir meine Umgebung auch auf diese antwortet schon lange. Man nennt es auch einen Mangel an Privatheit.

Diese Privatheit ist aber bei mir eben nicht gegeben, sondern es wird nur von Seiten der herrschenden Wissenschaft behauptet, dass ich diese Privatheit haben sollte.

Was besonders weh tut, ist, dass meine Mitmenschen vorneherum leugnen, geistig mit mir verbunden zu sein, wenn ich sie darauf anspreche. Sie leugnen meine Wahrnehmung. Hintenherum, durchs Fenster z.B., antworten sie auf meine Gedanken oder darauf, was ich hinter geschlossenen Gardinen tue.

Schade, dass die allergrößte Mehrheit der Menschen mich nicht zu verstehen scheint. Auch die allermeisten Mitbetroffenen wollen meine Wahrnehmungen und Gedanken nicht nachvollziehen. Die allermeisten Menschen sind so herrschaftsgläubig, dass sie der herrschenden Wissenschaft glauben wollen, dass man darüber eben nicht spricht und schon gar nicht einem sogenannten Schizophrenen Recht gibt in seiner Selbst- und Fremdwahrnehmung, weil man das eben nicht tut.

Nun, ich lebe mit dieser Wahrheit, die meine subjektive Wirklichkeit darstellt. Und so schlecht ist mein Leben gar nicht, außer dass ich mich etwas einsam fühle mit meinen Wahrnehmungen und Gedanken.
 
Mutter Natur gab uns das Ego. Das Gefühl der Abgrenzung zwischen einen Selbst und den anderen.
Unsere Gesellschaft ist sehr aufs Individuum bedacht. Schon als Kinder kriegen wir z.B. durch Geschichten eingetrichtert, dass es gut ist anders wie die anderen zu sein und ein starkes Ego voller Individualismus zu haben. Beispiel für paar Geschichten aus meiner Kindheit: Der Regenbogenfisch, das hässliche Entlein usw.
Wir werden dann erwachsen mit der Überzeugung das die Grenze zwischen uns und den anderen fest ist.
Dann kommt die Psychose und man erkennt, das dass Ich nichts anderes als ein Konstrukt des Hirns zum Selbstschutz ist. Die Grenze ist gar nicht mal so fest wie man denkt. Alles hängt irgendwie zusammen. Vielleicht denkt man sogar, dass die ganze Welt ein einziger Organismus ist.
Aber versuch das mal jemanden klar zu machen, der sowas noch nie erlebt hat. Die schütteln nur den Kopf und bemerken gar nicht die ganzen kleinen Zeichen, die ihnen häufiger mal begegnen, die auf eine Verbindung von allem hinweisen. Die haben sich dem gegenüber einfach abgekoppelt und lehnen alles was auf Zusammenhang hindeutet als Zufall ab.

bestes Beispiel für eine Verbindung von allem ist in meinen Augen, dass wenn man an andere denkt, die sich häufig bei einem melden oder anders herum. Das passiert mir echt so oft, dass es kein Zufall mehr sein kann.
Mein Vater hat sogar manche Lebensereignisse von mir am selben Tag vorausgesagt. Immer noch ein Rätsel wie er das schafft.
 
Vielen Dank @Nova und @Gelöschter Benutzer 2351 das ist so ein wichtiger Punkt.

Ich lebe auch in der Überzeugung, dass das Ego überhaupt nicht existiert. Und nur das Miteinander oder die Gemeinschaft das ist was wirklich ist.

Aber ich bin nicht fähig in meinem Alltag zu funktionieren, sobald ich das Ego hinter mir lasse. Gott zu sein überfordert mich. Also muss ich mich permanent "erden" und versuchen mich selbst in meinem Ego zu verstecken und abzugrenzen.

Und mir ist auch aufgefallen. 90% der Menschen scheinen dies überhaupt nicht so zu empfinden. Sie sind ernsthaft und völlig in ihrem Ego eingesperrt und können sich gar nicht mehr vorstellen, dass es etwas darüber hinaus gibt.

Und ich glaube es hat einen Grund, dass dies gewollt ist:

Grade wenn du von Fenstern sprichst. "Es sind bereits genug Menschen aus dem Fenster gesprungen, denn sie dachten sie könnten fliegen, aber sie sind unten aufgeprallt und gestorben"

Eine andere Binsenweisheit: "Geh nicht zu tief in den Wald, denn da lauert der Wolf auf dich"

Und denk an Ikarus, der zu nah an die Sonne geflogen ist und sterben musste.

Was ich sagen will: Es gibt genug Geschichten, die verdeutlichen, dass nur unser abgegrenztes Ego eine Stabilität in dieser Welt schafft. Und diese Stabilität ist notwendig für das funktionieren und damit überleben der Menschheit.

Deshalb ist es wichtig, dass du akzeptierst, dass du krank bist und deine Medikamente nehmen musst, damit die Stimmen in deinem Kopf weggehen und du wieder funktionieren kannst, damit du arbeiten gehen kannst und konsumieren.
 
Meine subjektive Wirklichkeit bedeutet, dass ich eben kein abgegrenztes Selbst oder Ego anderen gegenüber habe. Diese subjektive Wirklichkeit ist bleibend, nicht akut psychotisch, sondern sozusagen chronisch, wenn es denn eine Krankheit wäre.

Die 90 Prozent, die Ihr erwähnt, lügen meiner Meinung nach wie gedruckt.
 
@Nova

Meine Wortwahl und mein Satzbau sind anders, aber ich sehe es ähnlich.

Mir kommt es so vor, als müssten die Leute vor irgend jemandem Rechenschaft ablegen, warum ich anders bin, wer ich bin, woher ich komme, warum ich lebe usw. Zu oft bekomme ich Antworten, auf Fragen, die ich nie gestellt habe.

Würden in einem Kollektiv nicht die Gedanken eines Individuums stören? Aber wäre es in dem Kollektiv nicht unendlich langweilig, wenn Gedanken eines Individuums eben nicht stören würden? Dann wären wir Segen und Fluch zugleich.

Denn wird nicht permanent mit unserer Angst gespielt, damit wir "freiwillig" das tun, was wir gar nicht tun wollen? Der freie Wille gefangen in einer Blase von Angst und Unsicherheit?

Wäre Vertrauen unsere größte Stärke oder Schwäche? Aus Vertrauen könnte der schlimmste Feind, oder der Beste Freund zugleich entspringen. Das Phänomen, dass ein und dieselbe Person einem (zeitlich versetzt) widersprüchliche Tipps gibt, kein Versehen, sondern Gedankenmanipulation?

Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich die Wahrheit wirklich wissen will.
 
@Kopernikus Ja, man spricht auch davon, dass die kopernikanische Wende zwar in den Naturwissenschaften aber nicht in den Geisteswissenschaften stattgefunden hat.

Ich störe und werde gestört, was meinen Mitmenschen offensichtlichen Spaß bereitet.

Ich fürchte, geistig umnachtet zu sterben, falls ich Alles weiß.
 
Es wäre gut, wenn ihr eure Wahrheit offenlegen würdet.

Die Frage ist, mit welcher Wahrheit man schwer umgehen kann? Die Wahrheit, dass Betroffene trotz ihrer mentalen Probleme mit ihrem Denken auch richtig liegen können und sich die Frage stellt, ob die Realität eine Art von Projektion davon ist?

Das wäre mir so in den Sinn gekommen.

Ich habe selbst Gedankenausbreitungserlebnisse gehabt und sehe darin ein Muster.
 
Schizophrenie ist ein wissenschaftliches Hirngespinst. Dieses entsteht durch die Leugnung subjektiver Wirklichkeiten. Existenziell geleugnet zu werden ist ein Faktor bei der Entstehung von Psychosen.
Schon traurig irgendwie.
Ich weiß aber, dass diese Wirklichkeit für mich mindestens genauso beständig ist wie für Andere ihre subjektive Wirklichkeit. Der Unterschied ist eben, dass es kaum Mitwisser gibt und einen Schizophrenen eh keiner ernst nimmt.
 
Zumindest finde ich diese eigene Wirklichkeit und den Eigenbezug als zweckmäßiges Instrument. Andere nehmen sich auch zu wichtig, nur würden diese es kaum zugeben, weil es ja ihre subjektive Wirklichkeit ist und Angeberei wäre.

Betroffene haben eben keinen Lohn den sie dafür bekommen, wo Andere zum Teil für unsinn bezahlt werden und sich Professor oder Dr nennen können.

Also zumindest ist meine Lebenswirklichkeit etwas vielfältiger und ich nehme mich trotz allem weniger ernst als andere es für sich vielleicht tun ..
 
Vielleicht sollte man Schizophrenie als Folge gesellschaftlicher Störungen sehen, statt alles als Irrsinn abzutun.
Meiner Meinung gibt es für alles Ursache und Wirkung und Probleme oder Wandel gab es schon immer und Schizophrenie ist vielleicht Teil der menschlichen Evolution oder Fähigkeit für Veränderung.

Etwas hoch gepokert, aber ich finde das man Betroffene oder die Krankheit nur so schlecht darstellt, weil die Behandlungen einfach grottenschlecht sind und auch da es um Macht geht statt darum den Betroffenen zu helfen.
 
Existenziell geleugnet zu werden
Ich kenne das auch und es ist bezeichnend für jene, die so etwas machen. Vielleicht ist die Krankheit eine Folge davon, dass man existenziell im Beruf oder sonnst wo nimmer weiter kommt, egal wie man sich anstrengt oder wie gut man ist.
 
Hmmm....das stimmt mich nachdenklich.
Interessant finde ich, dass wir "Gesunden" ja auch sehr auf unsere Wahrheit/Wahrnehmung bestehen, für allgemeingültig erklären wollen und uns ja viel darum streiten.


Meine subjektive Wirklichkeit bedeutet, dass ich eben kein abgegrenztes Selbst oder Ego anderen gegenüber habe. Diese subjektive Wirklichkeit ist bleibend, nicht akut psychotisch, sondern sozusagen chronisch, wenn es denn eine Krankheit wäre.

Die 90 Prozent, die Ihr erwähnt, lügen meiner Meinung nach wie gedruckt.

Ich beneide dich um diese Wirklichkeit. Diese Einheit erlebe ich nur in wenigen Augenblicken mit einzelnen Menschen oder im Alleinsein in der Natur.
 
Ich beneide dich um diese Wirklichkeit. Diese Einheit erlebe ich nur in wenigen Augenblicken mit einzelnen Menschen oder im Alleinsein in der Natur.

Da ist kaum etwas Beneidenswertes dran, finde ich, denn dadurch, dass ich von meiner Umwelt nicht abgegrenzt bin, kann ich die 2 von mir erlernten Berufe der Psychologin und Büromitarbeiterin fairerweise nicht ausüben, wegen des fehlenden Datenschutzes.
 
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