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Willkommen im Psychose und Schizophrenie Forum

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Pharmakologische Strategien
➝ 2‑seitige Praxisübersicht: PDF-Druckversion
Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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➝💙 Schizophrenie für Angehörige – einfach, respektvoll und verständlich erklärt

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Lohnt sich die Tagesklinik wenn man nicht in der Psychose ist?

Voyager34

Well-known member
Ich bin seit ca. 3 Jahren nirgendwohin gegangen was meine Erkrankung gut tun würde außer jetzt die Psychiatertermine wo ich nur Medikamenten verschrieben bekam. Mein letzter Klinikaufenthalt war im Jahr 2023. Ich möchte was machen aber weiß nicht wo ich anfangen soll. Ich gehe zwar manchmal raus etwas einkaufen aber sonst habe ich nichts zu tun und bin die ganze Zeit in meinem Zimmer. Manchmal vermisse ich die Psychosezeiten und meinen Klinikaufenthalt wo ich mich verbunden zur Welt fühlte. Wie sieht es bei euch aus? was macht ihr und was könnte man machen?
 
Zuletzt bearbeitet:
Befindest du dich nicht ausserhalb des Sonnensystems ? :rolleyes:

Ich selber war noch nie in einer Tagesklinik , aber Bekannte. Sie waren froh über die Tagesstruktur und Behandlung . Ich beschäftige mich letzter Zeit sehr mit KIs , aber habe nur die Modelle , für die ich nicht zahlen muss.

Sonst gehe ich ab und zu in die Tagesstätte. Leider komme ich da mit mehreren Leuten nicht aus , was eben mit meiner letzten Psychose zu tun hat.
 
Manchmal vermisse ich die Psychosezeiten und meinen Klinikaufenthalt wo ich mich verbunden zur Welt fühlte. Wie sieht es bei euch aus? was macht ihr und was könnte man machen?
Ich würde auch zustimmen, da Tagesklinik dir einerseits wieder Tagesstruktur gibt und du auch die möglichkeit hast deine Medikamente etwas umstellen zu lassen, also die Grundlagen zu ändern, damit du wieder mehr unternimmst und Motivation hast.

Welche Medikamente nimmst du aktuell ein?

Die 2-seitige Empfehlung würde einerseits ein Therapiekonzept mit Bupropion NDRI Antidepressivum aufzeigen, welches gezielt gegen Negativsymptome hilft und Positivsymptome verbessern kann ohne zu dämpfen.
Antipsychotikum wird in dem Fall das Aripiprazol eingesetzt, aber es würden sich auch andere Antipsychotika theoretisch eignen.
Weitere verschreibungspflichtige Ergänzungen davon wären Trimipramin-Tropfen und Trazodon (SARI Antidepressivum) oder ein SSRI Antidepressivum.

Vielleicht würde es dir sehr helfen diese Richtung einzuschlagen und das in einer Tagesklinik von der Umstellung her anzugehen.
 
Vielleicht wäre eine Tagesstätte oder eine ambulante Sozialpsychiatrie eine Möglichkeit für dich. In einer Tagesklinik war ich noch nie, aber ich glaube, man braucht dort eine gewisse Akutheit, um behandelt zu werden. Die ASP wäre etwas längerfristiges.
 
Ich würde auch zur ASP raten. Dort kannst du über deine Probleme sprechen und Veränderungen anregen. Wenn du zu einem grösseren Träger gehst kannst du auch Menschen kennenlernen.
 
Ich kann die Tagesklinik nur empfehlen. Ist einen Versuch wert. Ich war 9 Wochen da und es hat mir gut gefallen.
Besonders die gemeinsamen Mahlzeiten.
Eine andere Möglichkeit wäre ambulantes betreutes Wohnen. Dann hättest du ca. 3 Stunden die Woche für Freizeitaktivitäten und vieles Andere.
Ich selber habe Bewo und bin froh darüber. Die fahren mit mir überall hin, einkaufen oder mal essen gehen usw.
 
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