Der Zusammenhang von Gedankenausbreitung und Eigenbezug

@Nova

Meine Wortwahl und mein Satzbau sind anders, aber ich sehe es ähnlich.

Mir kommt es so vor, als müssten die Leute vor irgend jemandem Rechenschaft ablegen, warum ich anders bin, wer ich bin, woher ich komme, warum ich lebe usw. Zu oft bekomme ich Antworten, auf Fragen, die ich nie gestellt habe.

Würden in einem Kollektiv nicht die Gedanken eines Individuums stören? Aber wäre es in dem Kollektiv nicht unendlich langweilig, wenn Gedanken eines Individuums eben nicht stören würden? Dann wären wir Segen und Fluch zugleich.

Denn wird nicht permanent mit unserer Angst gespielt, damit wir "freiwillig" das tun, was wir gar nicht tun wollen? Der freie Wille gefangen in einer Blase von Angst und Unsicherheit?

Wäre Vertrauen unsere größte Stärke oder Schwäche? Aus Vertrauen könnte der schlimmste Feind, oder der Beste Freund zugleich entspringen. Das Phänomen, dass ein und dieselbe Person einem (zeitlich versetzt) widersprüchliche Tipps gibt, kein Versehen, sondern Gedankenmanipulation?

Ich bin mir nur nicht sicher, ob ich die Wahrheit wirklich wissen will.