Hallo
@Gelöschter Benutzer 2379 ,
zuerst einmal möchte ich anmerken, daß ich dem zustimme, was du schreibst.
Gott ist auch mit mir einen Weg hinaus aus der Schizophrenie gegangen und ich kann Ihn nur preisen dafür.
Jetzt lebe ich seit 21,5 Jahren ohne Symptome und ohne Medikamente.
Wie du sagst, ist es die persönliche tägliche Beziehung und die Lehre aus der Bibel, die das möglich gemacht haben.
Und wie einige Diskussionsteilnehmer hier, war auch ich nicht sofort begeistert von der Bibel
und hatte so einiges daran auszusetzen. Ich habe mit Gott darüber diskutiert - oder eher Ihm Vorhaltungen gemacht.
Bis Er mich fragte, ob ich denn die Wahrheit wissen wolle und wenn ich sie weiß, dementsprechend leben wolle?
Es war diese persönliche Ansprache und daß Er mir - als ich sie im Dialog gelesen habe - gezeigt hat, was sie bedeutet.
Natürlich konnte ich nicht sofort alles verstehen, doch Er hat sich die Mühe gemacht,
auf meine Fragen und Vorbehalte einzugehen. Ich habe mich nicht einfach dazu gezwungen, alles für wahr zu halten.
Mit der Zeit hat sich das erst herausgestellt, daß die Bibel wirklich vertrauenswürdig ist!
Wie kam ich überhaupt zur Bibel?
In meiner allerärgsten Not mit Stimmenhören und Quälereien, als ich Gott angefleht habe, mir doch zu helfen -
bis dahin dachte ich, es würde genügen, Gott allein anzubeten und mit Ihm zu reden -
kamen Wesen zu mir, ich würde sie Engel nennen, die meine Quälgeister, heute nenne ich sie Dämonen,
von mir weggeschoben haben und sagten: "Jesus kann dir helfen!"
Ich war plötzlich klar im Kopf und all die Verwirrungen und Qualen waren weg.
Doch ich konnte Jesus nicht einfach so in mein Leben hineinlassen und lehnte Ihn ab.
Dann war die Konsequenz, daß Gott mir nicht helfen konnte und meine Quälgeister kamen zurück.
Ich wußte innerlich, daß Gott einen Weg geschaffen hat und Er diesen nicht für mich abändern kann.
Das passierte mehrmals.
Bis mir dann die Idee kam. Es gibt doch dieses Buch, wo etwas über Jesus drinsteht. Das könnte ich mal versuchen.
Während ich die Bibel las, wurden meine Quälgeister von mir ferngehalten und ich konnte verstehen, was da stand.
Bibellese und Gebet zu Gott zielen doch darauf hin, ob ich Ihn in mein Leben lassen möchte,
ob ich Jesus als Herrn annehme und ob ich glaube, daß Er wirklich meine Sünden auf sich genommen hat.
Es war auch ein Prozeß, bis ich verstehen konnte, daß ich überhaupt eine Sünderin bin
und daß ich Erlösung brauche und daß Jesus der einzige ist, der das tun kann.
Wollte ich zu Beginn vielleicht nur meine "Heilung von den Wahrnehmungsstörungen" von Gott haben,
so zeichnete sich am Weg immer mehr Gottes Liebe zu mir ab und daß Er eine echte Beziehung zu mir haben will.
Er möchte in meinem Leben sein. Für immer!
Als ich dann soweit war und mein Leben vor Zeugen in einer Gemeinde Jesus übergab, da bekam ich die Bestätigung.
Eine Kraft schob meine Quälgeister von mir weg und ich sah Jesus am Kreuz vor mir,
daß ich frei von diesen Qualen sein kann, weil Jesus für meine Sünden bezahlt hat, die die Ursache für meine Schmerzen sind.
Jesus hat das alles auf sich genommen, damit ich frei davon sein kann.
Danach folgte noch eine etwa 6-monatige "Wüstenwanderung", wo ich Glaube lernen mußte,
bis eine Stimme mir sagte: "Du hast mir geglaubt, darum geb ich dir den Frieden". Seitdem habe ich Frieden.
Danke nochmal, daß du dir die Mühe machst und Gottes/Jesu Botschaft in die Welt hinausträgst. Das ist so wichtig!
Gott sei immer mit dir und segne dich dafür.
Übrigens, bist du der Autor des Buches "Horror im Wolkenkuckucksheim: Ein Christ mit Schihzophrenie berichtet"?
Ich hab es gerade erst entdeckt, daher noch nicht gelesen.