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Das Evangelium erklärt - Was ist die Grundbotschaft der Bibel und: Wie werde ich gerettet?

  • Ersteller Ersteller Gelöschter Benutzer 2379
  • Erstellt am Erstellt am
Dann wäre die BILD Zeitung ja auch "von Gott eingegeben".
Paulus bezieht sich in der Aussage auf das Alte Testament. Das wird durch den Kontext klar.

Nur wer gibt dir oder Andere das Recht ein Urteil darüber zu fällen was richtiger Glaube ist?

Wir leben heute in der Zeit des absoluten Pluralismus wie in der Antike, wo jeder den Gott anbetet, den er anbeten will. Du kannst heute anbeten, was du willst, Hauptsache Du nimmst nicht für Dich in Anspruch, die alleinige Wahrheit zu glauben. Das war schon immer so. Die Bibel spricht auch davon, denn schon ganz am Anfang der Welt, begangen sich die Menschen den Dämonen zuzuwenden, denn diese stecken hinter den Götzen. Es gibt viele Götzen - Allah ist einer davon. Mohammed war kein von Gott gesandter Mensch, er war wahrscheinlich geisteskrank oder gar besessen.

Wenn es aber eine universelle Wahrheit gibt, warum sollte sie uns der Gott, der uns und die Welt gemacht hat, nicht richtig mitteilen? Gott hat diese Welt gemacht und sie ist ihm nicht egal. Darum hat er ja auch seinen Sohn Jesus geschickt, damit er für unser Schuld bezahlt. Aber wir müssen sein Angebot auch annehmen.

Wohlgemerkt: Die Bibel sagt, dass alle Menschen Lügner sind (Ps 116,11). Ich selber bin nicht im Besitz der Wahrheit, das ist niemand. Vor Irrtum bin ich nicht sicher. Aber ich glaube der Person, die die Wahrheit ist. Jesus selber sagte von sich:

Johannes 14,6 (Schlachter 2000)

Joh 14,6 Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater als nur durch mich!

Warum gibt es so viele Widersprüche und Religionen? Weil es nicht nur Gott ist, der die Menschen beeinflusst, sondern auch sein Widersacher, der Teufel. Der Teufel stiftet Verwirrung. Ihm ist es sogar gelungen, den Jünger Judas zum Verrat an Christus zu bewegen. Die Bibel sagt:

1. Korinther 10,20 (Schlachter 2000)

1. Kor 10,20a Nein, sondern dass die Heiden das, was sie opfern, den Dämonen opfern und nicht Gott!

Die Philosophien und Religionen dieser Welt gehen meist auf die Dämonen zurück. Auch die Psychologie ist in manchen Bereich davon durchsetzt. Manche Gründer der Psychologie waren in spiritistischen Zirkeln und Geheimgesellschaften.

Es gibt aber eine fundamentale Wahrheit!

Wer mehr wissen, kann sich diesen Vortrag anschauen, der an einer Uni gehalten wurde zur überwältigenden Präzision der Bibel:

 
Die Philosophien und Religionen dieser Welt gehen meist auf die Dämonen zurück.
Die Dämonen gibt es nicht. Die Dämonen sind nur Sinnbilder im Sinne des Bibelspruches "Was sie aber opfern, opfern sie den Dämonen und nicht Gott".

Genauso (sonstige) Engel: "Die Gastfreundschaft vergesst nicht, denn dadurch haben etliche Engel beherbergt."
 
Paulus sprach von "der Menschenfreundlichkeit unseres Herrn Jesus Christus". Und von "unserem Gott-Menschen". Da liegt es ferne, andere Menschen zu verdammen. Sonst wäre Gott ja auch ungerecht, einfach ein Glaubensbekenntnis nur nachplappern und du gehörst zur Ecclesia, alle anderen "rot in hell" (wörtlich)?
 
das außergewöhnliche an der Bibel ist das neue Testament mit Jesus. Und die Hauptbotschaft von ihm ist ich bin der Weg die Wahrheit und das Leben, wer an mich glaubt wird leben auch wenn er stirbt.
 
Ich schätze ehrlich gesagt mehr den ersten Teil der Schriftsammlung "Bibel" (ohne die Apokryphen). Darin hast du auch schon alles.

Das Neue Testament kann einen ziemlich aufregen. Denk zum Beispiel mal an die sehr verzwickte "Offenbarung des Johannes, die Gott ihm gab...". Das geht schon sehr in Richtung Mysterienreligion, und das ist das Christentum bestimmt nicht nur!
 
Ich bin Atheist,
jedoch respektiere ich jeden, der an Gott glaubt. Ja schon fast bewundere ich sie.
Denn wenn man an Gott glaubt hat man ständig jemanden, der einen Kraft gibt, jemanden, der einen für alles was man tut einen Sinn gibt und einen hilft in schweren Zeiten. Als Atheist ist man da glaube mehr alleine. Es ist als würde dieser Gott eine Instanz im Hirn sein, die einen ähnlich einer Vaterfigur, leitet, Moral gibt und einen festhält, wenn man Hilfe braucht. Jemand bei dem man sein Gewissen erleichtern kann, jemand der einen in schweren Zeiten zuhört oder einen zwingt weiter zu machen und niemals aufzugeben.
Als Atheist kann man vielleicht das gleiche Level an den oben gelisteten Punkten erreichen, doch mit Gott scheint es einfacher.
Ich habe die letzten Jahre nur ein mal gebetet. Das war zu meiner Psychose als ich Todesangst hatte. Meine muslimischen Freunde meinten immer zu mir, dass jeder sich an Gott wendet wenn er nicht mehr weiter weiß, egal wie wenig er an Gott glaubt. Ich habe das immer belächelt, bis ich selbst an nen Punkt stand wo ich nicht mehr weiter wusste.
Ich denke jeder hat einen solchen Punkt. Manche beten vielleicht erst das erste mal wenn sie ne tödliche Krankheit haben und im Sterbebett liegen.
Der Prozentsatz derjenigen, die in einer solchen Situation sich nicht an Gott wenden ist bestimmt verschwindend gering. Selbst wenn man denkt man würde in einer solchen Situation nicht beten, wenn es keinen Ausweg mehr gibt, dann wendet man sich doch wieder an Gott.

Viele finden bestimmt auch ihren Frieden in Gottes Schriften. Wie ein Kompass der einen zeigt wie man zu Leben hat ohne, dass man den alltäglichen Gelüsten wie Drogen, Pornografie, Zucker, Videospielen, Alkohol, Zigaretten, Frauen usw. verfällt.
 
Na ja, das hat es schon immer gegeben, und das Widerliche daran ist ja wenn dann nur, dass ein Geschäft daraus gemacht wird - hemmungslos ?!

Sollen die, die zu einer Nutte gehen, das ruhig abfilmen, gegen eine Zusatzgebühr, und dafür können sich die anderen weniger Notgeilen in aller "Anständigkeit" (von mir aus) auf das Endprodukt einen runterholen. Das gefällt mir zwar auch nicht und ich bin hinterher meistens angeekelt, aber es erfüllt seinen Zweck, deshalb bin ich gegen eine Zensur, wie sie zur Zeit wieder diskutiert&versucht wird (dpa-Meldung).

Ich weiß, dass das nicht ganz in Ordnung ist. Der Suchtfaktor spielt bei mir aber inzwischen keine Rolle mehr, und damit ist die Sache für mich kein Thema mehr.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bitte nicht alles so wörtlich nehmen, ich kann mich nicht besser ausdrücken. Bitte um Nachsicht.
 
Paulus sprach von "der Menschenfreundlichkeit unseres Herrn Jesus Christus". Und von "unserem Gott-Menschen". Da liegt es ferne, andere Menschen zu verdammen. Sonst wäre Gott ja auch ungerecht, einfach ein Glaubensbekenntnis nur nachplappern und du gehörst zur Ecclesia, alle anderen "rot in hell" (wörtlich)?
Kein Prediger in der Bibel sprach so oft von der Hölle wie Jesus. Hier ein Ausspruch:
Lukas 12,4-5 (Schlachter 2000)

Lukas
Lu 12,4 Ich sage aber euch, meinen Freunden: Fürchtet euch nicht vor denen, die den Leib töten und danach nichts Weiteres tun können.
Lu 12,5 Ich will euch aber zeigen, wen ihr fürchten sollt: Fürchtet den, welcher, nachdem er getötet hat, auch Macht besitzt, in die Hölle zu werfen! Ja, ich sage euch, den fürchtet!

Er spricht hier von Gott, denn man soll allein Gott fürchten, der die Macht hat, in die Hölle zu werfen. Dieses Thema ist das schwierigste überhaupt. Kein Mensch, den ich kenne, befasst sich gerne damit. Ich auch nicht. Die Hölle ist ursprünglich nicht für Menschen vorgesehen, sondern für die Dämonen und Satan, die gegen Gott rebelliert haben (Mt 25,41). Es ist aber leider so, dass sehr viele Menschen dorthin kommen werden. Warum ist das so?

Nachdem die ersten Menschen auf Satan gehört haben, fielen sie in die Sünde. Seitdem hat jeder Mensch eine Natur, die ihn immer wieder zum Bösen verleitet. Das wird auch in dem obigen Video gezeigt. Wir tun nicht nur das Böse, wir sind böse. Würde Gott uns böse in den Himmel lassen, dann würde dort das morden, lügen und betrügen weitergehen. Aber Gott sandte seinen Sohn, der für unsere Schuld am Kreuz bezahlte durch sein Blut und der uns durch seine Auferstehung sein Leben gibt. Noch sind wir Christen nicht vollständig erlöst, aber der Tag noch, an dem wir vollkommen ohne Sünde sein werden. Das gilt für die Christen. Was aber soll Gott mit den Menschen tun, die sein Angebot ablehnen? Zum ersten ist es so, dass sie sich im Himmel nie wohl fühlen würden, weil der Himmel zu rein und zu heilig ist für sie. (Bitte denkt dabei nicht an das katholische Verständnis vom Himmel, denn das ist eine Verzerrung). Zum anderen würden sie den Himmel wieder zur Hölle umfunktionieren, ähnlich wie es heute auf der Welt ausschaut. Es ist aber auch so, dass allein Gott der Geber des Lebens und der guten Gaben ist. Gott ist Liebe. Wenn jemand sich partout weigert, mit Gott zusammen zu leben, dann lässt Gott ihm diesen Willen. Gott überlässt dann den Menschen sich selber, denn er will es so. Gott ließ seinen Sohn blutig am Kreuz wie einen Verbrecher sterben, damit uns vergeben werden kann. Wenn wir seinen Sohn nicht wollen, dann ist Gott bankrott. Die Hölle ist letztendlich etwas, das wir selber wählen. Wenn wir nicht mit Gott zusammen leben wollen, dann bleibt uns nur diese Alternative. Es gibt keine neutrale Zone. Entweder man entscheidet sich für den Gott des Lebens oder für den Tod.

5. Mose 30,19 (Schlachter 2000)

5. Mo 30,19 Ich nehme heute Himmel und Erde gegen euch zu Zeugen: Ich habe euch Leben und Tod, Segen und Fluch vorgelegt; so erwähle nun das Leben, damit du lebst, du und dein Same,
 
Das sind moralische Kategorien. Moral hat wie alles außerhalb der Mathematik seine vernünftigen Grenzen. Was etwa in der Schrift "Offenbarung" in der Bibel zum Thema Gott, Satan, ("das Tier") und der Feuersee steht, ist unvernünftig.

Könnte mir vorstellen, dass dieses Buch ziemlich interessant ist:
https://www.amazon.de/Jenseits-von-Gut-Böse-besseren/dp/3492273386
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Denn wenn man an Gott glaubt hat man ständig jemanden, der einen Kraft gibt, jemanden, der einen für alles was man tut einen Sinn gibt und einen hilft in schweren Zeiten. Als Atheist ist man da glaube mehr alleine. Es ist als würde dieser Gott eine Instanz im Hirn sein, die einen ähnlich einer Vaterfigur, leitet, Moral gibt und einen festhält, wenn man Hilfe braucht. Jemand bei dem man sein Gewissen erleichtern kann, jemand der einen in schweren Zeiten zuhört oder einen zwingt weiter zu machen und niemals aufzugeben.
Als Atheist kann man vielleicht das gleiche Level an den oben gelisteten Punkten erreichen, doch mit Gott scheint es einfacher.
So ist es! Wenn Du Dir nicht sicher bist, kannst Du Gott fragen, ob er sich Dir offenbart. Das gilt auch für jeden, der hier mitliest: Wenn du nicht weißt, ob es Gott gibt, dann frage ihn im Gebet, ob Er sich dir zu erkennen gibt. Gott beantwortet jedes Gebet, wenn es ernstlich ausgesprochen wird. Nur das WIE, wie er antwortet, müssen wir Ihm überlassen. Jesus Christus ist nur ein Gebet weit entfernt. Jesus spricht:

Matthäus 11,28 (Schlachter 2000)

Matthäus
Mt 11,28 Kommt her zu mir alle, die ihr mühselig und beladen seid, so will ich euch erquicken!

Johannes 6,37 (Schlachter 2000)

Johannes
Joh 6,37 Alles, was mir der Vater gibt, wird zu mir kommen; und wer zu mir kommt, den werde ich nicht hinausstoßen.

Jesus Christus sitzt im Himmel zu Rechten Gottes. Diese Dimension ist für uns nicht sichtbar! Er hört jedes Gebet und wenn jemand zu Ihm kommt, freut er sich!

Lukas 15,7 (Schlachter 2000)

Lu 15,7 Ich sage euch, so wird auch Freude sein im Himmel über einen Sünder, der Buße tut, mehr als über neunundneunzig Gerechte, die keine Buße brauchen!

Apostelgeschichte 2,21 (Schlachter 2000)

Apg 2,21 Und es soll geschehen: Jeder, der den Namen des Herrn anruft, wird errettet werden.«
 
Ich bin auch gläubig und habe mich sogar auserwählt gefühlt in der Psychose, also die Menschheit zu retten und so. Letztendlich ist es schon viel sich selbst zu retten und ich leiste auch heute noch meinen Beitrag indem ich anderen Betroffenen versuche zu helfen und Hoffnung zu geben.

Wie du @Gelöschter Benutzer 2351 das schreibst, hat mir der glaube Kraft in dieser schwierigen Zeit gegeben. Damals als ich akut oder schlechter drauf war, da hab ich auch viel gebetet, heute so gut wie gar nix mehr. Mein beten ist das ich im Leben mit gutem Beispiel vorangehen will und mich auch mal bei Problemen und so einmische statt zuzuschauen bis etwas passiert.

Ich glaube an Engel und Dämonen.
Bei mir gab es zu Beginn der Erkrankung mehrere Botschaften im Gottesdienst, welche mich verängstigt und in den Wahn getrieben haben aber auch Mut und Kraft gegeben haben.
Einmal diese Botschaft: "Joseph der Sohn selbst wird dich am Ende deiner Tage richten, mit deiner unendlichen Liebe aber du wirst viele gute Dinge in deinen Leben tun und in den Himmel kommen, wenn du alt und weiße bist wirst du das verstehen".
Am darauf folgenden Sonntag folgende Botschaft(über dem Priester im Gottesdienst war beides, also einfach eine sehr ungewöhnliche Botschaft was ich im akutstatium da auf mir bezogen habe: "Alle Engel werden dir zur Seite stehen und ich solle nicht in Stagmation versinken".
Diese Beiden Dinge haben Kraft gegeben, das Erste aber auch verängstigt. Ich dachte selbst so etwas wie ein Gott oder so zu sein, weil ich so Gedankenausbreitungserlebnisse und so hatte und "unendliche Liebe" ja so ein Zeichen für Gott ist.
Angst hat mir das mit dem Gericht "Jesus wird dich selbst am ende deiner Tage richten" gemacht. Zu dem Zeitpunkt als das alles gesagt wurde war ich wie in trance, also der Priester hat diese Dinge gesagt, aber das war ungewöhnlich für einen Gottesdienst und bei mir spielte sich wie ein kleiner Film im Kopf ab. Ich hatte dann auch leichte Halluzinationen zu dem Zeitpunkt wo ich auch im Gebetbuch bei einem Lied etwas anderes gelesen habe, was da kaum stehen konnte. "Verzeih deiner verrückten Mutter", oder so etwas (meine Mutter hat keine Psychose oder war nie verrückt in dem Sinne). Ich hab das dann zuhause erzählt und hab mich vor allem in die ersten zwei Botschaften sehr viel hineininterpretiert, weil ich das eben nimmer einordnen konnte. Bin mit mir selbst in Konflikt gekommen ob ich irgend ein heiliger Joseph oder die Wiedergeburt davon bin und ob "mit deiner unendlicher Liebe" so etwas wie Gott in mir gemeint ist.
Das war 2011 oder so, also damals wo diese Konflikte auf der Welt wie Arabischer Frühling und so ausgebrochen sind, das hat mich dann noch zusätzlich verängstigt, bezüglich Weltuntergang oder Konflikte und ich habe mich irgendwo mitverantwortlich gefühlt diesen Menschen zu helfen.
 
@Maggi Das, was Du als Wahn beschreibst, kenne ich auch sehr gut. In meiner akkuten Phase hatte ich auch einen religiösen Wahn. Z. T. sehr schlimm ausgeprägt. Was geholfen hat, war das Bibellesen. Durch das Lesen von Gottes Wort, ordnete sich das Denken und ich konnte die Wahngedanken als falsch erkennen. Eine Empfehlung: Wer unter Schizophrenie leidet sollte sich die Bibel dann durchlesen, wenn er gesund ist. Im Wahn interpretiert man viele Dinge falsch, da man eh meist alles auf sich bezieht. Da kann das Bibellesen sogar schaden. Wichtig sind da auch andere Mitchristen, die Beistand leisten und das Weltbild gerade rücken. Es gibt genügend Gesunde, die auch an Jesus glauben. ;)
 
Hallo @Gelöschter Benutzer 2379 ,
zuerst einmal möchte ich anmerken, daß ich dem zustimme, was du schreibst.
Gott ist auch mit mir einen Weg hinaus aus der Schizophrenie gegangen und ich kann Ihn nur preisen dafür.
Jetzt lebe ich seit 21,5 Jahren ohne Symptome und ohne Medikamente.

Wie du sagst, ist es die persönliche tägliche Beziehung und die Lehre aus der Bibel, die das möglich gemacht haben.
Und wie einige Diskussionsteilnehmer hier, war auch ich nicht sofort begeistert von der Bibel
und hatte so einiges daran auszusetzen. Ich habe mit Gott darüber diskutiert - oder eher Ihm Vorhaltungen gemacht.
Bis Er mich fragte, ob ich denn die Wahrheit wissen wolle und wenn ich sie weiß, dementsprechend leben wolle?
Es war diese persönliche Ansprache und daß Er mir - als ich sie im Dialog gelesen habe - gezeigt hat, was sie bedeutet.
Natürlich konnte ich nicht sofort alles verstehen, doch Er hat sich die Mühe gemacht,
auf meine Fragen und Vorbehalte einzugehen. Ich habe mich nicht einfach dazu gezwungen, alles für wahr zu halten.
Mit der Zeit hat sich das erst herausgestellt, daß die Bibel wirklich vertrauenswürdig ist!

Wie kam ich überhaupt zur Bibel?
In meiner allerärgsten Not mit Stimmenhören und Quälereien, als ich Gott angefleht habe, mir doch zu helfen -
bis dahin dachte ich, es würde genügen, Gott allein anzubeten und mit Ihm zu reden -
kamen Wesen zu mir, ich würde sie Engel nennen, die meine Quälgeister, heute nenne ich sie Dämonen,
von mir weggeschoben haben und sagten: "Jesus kann dir helfen!"
Ich war plötzlich klar im Kopf und all die Verwirrungen und Qualen waren weg.
Doch ich konnte Jesus nicht einfach so in mein Leben hineinlassen und lehnte Ihn ab.
Dann war die Konsequenz, daß Gott mir nicht helfen konnte und meine Quälgeister kamen zurück.
Ich wußte innerlich, daß Gott einen Weg geschaffen hat und Er diesen nicht für mich abändern kann.
Das passierte mehrmals.

Bis mir dann die Idee kam. Es gibt doch dieses Buch, wo etwas über Jesus drinsteht. Das könnte ich mal versuchen.
Während ich die Bibel las, wurden meine Quälgeister von mir ferngehalten und ich konnte verstehen, was da stand.
Bibellese und Gebet zu Gott zielen doch darauf hin, ob ich Ihn in mein Leben lassen möchte,
ob ich Jesus als Herrn annehme und ob ich glaube, daß Er wirklich meine Sünden auf sich genommen hat.
Es war auch ein Prozeß, bis ich verstehen konnte, daß ich überhaupt eine Sünderin bin
und daß ich Erlösung brauche und daß Jesus der einzige ist, der das tun kann.

Wollte ich zu Beginn vielleicht nur meine "Heilung von den Wahrnehmungsstörungen" von Gott haben,
so zeichnete sich am Weg immer mehr Gottes Liebe zu mir ab und daß Er eine echte Beziehung zu mir haben will.
Er möchte in meinem Leben sein. Für immer!

Als ich dann soweit war und mein Leben vor Zeugen in einer Gemeinde Jesus übergab, da bekam ich die Bestätigung.
Eine Kraft schob meine Quälgeister von mir weg und ich sah Jesus am Kreuz vor mir,
daß ich frei von diesen Qualen sein kann, weil Jesus für meine Sünden bezahlt hat, die die Ursache für meine Schmerzen sind.
Jesus hat das alles auf sich genommen, damit ich frei davon sein kann.

Danach folgte noch eine etwa 6-monatige "Wüstenwanderung", wo ich Glaube lernen mußte,
bis eine Stimme mir sagte: "Du hast mir geglaubt, darum geb ich dir den Frieden". Seitdem habe ich Frieden.

Danke nochmal, daß du dir die Mühe machst und Gottes/Jesu Botschaft in die Welt hinausträgst. Das ist so wichtig!
Gott sei immer mit dir und segne dich dafür.

Übrigens, bist du der Autor des Buches "Horror im Wolkenkuckucksheim: Ein Christ mit Schihzophrenie berichtet"?
Ich hab es gerade erst entdeckt, daher noch nicht gelesen.
 
Hallo Gelöschtes Mitglied 593,

so wie Du Deine Geschichte schilderst, liegt der Verdacht nahe, dass Du eher eine dämonisch belastete Person warst, aber jetzt keine körperliche Neigung zur chronischen Schizophrenie und zu Psychosen hattest. Oder wie siehst Du das? Es gibt Fälle, bei denen man nicht genau wissen kann, ob jetzt eine Krankheit vorliegt oder eine dämonische Belastung. Das muss in der Regel ein Spezialist feststellen. Es gibt dann Menschen, die wieder genesen, wie es bei Dir der Fall ist. Aber manche Menschen haben einfach eine dauerhafte Beeinträchtigung.

Ich staune gerade auch wieder, was Gott alles in meinem Leben tut. Es ist atemberaubend! Neulich stehe ich in der Küche und schaue mir eine alte Bratpfanne an und denke: Da müsste mal wieder eine neue her! Heute morgen ruft mich meine Mutter an und sagt, sie hätte ein Schnäppchen gemacht und Bratpfannen gekauft, ob ich eine brauchen könne... "Na klar", sagte ich. Das ist echt cool. Ich brauchte nicht mal dafür zu beten, da hat Gott schon dran gedacht. :cool:

Ja, das Buch habe ich geschrieben und unter dem Pseudonym Gelöschter Benutzer 2379.
:)
 
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