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Äußere Einwirkung auf Euch...die zur Psychose geführt haben??

Zwahod

Well-Known Member
Registriert
2 März 2023
Beiträge
180
Hallo mal meine Frage an die "Community": In wie fern gab es äußere Faktoren die zur Psychose-Situation beigetragen haben?

Also ich hab mittlerweile 6 Episoden auf dem Kerbholz und es sollten nicht noch mehr werden, sonst kann ich mein Leben irgendwann in die Tonne treten.
Daher die Frage, ich kann es immer mit äußeren extremen stressigen Situationen zusammenbringen,
für die meine Psyche die Antwort einer Psychose gab.

Weiterhin wäre die zweite Frage: wie das Heranwachsen bei Euch war?...Bei war es durch unstete Konstellationen im Familienleben (="viele Köche verderben den Brei") und generell ein ungesunder Umgang mit Emotionen...

Ich versuche das ein bisschen für mich zu analysieren - ob es eine gewisse Gemeingültigkeit gibt.
Ich gebe mich nicht mit der Antwort einer einfachen "Stoffwechselstörung" zufrieden.

Andererseits habt ihr natürlich durch die Beantwortung auch die Möglichkeit euch selbst zu analysieren.
Schreiben generell ist nicht das Schlechteste ;-)

Dann wäre natürlich noch die Frage zu stellen...bei wem sind diese psychotischen Einbrüche aufgetreten ohne jegliches äußeres Einwirken - sprich wie 'ne Art "Stich"...sprichwörtlich "der hat 'n Stich".

Vielen Dank für Eure Antworten.

Herzliche Grüße,

Zwahod
 
Also ich glaube das ich eine Depression vor meiner Psychose hatte und dann auch noch ein Alkohol Problem und Stress in der Ausbildung, da kam einiges zusammen. Du hattest 6 Episoden? Waren diese stark? Wie hast du das ausgehalten? Ich hatte eine und komme einfach nicht zurecht damit
 
Also bei mir gab es keinen Stress und familiär ist es auch noch nie vorgekommen. Hab auch keine Drogen genommen. Es kam ohne äußerliche Einwirkungen plötzlich über Nacht. Kann mir das nicht erklären ....
 
Hallo mal meine Frage an die "Community": In wie fern gab es äußere Faktoren die zur Psychose-Situation beigetragen haben?

Also ich hab mittlerweile 6 Episoden auf dem Kerbholz und es sollten nicht noch mehr werden, sonst kann ich mein Leben irgendwann in die Tonne treten.
Daher die Frage, ich kann es immer mit äußeren extremen stressigen Situationen zusammenbringen,
für die meine Psyche die Antwort einer Psychose gab.

Weiterhin wäre die zweite Frage: wie das Heranwachsen bei Euch war?...Bei war es durch unstete Konstellationen im Familienleben (="viele Köche verderben den Brei") und generell ein ungesunder Umgang mit Emotionen...

Ich versuche das ein bisschen für mich zu analysieren - ob es eine gewisse Gemeingültigkeit gibt.
Ich gebe mich nicht mit der Antwort einer einfachen "Stoffwechselstörung" zufrieden.

Andererseits habt ihr natürlich durch die Beantwortung auch die Möglichkeit euch selbst zu analysieren.
Schreiben generell ist nicht das Schlechteste ;-)

Dann wäre natürlich noch die Frage zu stellen...bei wem sind diese psychotischen Einbrüche aufgetreten ohne jegliches äußeres Einwirken - sprich wie 'ne Art "Stich"...sprichwörtlich "der hat 'n Stich".

Vielen Dank für Eure Antworten.

Herzliche Grüße,

Zwahod
Hallo,bei mir war es das Zerwürfnis mit meiner besten Freundin und ein Wohnungseinbruch was die Schizophrenie ausgelöst hat.Nach dem Einbruch hatte ich Verfolgungswahn.
 
meine Eltern waren brutal zu mir weil ich ihnen zu wenig arbeitete.

Ich hab in Verschwörungstheorien das Problem für das Tierleid gesucht.

In der Psychose hat mir dann Gott gezeigt dass alles er in der Hand hat. Also auch uns.
 
Ich kann nicht wirklich behaupten dass es ein einzigen richtigen Auslöser gab. Meine psychische Verfassung ist einfach über die Zeit immer schlimmer geworden. Hauptsächlich haben aber mein Computer und Handy alles beschleunigt, die mich kurz vor meiner Psychose nurnoch extrem gestresst haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Bei mir war beruflicher Stress der Auslöser. Aber auch frühkindliche Erlebnisse mit den Eltern die nicht immer positiv waren, haben mich damals schon geprägt. Die Vorstufe einer psychischen Erkrankung war vorprogrammiert.
 
Hallo,
denke, dass bei mir eine Vielzahl von Faktoren Psychoseauslöser(akustisch) waren. Eine vorangegangene Trennung nach einer 13jährigen Beziehung, regelmäßiger Alkoholkonsum (ich nenne es immer noch "nur":[eine Flasche Wein] am Abend über lange Jahre), und ein völlig unnötiges aber für mich symptomatisches Überwerfen mit mir den mir durchaus wohlgesonnenen Stiefkindern meiner exLebensgefährtin, ziemliche Einsamkeit gepaart mit einer Antriebslosigkeit und nicht zuletzt falsche Ernährung. Ich habe mal gelesen, wenn sich ein Mensch in einer schier ausweglosen Lebenssituation befindet und keinen Ausweg findet, ist er besonders psychoseanfällig. Kann Blödsinn sein, muss aber nicht. Ich habe leider immer noch das Gefühl an einem falschen Ort, mit den falschen Menschen und dem falschen Beruf zu leben, ohne daran aktuell etwas ändern zu können.
 
Dass sich das Unterbewusstsein als Ausweg die Psychose sucht - davon habe ich auch schon gelesen und kann das, was meine Persönlichkeit betrifft, auch bestätigen.
 
Das finde ich von dir sehr gut beschrieben 'auf den Punkt gebracht' und ich glaube nach allem sehr fest daran, dass das so ist.
Man kann m.E. auch durchaus Positives daraus ableiten. Z.B. Sensibilität, der "Patient" laboriert an seinem Unterbewusstsein und wird damit nach aussen paranoid schizophren auffällig. Bei mir waren es "böse" Stimmen, die in einem gesellschaftlichen Kontext standen und mich konkret mit einer Angelegenheit konfrontieren, die auch einen realen Bezug hatte.
Manchmal habe ich das Gefühl, dass Psychosen überwiegend in Köpfen von Menschen entstehen, die sich eher überdurchschnittlich viel über ihr Tuen und das ihrer Mitmenschen Gedanken machen.
 
Bei mir war es extremer Stress auf Arbeit und nebenher auch. Ich habe sozusagen einen Tunnelblick gehabt und einfach gearbeitet, auch am Wochenende. Kaum Urlaub gemacht. Irgendwann war mein Botenstoffhaushalt dadurch im Eimer, sodass ich Wahnideen entwickelt habe
 
Psychosen werden immer durch äußere Einflüsse ausgelöst die auch der Psychotiker nicht unbedingt mitbekommen muss. Zum Beispiel Diskriminierung oder einen Arbeitsplatz der gegen ihr Informationsverarbeitungssystem ist (z. B. Introversion und Großraumbüro). Es ist auch so das ihre Sensorik je nach Level vieles mitbekommt und verarbeitet was sie nicht mitbekommen. Sie können davon ausgehen, wenn sie eine Psychose haben das sie voll mit Informationen sind die verarbeitet werden müssen.

Folgende Regeln dazu

  • zum Arzt müssen sie nicht sie könne auch nicht gezwungen werden
  • zweiten Personen sollten Abstand halten und so nicht mit zusätzlichen Informationen füllen (nörgelnder Partner)
  • Konzentration üben
  • niemand hat sie zu belehren oder was anzudichten sie sind mündig (in der Psychiatrie nur zur Verwahrung)

Ich nehme seit Jahren keine Medikamente mehr. Sie gewöhnen sich dran. Ich habe ein Religionskonzept. Visionen etc. sind Grundkompetenzen dazu. Psychiatrie ist nur eine Lehrmeinung der Universität und nicht die einzige gucken sie ins Grundgesetz. verstoßen sie nicht dagegen ist alles i.O.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hat auch was, bin auch freiheitsliebend, in das Konzept passen nur die zwangseinweisung nicht ...
 
Gehen sie davon aus das für solche Personen die dies tun (wir gehen von Gesunden aus) Den haag oder der europäishe gerichtshof die Adresse ist.
 
Strukturierte Denken bekomm man sehr schnell raus 3 Minuten. Ich selbst hatte auch kein Gespräch, sondern die Matte (bin nur numhergelaufen) und Zwangsmedikation ohne irgendwas.
 
Strukturierte Denken bekomm man sehr schnell raus 3 Minuten. Ich selbst hatte auch kein Gespräch, sondern die Matte (bin nur numhergelaufen) und Zwangsmedikation ohne irgendwas.
Ja, das is für die in der Psychiatrie Normalität, war bei mir auch nicht anders. Gebracht hats garnix
 
Dann dürfen sie sich in erinnerung rufen das die die ihnen das angetan haben und weiter tun der strick wartet (wenigstens im Kopf).
 
Mir gefällt der "grüne Expressionismus" in deinem Beitrag. Er wirkt auf mich so. Man kann mit individuell passenden Werkzeugen gut mit der Krankheit umgehen, ohne auf dem Abstellgleis medizinischer Mysterien zu landen. Wortfindungsstörungen und Konzentrationsschwächen sind bei mir krankheitsbegleitend tatsächlich aufgekommen. Dagegen kann man was tun (Lesen, Konzentrationsübungen). Ich finden den Ansatz sehr gut, dass man bei allen Herausforderungen die das Leben mit dieser Krankheit aufwirft, authentisch bleiben muss. Eine Psychotherapeutin hat im Rahmen der Therapie einen Abstinenznachweis gefordert(Alkohol induzierte Psychose), ohne dessen Vorlage sie die Therapie abbrechen müsse(ist tatsächlich so). Ich habe das damals nicht eingesehen, weil dieser Nachweis natürlich nicht kostenfrei ist und ich vor allem allein in dieser Anforderung an mich ein gestörtes Vertrauensverhältnis erkannte. Also wurde diese Therapie abgebrochen, obwohl mir die Gespräche während der Sitzungen gut getan haben. Heute ist mir klar: Es war gut mal mit einer 'neutralen' Person über meine Krankheit reden zu können (das hat man ja leider nicht allzu oft) aber sie war für mich die falsche Person (Pragmatikerin).
 
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