Hi
@Pineapple
Was ist aus dem Ziprasidon geworden? Das sollte ja fast keine Gewichtszunahme machen.
Da du kürzlich ja von extremer Gewichtszunahme durch Aripiprazol geschrieben hast, was eher unüblich für das Medikament ist, auch wenn man bei allen Antipsychotika tendenziell zunimmt, fällt das beim Aripiprazol (allein für sich) geringer aus. Vielleicht hast du etwas Zusätzliches, was die Gewichtsprobleme zusätzlich begünstigt hat?
Da wurde mir zum ersten Mal gesagt, dass ich unter Ziprasidon kein Auto fahren soll? Wie ist das bei euch?
In der Packungsbelag von Ziprasidon steht:
„Seien Sie vorsichtig beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen, bis Sie wissen, wie Sie auf das Arzneimittel reagieren.“
Autofahren unter Ziprasidon
Ich habe in die
Packungsbeilage von Ziprasidon (z. B. STADA, neuraxpharm) geschaut:
- Dort steht nicht, dass Autofahren grundsätzlich verboten ist.
- Es wird jedoch gewarnt, dass Ziprasidon Schläfrigkeit, Schwindel oder Sehstörungen verursachen kann.
- Formulierung: „Seien Sie vorsichtig beim Führen von Fahrzeugen oder Bedienen von Maschinen, bis Sie wissen, wie Sie auf das Arzneimittel reagieren.“
- Das ist die übliche Standardwarnung bei Antipsychotika.
- Vergleich: Risperidon, Aripiprazol, Quetiapin etc. haben fast identische Hinweise.
@Pineapple also hängt eher von dir persönlich ab wie du individuell von Dosis und Reaktionszeiten darauf bist. Ist also kein Unterschied zwischen Ziprasidon und anderen Antipsychotika.
Wie erging es dir damit und wie genau hast du es eingenommen, hat man dir nach der Umstellung und alles wieder Autofahren erlaubt (bzw. wenn du für dich siehst, das es gut funktioniert) ?
Bei Umstellungen muss man manchmal sich erstmal auf die veränderte Situation einstellen, von daher ist in den Phasen das Autofahren auch problematisch. Etwa, wenn du gerade noch in der Klinik bist und vorher akut behandelt wurdest. Da kann man dann etwa in Tagesklinik oder später schauen, inwieweit man fahrfähig ist, da die Veränderungen im Kopf und Wahrnehmung ja erstmal völlig gravierend sind und man sich daran gewöhnen muss, bzw. bis Nebenwirkungen weniger sind.