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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

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Posttrauma/Schizzophren?Kognitive STörungen und extreme Vergesslichkeit/Mutmachen

Na fein, da bin ich beruhigt. MIt "klar" meinte ich, nicht psychotisch, nicht im Wahn. Mein erster Eindruck war, die ist hier falsch, sie hat eine PTBS. Aber mit allen Erfahrungen die Du sonst so geschildert hast, Halluzinationen und Wahn ist klar psychotisch. Aber nicht nur, sondern auch PTBS.

ich bin 52, und das mit dem kämpfen und der Kraft, kann niemand wirklich steuern glaube ich. Entweder man ist schwach, weil durch den Wahn ausgebrannt ist oder man mobilisiert in der Erholungsphase alle Kräfte aus den Erfahrungen der Anstrengungen die man schon mal im Leben gemacht hat. Viele haben Krebs und kämpfen sich nochmal ims Leben zurück. Es ist ja Deine erste Krise dieser Art, da geht es bestimmt bei Dir auch wieder andersrum. Du bist ja ansich eine starke Persönlichkeit und hast sicher im Leben auch Deine Phase gehabt, wo Du Dich voll angestrengt oder Deine Herzenskraft entwicklet hast. DIese Fähigkeiten sind gespeichert wenn auch nicht nach Wunsch gleich abrufbar. Du bist noch im Verarbeitungsmodus. Bzw. willst nur alles vergessen. Deine kognitiven Störungen sind klar psychsomatisch. (Wenn Du ganz sicher bist, das alles organische abgeklärt ist, weil Unfall und HWS). Manche bekommen Sehstörungen und brauchen plötzlich eine Brille, weil sie die Dinge nicht klar sehen wollen. Und wenn es sich psychisch gelegt hat, brauchen sie auch keine Brille mehr.

Das Deine kognitiven Störungen, wegen Deiner unbehandelten psychotischen Phase kamen, halte ich für unwahrscheinlich. Du hast sie ja erst seit ein paar Wochen. Medikamente hätten innere Reaktionen abmildern können, wenn es dringend nötig ist, aber sie unterdrücken auch was ist und mindern Deine Bewusstheit und damit Deine Lernfähigkeit aus den inneren Prozessen. Vergesslichkeit ist eine Reaktion der Psyche, die überfordert ist. Vergessen heißt loswerden wollen , eben nicht mehr daran denken wollen. Ausblenden. Ich glaube auch nicht, das man dagegen mit Medikamenten etwas machen kann (und sollte). Kein Witz mehr verstehen können, heißt nicht mehr lachen wollen/können. Überhaupt nicht mehr denken und verstehen wollen, alles nur vergessen. Klare Überforderung in der Aufarbeitung. Ich glaube alle Deine Symptome habe eine einfache psychologische Erklärung, Ich würde eine Psychotherapie machen, wenn Du alles mal im Gespräch aufarbeiten möchtest. Und dann einfach alles was gesund ist, für Nerven und Gehirn und seelisch was Dein Herz begehrt. Gesund werden ist abhängig von vielen Faktoren, die auch interdependent sind,, sich gegenseitig bedingen und fördern. Es sind meist viele viele kleine Dinge die man täglich ein wenig besser machen kann. Ich habe ca. 100 kleine "Gesundheitstips" aneinander gereiht, wie eine Perlenkette, immer eine Perle dazu. Das was man aus der Vergangenheit kennt, ist an einfachsten wieder herstellbar, abrufbar. Alte Hobbys und gute Gewohnheiten. Aber auch neues kann erfrischend sein. Ein paar kleine Dinge: Ich backe mir mein Brot selber, mache mir einen Smootie mit frischen Obst und Gemüse aus dem Garten, gehe barfus über Steine, hänge neue Bilder an die Wand, habe mir eine Werkstatt eingerichtet, habe angefangen zu malen (viele bunte Quadrate aneinander gereiht, die innere Zersplitterung in Mosaiksteine), verschenke mein überschüssiges Obst bei Ebay-Kleinanzeigen und liebe Menschen aus den verschiedenen Kulturen kommen in meinen Garten, den ich eine kleine Freude machen kann , gehe ehrenamtlich putzen für 6h in der Woche in einer Villa für psychisch belastete Menschen....usw. Ich glaube jeder kann sich täglich ein wenig beschenken, kleine gute Gewohnheiten aufbauen, wenn die Zeit zur Heilung und Genesung kommt. Alles Belastende verarbeitet ist. Man kann das aber nicht erzwingen aber die Zeit wird kommen. Eine Wohnung auch mal dreckig lassen für eine Zeit, ist doch auch ok. So sieht es momentan innen aus, man ist am Arbeiten, am aufwühlen und lässt altes absterben, wie Deine Blumen. Und wenn die Kraft kommt räumt man alles wieder auf und gießt seine vielleicht hübscheren neuen Blumen.
Ach, das ist alles so lieb, danke. Ehrlich gesagt hatte ich mich fast von der damals nicht diagnostizierten PTBS erholt und eben auch eine Zeit, in der ich von meiner Familie massiv ausgeschlossen wurde-Hausverbot, nicht zu Weihnacjten eingeladen-ich hatte mich nicht impfen lassen, weil ich Allergikerinnbin und mein bester Freund einen Schaden durch die Impfung hatte. Ich bin dann im März wieder auf das Mobbing gestoßen und danach hatte ich sofort Halluzinationen.
 
Na fein, da bin ich beruhigt. MIt "klar" meinte ich, nicht psychotisch, nicht im Wahn. Mein erster Eindruck war, die ist hier falsch, sie hat eine PTBS. Aber mit allen Erfahrungen die Du sonst so geschildert hast, Halluzinationen und Wahn ist klar psychotisch. Aber nicht nur, sondern auch PTBS.

ich bin 52, und das mit dem kämpfen und der Kraft, kann niemand wirklich steuern glaube ich. Entweder man ist schwach, weil durch den Wahn ausgebrannt ist oder man mobilisiert in der Erholungsphase alle Kräfte aus den Erfahrungen der Anstrengungen die man schon mal im Leben gemacht hat. Viele haben Krebs und kämpfen sich nochmal ims Leben zurück. Es ist ja Deine erste Krise dieser Art, da geht es bestimmt bei Dir auch wieder andersrum. Du bist ja ansich eine starke Persönlichkeit und hast sicher im Leben auch Deine Phase gehabt, wo Du Dich voll angestrengt oder Deine Herzenskraft entwicklet hast. DIese Fähigkeiten sind gespeichert wenn auch nicht nach Wunsch gleich abrufbar. Du bist noch im Verarbeitungsmodus. Bzw. willst nur alles vergessen. Deine kognitiven Störungen sind klar psychsomatisch. (Wenn Du ganz sicher bist, das alles organische abgeklärt ist, weil Unfall und HWS). Manche bekommen Sehstörungen und brauchen plötzlich eine Brille, weil sie die Dinge nicht klar sehen wollen. Und wenn es sich psychisch gelegt hat, brauchen sie auch keine Brille mehr.

Das Deine kognitiven Störungen, wegen Deiner unbehandelten psychotischen Phase kamen, halte ich für unwahrscheinlich. Du hast sie ja erst seit ein paar Wochen. Medikamente hätten innere Reaktionen abmildern können, wenn es dringend nötig ist, aber sie unterdrücken auch was ist und mindern Deine Bewusstheit und damit Deine Lernfähigkeit aus den inneren Prozessen. Vergesslichkeit ist eine Reaktion der Psyche, die überfordert ist. Vergessen heißt loswerden wollen , eben nicht mehr daran denken wollen. Ausblenden. Ich glaube auch nicht, das man dagegen mit Medikamenten etwas machen kann (und sollte). Kein Witz mehr verstehen können, heißt nicht mehr lachen wollen/können. Überhaupt nicht mehr denken und verstehen wollen, alles nur vergessen. Klare Überforderung in der Aufarbeitung. Ich glaube alle Deine Symptome habe eine einfache psychologische Erklärung, Ich würde eine Psychotherapie machen, wenn Du alles mal im Gespräch aufarbeiten möchtest. Und dann einfach alles was gesund ist, für Nerven und Gehirn und seelisch was Dein Herz begehrt. Gesund werden ist abhängig von vielen Faktoren, die auch interdependent sind,, sich gegenseitig bedingen und fördern. Es sind meist viele viele kleine Dinge die man täglich ein wenig besser machen kann. Ich habe ca. 100 kleine "Gesundheitstips" aneinander gereiht, wie eine Perlenkette, immer eine Perle dazu. Das was man aus der Vergangenheit kennt, ist an einfachsten wieder herstellbar, abrufbar. Alte Hobbys und gute Gewohnheiten. Aber auch neues kann erfrischend sein. Ein paar kleine Dinge: Ich backe mir mein Brot selber, mache mir einen Smootie mit frischen Obst und Gemüse aus dem Garten, gehe barfus über Steine, hänge neue Bilder an die Wand, habe mir eine Werkstatt eingerichtet, habe angefangen zu malen (viele bunte Quadrate aneinander gereiht, die innere Zersplitterung in Mosaiksteine), verschenke mein überschüssiges Obst bei Ebay-Kleinanzeigen und liebe Menschen aus den verschiedenen Kulturen kommen in meinen Garten, den ich eine kleine Freude machen kann , gehe ehrenamtlich putzen für 6h in der Woche in einer Villa für psychisch belastete Menschen....usw. Ich glaube jeder kann sich täglich ein wenig beschenken, kleine gute Gewohnheiten aufbauen, wenn die Zeit zur Heilung und Genesung kommt. Alles Belastende verarbeitet ist. Man kann das aber nicht erzwingen aber die Zeit wird kommen. Eine Wohnung auch mal dreckig lassen für eine Zeit, ist doch auch ok. So sieht es momentan innen aus, man ist am Arbeiten, am aufwühlen und lässt altes absterben, wie Deine Blumen. Und wenn die Kraft kommt räumt man alles wieder auf und gießt seine vielleicht hübscheren neuen
Na fein, da bin ich beruhigt. MIt "klar" meinte ich, nicht psychotisch, nicht im Wahn. Mein erster Eindruck war, die ist hier falsch, sie hat eine PTBS. Aber mit allen Erfahrungen die Du sonst so geschildert hast, Halluzinationen und Wahn ist klar psychotisch. Aber nicht nur, sondern auch PTBS.

ich bin 52, und das mit dem kämpfen und der Kraft, kann niemand wirklich steuern glaube ich. Entweder man ist schwach, weil durch den Wahn ausgebrannt ist oder man mobilisiert in der Erholungsphase alle Kräfte aus den Erfahrungen der Anstrengungen die man schon mal im Leben gemacht hat. Viele haben Krebs und kämpfen sich nochmal ims Leben zurück. Es ist ja Deine erste Krise dieser Art, da geht es bestimmt bei Dir auch wieder andersrum. Du bist ja ansich eine starke Persönlichkeit und hast sicher im Leben auch Deine Phase gehabt, wo Du Dich voll angestrengt oder Deine Herzenskraft entwicklet hast. DIese Fähigkeiten sind gespeichert wenn auch nicht nach Wunsch gleich abrufbar. Du bist noch im Verarbeitungsmodus. Bzw. willst nur alles vergessen. Deine kognitiven Störungen sind klar psychsomatisch. (Wenn Du ganz sicher bist, das alles organische abgeklärt ist, weil Unfall und HWS). Manche bekommen Sehstörungen und brauchen plötzlich eine Brille, weil sie die Dinge nicht klar sehen wollen. Und wenn es sich psychisch gelegt hat, brauchen sie auch keine Brille mehr.

Das Deine kognitiven Störungen, wegen Deiner unbehandelten psychotischen Phase kamen, halte ich für unwahrscheinlich. Du hast sie ja erst seit ein paar Wochen. Medikamente hätten innere Reaktionen abmildern können, wenn es dringend nötig ist, aber sie unterdrücken auch was ist und mindern Deine Bewusstheit und damit Deine Lernfähigkeit aus den inneren Prozessen. Vergesslichkeit ist eine Reaktion der Psyche, die überfordert ist. Vergessen heißt loswerden wollen , eben nicht mehr daran denken wollen. Ausblenden. Ich glaube auch nicht, das man dagegen mit Medikamenten etwas machen kann (und sollte). Kein Witz mehr verstehen können, heißt nicht mehr lachen wollen/können. Überhaupt nicht mehr denken und verstehen wollen, alles nur vergessen. Klare Überforderung in der Aufarbeitung. Ich glaube alle Deine Symptome habe eine einfache psychologische Erklärung, Ich würde eine Psychotherapie machen, wenn Du alles mal im Gespräch aufarbeiten möchtest. Und dann einfach alles was gesund ist, für Nerven und Gehirn und seelisch was Dein Herz begehrt. Gesund werden ist abhängig von vielen Faktoren, die auch interdependent sind,, sich gegenseitig bedingen und fördern. Es sind meist viele viele kleine Dinge die man täglich ein wenig besser machen kann. Ich habe ca. 100 kleine "Gesundheitstips" aneinander gereiht, wie eine Perlenkette, immer eine Perle dazu. Das was man aus der Vergangenheit kennt, ist an einfachsten wieder herstellbar, abrufbar. Alte Hobbys und gute Gewohnheiten. Aber auch neues kann erfrischend sein. Ein paar kleine Dinge: Ich backe mir mein Brot selber, mache mir einen Smootie mit frischen Obst und Gemüse aus dem Garten, gehe barfus über Steine, hänge neue Bilder an die Wand, habe mir eine Werkstatt eingerichtet, habe angefangen zu malen (viele bunte Quadrate aneinander gereiht, die innere Zersplitterung in Mosaiksteine), verschenke mein überschüssiges Obst bei Ebay-Kleinanzeigen und liebe Menschen aus den verschiedenen Kulturen kommen in meinen Garten, den ich eine kleine Freude machen kann , gehe ehrenamtlich putzen für 6h in der Woche in einer Villa für psychisch belastete Menschen....usw. Ich glaube jeder kann sich täglich ein wenig beschenken, kleine gute Gewohnheiten aufbauen, wenn die Zeit zur Heilung und Genesung kommt. Alles Belastende verarbeitet ist. Man kann das aber nicht erzwingen aber die Zeit wird kommen. Eine Wohnung auch mal dreckig lassen für eine Zeit, ist doch auch ok. So sieht es momentan innen aus, man ist am Arbeiten, am aufwühlen und lässt altes absterben, wie Deine Blumen. Und wenn die Kraft kommt räumt man alles wieder auf und gießt seine vielleicht hübscheren neuen Blumen.
Also die Vergesslichkeit fing kurz vor der Psychose an. Die kognitiven Störungen fingen schon 2 Wochen nach Ausbruch von Wahn und Halluzination an und sie werden m.E. immer stärker
 
Kognitive Symptome treten bei einer Psychose meistens auf. Das hat mit den Negativsymptomen zu tun. Vergesslichkeit und so hatte ich verstärkt vor dem Krankheitsausbruch, was später Medikamenteabhängig gewesen ist. Zu kognitiven Symptomen gehören glaube ich auch andere Denkstörungen, was ja auch eine Ursache für die wahnhaften Gedanken ist, also das haben die meisten Betroffenen, bei denen Wahn auftritt.
Es gibt von der UKE da von psychologischer Seite ein Metakognitives Training für Psychose, wenn dich das interessiert kannst du da auch Online teilnehmen, bzw. Broschüren herunterladen.
https://clinical-neuropsychology.de/metakognitives-training-online-schulung/

Ich hatte sogar starke Denkstörungen während der Behandlung der Psychose, wobei unter Aripiprazol bei mir kaum Vergesslichkeit aufgetreten ist, dagegen hat dieses relativ neue Neuroleptikum sehr geholfen.
Es kann sein, dass Quetiapin bezüglich der kognitiven Probleme eher kontraproduktiv ist. Bevor ich Aripiprazol(Abilify) hatte, habe ich Risperidon und Nachfolgepräperate verordnet bekommen, da waren die Denkstörungen viel ausgeprägter und ich fühlte mich wie geistig behindert, also auch diese Wirkstoffe können sich Positiv, aber auch Negativ auswirken, von daher kann es sein, dass man erstmal nach einer guten Therapie suchen muss, wenn man Anfangs irgendwelche Depotspritzen oder sonst etwas bekommt, wovon hauptsächlich die Pharma und eventuell auch Ärzte bzw. Kliniken profitieren.
Da muss man bezüglich einer Psychose echt sehen wo man bleibt!

Hier im Forum findest du bezüglich deiner psychotischen Symptome eine Medikamenteempfehlung, wie ich es etwa einnehme und womit ich meine kognitiven Störungen und Negativsymptome nahezu vollständig in den Griff bekommen habe.
Ich musste diese Kombi(als Betroffener) aber selbst herausfinden und hätte diese Medikamente in der Form normal nie bekommen, von daher empfehle ich wirklich da ein Stückweit auch Eigenverantwortlich zu sein und sich bezüglich der Medikamente eben heranzutasten, was einem guttut und weniger auf die Kompetenz der Ärzte zu vertrauen, die das Ganze eher Subjektiv betrachten und zum Teil keine Ahnung haben, welchen Leidensdruck diese Medikamente machen können, bzw. auch wenig oder nichts von solchen effektiven Alternativen wissen wollen.
Klar bekommt man das auf Wunsch, wenn man einen guten Psychiater hat, so verordnet, aber da läuft insgesamt in der Psychiatrie einiges falsch und vieles dreht sich um den Profit, den patentierte Wirkstoffe abwerfen, auch wenn das nur einen Teil der Psychiater betrifft und diese das nie zugeben würden. Da läuft eben systematisch vieles falsch und Betroffene dürfen das dann mit einem verkorksten Leben ausbaden.

Hier im Forum findest du die Medikamente-Empfehlung welche auch speziell bei deiner Symptomatik helfen sollte. Normal sollte oder muss man Neuroleptika wie Aripiprazol täglich einnehmen, diese Intervalleinnahme ist also eher für später gedacht, wenn du dich komplett auf diese Empfehlung umstellen lässt und dann wirklich das Maximale aus dir herausholen möchtest, da die Neuroleptika(wie Aripiprazol oder Quetiapin) für sich eben auch träge machen und einem die Motivation nehmen können.
Du könntest also erstmal Aripiprazol in kleiner Dosis 5mg ausprobieren, was an sich sehr gut verträglich ist, aber trotzdem sehr wirkungsvoll, das dann erstmal täglich einnehmen und erst später kannst du dir das mit der Empfehlung genauer anschauen, wozu dann zusätzliche Antidepressiva (Bupropion+Citalopram) notwendig sind, um das Aripiprazol auch so in Intervallform ohne Probleme einnehmen zu können.
Natürlich solltest du dich erstmal bei einem kompetenten Arzt diagnostizieren lassen und dazu kannst du auf deinen in dem Fall inkompetenten Psychiater(meiner Meinung) auch komplett verzichten. Am besten du suchst deinen Hausarzt auf und lässt dir dort eine Überweisung in die Klinik oder Tagesklinik geben, also das müsste normal funktionieren, oder du schaust dich eben nach einem anderen Psychiater um, wobei das bei der Terminvergabe eben auch etwas dauern kann.
Du kannst auch so direkt in einer psychiatrischen Klinik anrufen und nachfragen, was du tun musst, um dort einen Termin zu bekommen, das kann ja auch erstmal nur ein Untersuchungsgespräch sein, wo man dann schaut, ob du stationär behandelt werden musst und was für eine genaue Diagnose bei dir richtig ist.
Ich glaube auch das es Psychose und PTBS sein könnte, es gibt ja so Mischdiagnosen auch. Die Psychose muss keine schizophrene Psychose sein, was die chronische Verlaufsform ist, denn da ist man dann zum Teil lebenslang auf diese Medikamente angewiesen.
Die Empfehlung von mir soll langfristig eher helfen, von den Neuroleptika(Antipsychotika) wieder wegzukommen und auch die Negativsymptome zu behandeln, die sonst nur sehr schwer behandelbar sind.
Wir habt Ihr die Negativsymptome behandelt? Per App?
 

zufällig beim stöbern entdeckt:

Was ist bloß mit meinem Gehirn los?: Wie Funktionsstörungen entstehen und was wir effektiv dagegen tun können​


von Datis Kharrazian (Autor),
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wir habt Ihr die Negativsymptome behandelt? Per App?
neeee
Kann sein das dieses Metakognitive Training über App oder so läuft, da es ja etwa Denkstörungen reduzieren soll. Du musst so etwas eher als eine mögliche Therapieoption von sehr vielen sehen, wo das eben helfen kann besser mit den Symptomen umzugehen und diese Wahrnehmungsstörungen besser verstehen zu können, als Möglichkeit zur Selbstreflektion.
Ich habe die Negativsymptome mit speziellen Antidepressiva (etwa das Bupropion und Citalopram) behandelt, zusätzlich um Aripirpazol(intervalleinnahme).
Das Antidepressivum ersetzt kein Neuroleptikum, also diese alleine könnten im Akutfall auch kontraproduktiv sein und die Psychose verstärken. Das Neuroleptikum Aripiprazol setzt dabei den Rahmen vor und hilft im Grunde gegen starke psychotische Denkstörungen, durch die unregelmäßige Intervalleinnahme können die Antidepressiva besser wirken und Negativsymptome können weiter reduziert werden, die zum Teil mit den Neuroleptika kaum behandelbar sind.
Neuroleptika helfen bei Positivsymptomen sehr gut, aber es gibt viele Negativsymptome, die damit auch schlimmer werden oder werden können. Motivationslosigkeit ist häufig eine Folge der Neuroleptika und die Denkstörungen treten dann eben in einer anderen Art auf wie vorher.
Antidepressiva wie insbesondere das Bupropion wirken etwas ähnlich wie ein ADHS Medikament, ist aber ein Antidepressivum, es steigert Konzentration und Wachheit, was sich bei einer mit Neuroleptika behandelten Psychose dann sehr positiv auswirkt, also den Nebenwirkungen, welche alle diese Neuroleptika machen, entgegenwirkt.
Stimmungsschwankungen wie Reizbarkeit, was bei Absetzphasen der Neuroleptika auftritt, können mit dem Bupropion auch deutlich gelindert / herausgezögert werden.
Citalopram ist ein übliches Antidepressivum, was eher die Emotionen und Libido dämpft, was bei einer Psychose oder schizoaffektiven Psychose auch verstärkt sein kann. Das Citalopram reduziert eben auch Nebenwirkungen, die von Bupropion und Aripiprazol ausgehen und wäre von daher zum Schluss ergänzend wichtig.
Hier findest du nochmal diese Medikamente-Orientierung, wo du genauere Informationen dazu findest. Die Negativsymptome wurden bei mir erst wirklich besser als ich mit dem Bupropion damals zusätzlich zum Aripiprazol angefangen habe und eben Aripiprazol zeitweise dabei abgesetzt habe.
Es kann natürlich bei dir etwas anderes sein und dir andere Medikamente vielleicht besser zusagen oder irgendwelche Unverträglichkeiten auftreten, aber diese Therapieform hebt sich schon stark von den Standardtherapien ab, die häufig Negativsymptome hinterlassen. Nur ein Teil der Betroffenen hat relativ wenig Negativsymptome und haben es diesbezüglich einfacher.
Sport wirkt auch gegen Negativsymptome relativ gut, wenn man das regelmäßig macht. Aufgrund der Negativsymptome fällt Sport zumindest einigen der Betroffenen sehr schwer und selbst wenn du jetzt noch sehr motiviert für Sport bist, so kann das, wenn du Neuroleptika bekommst, alles ganz anders ausschauen, denn durch die Reduzierung des Dopamins wird auch die Motivation bzw. der Antrieb deutlich herabgesetzt, was dann selbst einfache Arbeiten zur Qual machen kann.
Insofern hilft auch, wenn man sich eben trotz Negativsymptome aufrafft und eine Tagesstruktur mit etwas Arbeit und so hat, also sich aufrafft, auch wenn es schwer ist.
Das Bupropion wirkt etwas wie wenn man Sport macht, also hat einen ähnlichen Effekt, lässt sich aber leichter realisieren, weil man da ja nur ein Medikament regelmäßig einnehmen muss. Anderweitig, um beim Sport so einen Effekt zu haben, müsste man womöglich 2x täglich effektiven Sport machen.
Gut, das mit dem Vergleich ist eher eine Meinung/Eindruck von mir, da ich im Verlauf der Erkrankung schon vieles ausprobiert habe und es lange dauerte, bis ich das mit den Medikamenten so bekommen und gefunden habe.
Normal haben Betroffene kaum eine Chance, so eine Medikamenteeinstellung ohne diese Informationen zu bekommen, weil die Psychiatrie auch in vielen Dingen unbelehrbar ist und das System eben doch sich nach dem maximalen Profit richtet, den man mit diesen Wirkstoffen kaum machen kann. Meist soll man sich glücklich schätzen, wenn man ein überteuertes patentiertes Medikament bekommt, als ob der Preis etwas über Nutzen und Nebenwirkungen aussagt. Im Grunde leiden häufig Erkrankte, damit ein paar Einzelne rießen Gewinne einfahren können.
Wissenschaftliches Vorgehen sieht also anders aus und diese Profitgier verhindert jeglichen Fortschritt bei den medikamentösen Therapien.
Mag zwar etwas überzogen von mir geschrieben sein, aber im Grunde läuft es so ab. Psychiater sind sich dessen kaum bewusst und glauben natürlich nur das Beste von sich und die edelsten Motive zu besitzen. Das Problem ist eben sehr tiefgreifend.

Eigentlich @Nellie kannst du glücklich sein, diesen Psychiater zu haben, der sich erstmal weigert dich auf diese psychiatrische Schiene zu leiten, weil das eben bei vielen Erkrankten zu einem Teufelskreis führt und diese Neuroleptika, obwohl sie helfen, es erschweren können, diese Erkrankung zu überwinden. Diese Wirkstoffe können zu einer Chronifizierung der Erkrankung beitragen, weshalb Ärzte sich bei so einer Diagnosestellung vermutlich auch schwertun. Eben weil du dann vielleicht ein Drehtürpatient wirst, du so derzeit eine größere Chance zur Selbstheilung hast als mit den Neuroleptika.

Meine Empfehlung hilft dabei, sich langsam wieder vom Neuroleptikum zu entwöhnen, aber dazu musst du auch erstmal wissen, dass du diese beiden Antidepressiva auch verträgst, denn wenn eine schwere Nebenwirkung oder starke Allergie bei einem Wirkstoff oder so auftritt, dann könnte es sein, dass du eben auf diese Exitstrategie kaum zurückgreifen kannst und ohne Neuroleptika vielleicht besser dran wärst.

Wenn sich also so deine Symptome bessern und abklingen, dann würde ich dir auch eher dazu raten, keine Neuroleptika erstmal einzunehmen, die du bei einer Diagnose aber auch zwangsläufig bekommen könntest, also entscheide das am besten selbst.
Wenn du dich für Diagnose und antipsychotischer Therapie(Neuroleptika) entscheidest, dann solltest du in jedem Fall diese Empfehlung von mir in der Hinterhand haben, weil ich dir da wirklich nichts versprechen möchte, ob du dann später wieder so einfach von diesen Neuroleptika wegkommst. Diese chronifizierung nennt sich dann im Grunde Schizophrenie, auch wenn du vorher vielleicht nur eine Psychose hattest die eventuell durch Lösung der ein oder anderen Probleme auf psychologischer Art eben auch so auf längere Sicht abgeklungen wären.
Also auch die Verarbeitung der eigenen Probleme und des Erlebten spielt eine Rolle, was man Betroffenen auch häufig abspricht, dass da Psychotherapie und Beschäftigung mit der Symptomatik etwas helfen kann.
Diese Medikamente verdrängen diese Symptomatik in den Hintergrund und können auch zur Lösung dieser Probleme beitragen, indem man sich damit aber zuballert, wie es Psychiater häufig machen, vertagt man diese Probleme womöglich nur. Also die antipsychotischen Medikamente(Neuroleptika) sollten an sich in möglichst reduzierter Form eingenommen werden, sodass man einerseits stabil genug ist, aber auch irgendwo diese Probleme und wahnhaften Ideen langsam für sich verarbeitet oder bewusst davon ablenkt auf produktive Themen, die einem guttun etwa.
Also bleib am besten egal wie das ausgeht hier im Forum in Kontakt und schau erstmal was dir hilft und was man letztendlich bei dir für eine Diagnose stellt. Das mit der Klinik und Tagesklinik wäre an sich richtig, um eine Diagnose und Klarheit zu bekommen, kann dich, wenn du mit den Medikamenten dann weniger klarkommst, auch in eine andere verzweifelte Situation bringen und dass du dann eben keine Krankheitseinsicht wie jetzt mehr hast, wo du später die üblichen Behandlungen und Therapien eben vielleicht ablehnst und in keinem Verhältnis mehr siehst zu den Problemen, die du hast oder hattest.
Ich möchte dir keine Angst machen, sei trotzdem vorsichtig. Vertrauen ist zwar gut, aber Kontrollieren sollte man das alles auch und viele Augen sehen mehr als wenn man sich nur auf die Psychiater und Ärzte blind verlässt.
 
neeee
Kann sein das dieses Metakognitive Training über App oder so läuft, da es ja etwa Denkstörungen reduzieren soll. Du musst so etwas eher als eine mögliche Therapieoption von sehr vielen sehen, wo das eben helfen kann besser mit den Symptomen umzugehen und diese Wahrnehmungsstörungen besser verstehen zu können, als Möglichkeit zur Selbstreflektion.
Ich habe die Negativsymptome mit speziellen Antidepressiva (etwa das Bupropion und Citalopram) behandelt, zusätzlich um Aripirpazol(intervalleinnahme).
Das Antidepressivum ersetzt kein Neuroleptikum, also diese alleine könnten im Akutfall auch kontraproduktiv sein und die Psychose verstärken. Das Neuroleptikum Aripiprazol setzt dabei den Rahmen vor und hilft im Grunde gegen starke psychotische Denkstörungen, durch die unregelmäßige Intervalleinnahme können die Antidepressiva besser wirken und Negativsymptome können weiter reduziert werden, die zum Teil mit den Neuroleptika kaum behandelbar sind.
Neuroleptika helfen bei Positivsymptomen sehr gut, aber es gibt viele Negativsymptome, die damit auch schlimmer werden oder werden können. Motivationslosigkeit ist häufig eine Folge der Neuroleptika und die Denkstörungen treten dann eben in einer anderen Art auf wie vorher.
Antidepressiva wie insbesondere das Bupropion wirken etwas ähnlich wie ein ADHS Medikament, ist aber ein Antidepressivum, es steigert Konzentration und Wachheit, was sich bei einer mit Neuroleptika behandelten Psychose dann sehr positiv auswirkt, also den Nebenwirkungen, welche alle diese Neuroleptika machen, entgegenwirkt.
Stimmungsschwankungen wie Reizbarkeit, was bei Absetzphasen der Neuroleptika auftritt, können mit dem Bupropion auch deutlich gelindert / herausgezögert werden.
Citalopram ist ein übliches Antidepressivum, was eher die Emotionen und Libido dämpft, was bei einer Psychose oder schizoaffektiven Psychose auch verstärkt sein kann. Das Citalopram reduziert eben auch Nebenwirkungen, die von Bupropion und Aripiprazol ausgehen und wäre von daher zum Schluss ergänzend wichtig.
Hier findest du nochmal diese Medikamente-Orientierung, wo du genauere Informationen dazu findest. Die Negativsymptome wurden bei mir erst wirklich besser als ich mit dem Bupropion damals zusätzlich zum Aripiprazol angefangen habe und eben Aripiprazol zeitweise dabei abgesetzt habe.
Es kann natürlich bei dir etwas anderes sein und dir andere Medikamente vielleicht besser zusagen oder irgendwelche Unverträglichkeiten auftreten, aber diese Therapieform hebt sich schon stark von den Standardtherapien ab, die häufig Negativsymptome hinterlassen. Nur ein Teil der Betroffenen hat relativ wenig Negativsymptome und haben es diesbezüglich einfacher.
Sport wirkt auch gegen Negativsymptome relativ gut, wenn man das regelmäßig macht. Aufgrund der Negativsymptome fällt Sport zumindest einigen der Betroffenen sehr schwer und selbst wenn du jetzt noch sehr motiviert für Sport bist, so kann das, wenn du Neuroleptika bekommst, alles ganz anders ausschauen, denn durch die Reduzierung des Dopamins wird auch die Motivation bzw. der Antrieb deutlich herabgesetzt, was dann selbst einfache Arbeiten zur Qual machen kann.
Insofern hilft auch, wenn man sich eben trotz Negativsymptome aufrafft und eine Tagesstruktur mit etwas Arbeit und so hat, also sich aufrafft, auch wenn es schwer ist.
Das Bupropion wirkt etwas wie wenn man Sport macht, also hat einen ähnlichen Effekt, lässt sich aber leichter realisieren, weil man da ja nur ein Medikament regelmäßig einnehmen muss. Anderweitig, um beim Sport so einen Effekt zu haben, müsste man womöglich 2x täglich effektiven Sport machen.
Gut, das mit dem Vergleich ist eher eine Meinung/Eindruck von mir, da ich im Verlauf der Erkrankung schon vieles ausprobiert habe und es lange dauerte, bis ich das mit den Medikamenten so bekommen und gefunden habe.
Normal haben Betroffene kaum eine Chance, so eine Medikamenteeinstellung ohne diese Informationen zu bekommen, weil die Psychiatrie auch in vielen Dingen unbelehrbar ist und das System eben doch sich nach dem maximalen Profit richtet, den man mit diesen Wirkstoffen kaum machen kann. Meist soll man sich glücklich schätzen, wenn man ein überteuertes patentiertes Medikament bekommt, als ob der Preis etwas über Nutzen und Nebenwirkungen aussagt. Im Grunde leiden häufig Erkrankte, damit ein paar Einzelne rießen Gewinne einfahren können.
Wissenschaftliches Vorgehen sieht also anders aus und diese Profitgier verhindert jeglichen Fortschritt bei den medikamentösen Therapien.
Mag zwar etwas überzogen von mir geschrieben sein, aber im Grunde läuft es so ab. Psychiater sind sich dessen kaum bewusst und glauben natürlich nur das Beste von sich und die edelsten Motive zu besitzen. Das Problem ist eben sehr tiefgreifend.

Eigentlich @Nellie kannst du glücklich sein, diesen Psychiater zu haben, der sich erstmal weigert dich auf diese psychiatrische Schiene zu leiten, weil das eben bei vielen Erkrankten zu einem Teufelskreis führt und diese Neuroleptika, obwohl sie helfen, es erschweren können, diese Erkrankung zu überwinden. Diese Wirkstoffe können zu einer Chronifizierung der Erkrankung beitragen, weshalb Ärzte sich bei so einer Diagnosestellung vermutlich auch schwertun. Eben weil du dann vielleicht ein Drehtürpatient wirst, du so derzeit eine größere Chance zur Selbstheilung hast als mit den Neuroleptika.

Meine Empfehlung hilft dabei, sich langsam wieder vom Neuroleptikum zu entwöhnen, aber dazu musst du auch erstmal wissen, dass du diese beiden Antidepressiva auch verträgst, denn wenn eine schwere Nebenwirkung oder starke Allergie bei einem Wirkstoff oder so auftritt, dann könnte es sein, dass du eben auf diese Exitstrategie kaum zurückgreifen kannst und ohne Neuroleptika vielleicht besser dran wärst.

Wenn sich also so deine Symptome bessern und abklingen, dann würde ich dir auch eher dazu raten, keine Neuroleptika erstmal einzunehmen, die du bei einer Diagnose aber auch zwangsläufig bekommen könntest, also entscheide das am besten selbst.
Wenn du dich für Diagnose und antipsychotischer Therapie(Neuroleptika) entscheidest, dann solltest du in jedem Fall diese Empfehlung von mir in der Hinterhand haben, weil ich dir da wirklich nichts versprechen möchte, ob du dann später wieder so einfach von diesen Neuroleptika wegkommst. Diese chronifizierung nennt sich dann im Grunde Schizophrenie, auch wenn du vorher vielleicht nur eine Psychose hattest die eventuell durch Lösung der ein oder anderen Probleme auf psychologischer Art eben auch so auf längere Sicht abgeklungen wären.
Also auch die Verarbeitung der eigenen Probleme und des Erlebten spielt eine Rolle, was man Betroffenen auch häufig abspricht, dass da Psychotherapie und Beschäftigung mit der Symptomatik etwas helfen kann.
Diese Medikamente verdrängen diese Symptomatik in den Hintergrund und können auch zur Lösung dieser Probleme beitragen, indem man sich damit aber zuballert, wie es Psychiater häufig machen, vertagt man diese Probleme womöglich nur. Also die antipsychotischen Medikamente(Neuroleptika) sollten an sich in möglichst reduzierter Form eingenommen werden, sodass man einerseits stabil genug ist, aber auch irgendwo diese Probleme und wahnhaften Ideen langsam für sich verarbeitet oder bewusst davon ablenkt auf produktive Themen, die einem guttun etwa.
Also bleib am besten egal wie das ausgeht hier im Forum in Kontakt und schau erstmal was dir hilft und was man letztendlich bei dir für eine Diagnose stellt. Das mit der Klinik und Tagesklinik wäre an sich richtig, um eine Diagnose und Klarheit zu bekommen, kann dich, wenn du mit den Medikamenten dann weniger klarkommst, auch in eine andere verzweifelte Situation bringen und dass du dann eben keine Krankheitseinsicht wie jetzt mehr hast, wo du später die üblichen Behandlungen und Therapien eben vielleicht ablehnst und in keinem Verhältnis mehr siehst zu den Problemen, die du hast oder hattest.
Ich möchte dir keine Angst machen, sei trotzdem vorsichtig. Vertrauen ist zwar gut, aber Kontrollieren sollte man das alles auch und viele Augen sehen mehr als wenn man sich nur auf die Psychiater und Ärzte blind verlässt.
Hallo Maggi,
ja einerseits fand ich es auch gut, dass der Psychiater mir eben anfangs nur 25mg Quietiapin gegeben hat (50 habe ich probiert und es war nix). Andererseits wünschte ich mir, er hätte mich in eine Klinik gegeben, damit ich beschäftigt gewesen wäre-das wollte er aber nicht. Mir hätte es und wird es auch noch helfen, wenn ich eine gute Therapie gekommen wäre.

Ich war gestern nochmal bei einem Psychiater/Neurologen, der sich sehr viel Zeit genommen hat und mir dann gesagt hat, dass ich erst ein Posttrauma hatte, was dann in eine Psychose gerutscht ist. Er meint, ich sei schon wieder in einer Präpsychose. Ich bin wohl nur von einem Thema zum nächsten Thema gesprungen. Tatsächlich kenne ich meine Trigger und das war wieder einer-eine neue Situatuation wieder mit einem Arzt. Ich hatte das ja zigfach nach dem Unfall und ich wurde ständig von Notaufnahmen ja nach Hause geschickt, weil einfach niemand gemerkt hat, dass ich in einem Posttrauma war und später in einer Psychose.


Der Psychiater nimmt mich leider nicht als Patientin, weil mein Psychiater sein Assistent war. Er wird ihn aber kontaktieren.

Der Psychiater, bei dem ich gestern war, meint, ich solle Abilify nehmen. Er hat mir Diazepam gegeben. Ich weiß, es macht abhängig, aber es hat mir schon etwas geholfen. Ich sollte davon gestern 3x am Tag 5-5-10Tropfen nehmen. Habe es aber nur am Abend genommen und dann 6 Tropfen.

Denn das war ja eine Momentaufnahme bei ihm, die durch einen Trigger ausgelöst wurde-wieder eben diese Arztsituation, die ich seit einem Jahr habe und bei der ich immer wieder weggeschickt wurde.

Ich habe gestern gleich etwas schlafen können. Zwar auch nur wenige Stunden, aber immerhin.

Ich bin im Moment ja extrem hoffnungslos, weil ich einfach so „dumm“ geworden bin, vor allem, wenn ich unter Stress (was nichtmal Stress ist-alleine einkaufen z.B.) stehe.

Ich kann einfach nicht mehr vorausschauend denken und habe oft eben so eine Sperre im Denken und werde dann eben überflutet von diesen inneren Gedankenkommentaren.

Ich vergesse ja auch einfach alles. Jetzt steht eine Suppe neben mir. Ich weiß, dass ich sie angefangen habe zu essen. Dass sie schon aufgegessen ist, sehe ich jetzt. Es fehlt einfach.

Meine Schuhe sind ausgezogen, mein Sweatshirt-ich weiß nix davon, dass ich die Sachen ausgezogen habe.

Das Traurige ist, dass ich seit März die Psychose hatte, aber dass ich bis ca Ende Mai noch nicht so „dumm“ war. Vergesslich ja, aber dieses Dumme, was ich nun teilweise an mir habe… Horror.

Da fehlten mir keine Zwischenschritte. Da wußte ich auch noch, wenn ich gerade eine Tadche irgendwo abgestellt hatte und ich konnte noch vorausschauend schauen. Da ist irgendwie eine Sperre im Denken. Manchmal kann ich auch nicht zurückdenken oder eben gar nicht denken.

Angst habe ich, dass das Ganze noch schlimmer wird. Ich schaffe ja nicht einmal mehr meinen Haushalt und wenn man mir vor einem Jahr ein Bild von meiner jetzigen Wohnung geschickt hätte, ich hätte gesagt:niemals würde ich meine Wohnung so aussehen lassen.

Ich komme mir eben vor, wie ein anderer Mensch. Ich war so voller Träume, die ich eben mit diesen Einschränkungen nicht mehr erfüllen kann. Ich wollte endlich eine Band gründen-war schon auf der Suche, als der Unfall passierte. Mit den Einschränkungen vergesse ich ja alles. Ich weiß nicht, wann ihr die Krankheit bekommen habt, aber ich war 47 Jahre gesund und es ist einfach sehr schwer für mich, mit den Einschränkungen klar zu kommen. Zumal es irgendwie immer schlimmer wird.

Ich bin heute verreist und habe etwas Programm bis Montag. Das haben andere für mich aufgestellt sozusagen. Es war sehr schwierig für mich, überhaupt einen Koffer packen zu können und die Reise planen zu können.

Zumal ich immer wieder vom Kpffer weggegangen bin und dann irgendwie emails geschrieben habe. Ich konnte es nicht durchziehen.

Ich kann üverhaupt nicht mehr strukturiert arbeiten. Kann man das Gehirn da wieder zu bekommen? Ich bin so langsam geworden. Noch vor einem Jahr war ich Zack-Zack. Ich hatte eine sehr schnelle Aiffassungsgabe, ich habe immer projektbezogen gearbeitet und auch Themen moderiert und Vorträge gehalten. Wie soll das je wieder gehen. Zumal ich bei Stress auch Echolalie habe.

Gestern bin ich mit einem Freund zu seinem Büro gegangen. Er hat mir dann gesagt, dass ich auch in den Hof fahren kann mit dem Fahrstuhl. Der Knopf für den Hof war eigentlich gut sichtbar im Fahrstuhl, aber ich habe ihn nicht gefunden-Aufmerksamkeit futsch. Ich habe auf -1 gedrückt, mich dort im Keller verlaufen, bis ich den Fahrstuhl wiedergefunden habe und dann den gut sichtbaren Knopf gesehen habe. So etwas passiert mir jeden Tag. Ich verzweifele wie gesagt.

Ich saß gestern in zwei verschiedenen Autos und bin schnell umgestiegen in ein anderes. Ich habe die ganze Zeit gedacht, dass ich noch in dem einem Auto sitze, dabei war ich schon in dem Anderen. Mein Gehirn suggerierte mir die ganze Zeit immer noch das höhere Sitzgefühl aus dem anderen Auto. Mein Gehirn kommt irgendwie nicht so schnell hinterher und dieses Gefühl fing schon letztes Jahr nach dem Unfall an, als ich die Treppe runtergegangen bin und mein Gehirn irgendwie nicht so schnell hinterherkam mit dem Laufen. Das hatte ich auch schonmal, wenn ein Bis an mir vorbeifährt oder Leute schneller gehen, dass es zu schnell für mein Gehirn ist. Habt Ihr das auch?

Achso, der Psychiater von gestern wird auch dem jetzigen Psychiater schreiben, dass er bitte einmal bei einer Klinik anruft, dass ich schneller einen Platz bekomme. Ich habe leider das Gefühl, dass er das nicht machen wird.

Ich muss ja erstmal auch wieder einen Tag planen können. Ich war seit Wochen nun so verzweifelt, dass ich nur noch auf dem Bett saß, Videos geschaut habe im Internet saß, weil selbst das Aufräumen eine Herausforderung war. Nicht vom Willen, aber von Ablauf. Ich bekomme es einfach nicht hin, an einer Dache zu bleiben. Bei emails geht das und ich denke, wenn jmd. dabei wäre, wäre es besser.
 
neeee
Kann sein das dieses Metakognitive Training über App oder so läuft, da es ja etwa Denkstörungen reduzieren soll. Du musst so etwas eher als eine mögliche Therapieoption von sehr vielen sehen, wo das eben helfen kann besser mit den Symptomen umzugehen und diese Wahrnehmungsstörungen besser verstehen zu können, als Möglichkeit zur Selbstreflektion.
Ich habe die Negativsymptome mit speziellen Antidepressiva (etwa das Bupropion und Citalopram) behandelt, zusätzlich um Aripirpazol(intervalleinnahme).
Das Antidepressivum ersetzt kein Neuroleptikum, also diese alleine könnten im Akutfall auch kontraproduktiv sein und die Psychose verstärken. Das Neuroleptikum Aripiprazol setzt dabei den Rahmen vor und hilft im Grunde gegen starke psychotische Denkstörungen, durch die unregelmäßige Intervalleinnahme können die Antidepressiva besser wirken und Negativsymptome können weiter reduziert werden, die zum Teil mit den Neuroleptika kaum behandelbar sind.
Neuroleptika helfen bei Positivsymptomen sehr gut, aber es gibt viele Negativsymptome, die damit auch schlimmer werden oder werden können. Motivationslosigkeit ist häufig eine Folge der Neuroleptika und die Denkstörungen treten dann eben in einer anderen Art auf wie vorher.
Antidepressiva wie insbesondere das Bupropion wirken etwas ähnlich wie ein ADHS Medikament, ist aber ein Antidepressivum, es steigert Konzentration und Wachheit, was sich bei einer mit Neuroleptika behandelten Psychose dann sehr positiv auswirkt, also den Nebenwirkungen, welche alle diese Neuroleptika machen, entgegenwirkt.
Stimmungsschwankungen wie Reizbarkeit, was bei Absetzphasen der Neuroleptika auftritt, können mit dem Bupropion auch deutlich gelindert / herausgezögert werden.
Citalopram ist ein übliches Antidepressivum, was eher die Emotionen und Libido dämpft, was bei einer Psychose oder schizoaffektiven Psychose auch verstärkt sein kann. Das Citalopram reduziert eben auch Nebenwirkungen, die von Bupropion und Aripiprazol ausgehen und wäre von daher zum Schluss ergänzend wichtig.
Hier findest du nochmal diese Medikamente-Orientierung, wo du genauere Informationen dazu findest. Die Negativsymptome wurden bei mir erst wirklich besser als ich mit dem Bupropion damals zusätzlich zum Aripiprazol angefangen habe und eben Aripiprazol zeitweise dabei abgesetzt habe.
Es kann natürlich bei dir etwas anderes sein und dir andere Medikamente vielleicht besser zusagen oder irgendwelche Unverträglichkeiten auftreten, aber diese Therapieform hebt sich schon stark von den Standardtherapien ab, die häufig Negativsymptome hinterlassen. Nur ein Teil der Betroffenen hat relativ wenig Negativsymptome und haben es diesbezüglich einfacher.
Sport wirkt auch gegen Negativsymptome relativ gut, wenn man das regelmäßig macht. Aufgrund der Negativsymptome fällt Sport zumindest einigen der Betroffenen sehr schwer und selbst wenn du jetzt noch sehr motiviert für Sport bist, so kann das, wenn du Neuroleptika bekommst, alles ganz anders ausschauen, denn durch die Reduzierung des Dopamins wird auch die Motivation bzw. der Antrieb deutlich herabgesetzt, was dann selbst einfache Arbeiten zur Qual machen kann.
Insofern hilft auch, wenn man sich eben trotz Negativsymptome aufrafft und eine Tagesstruktur mit etwas Arbeit und so hat, also sich aufrafft, auch wenn es schwer ist.
Das Bupropion wirkt etwas wie wenn man Sport macht, also hat einen ähnlichen Effekt, lässt sich aber leichter realisieren, weil man da ja nur ein Medikament regelmäßig einnehmen muss. Anderweitig, um beim Sport so einen Effekt zu haben, müsste man womöglich 2x täglich effektiven Sport machen.
Gut, das mit dem Vergleich ist eher eine Meinung/Eindruck von mir, da ich im Verlauf der Erkrankung schon vieles ausprobiert habe und es lange dauerte, bis ich das mit den Medikamenten so bekommen und gefunden habe.
Normal haben Betroffene kaum eine Chance, so eine Medikamenteeinstellung ohne diese Informationen zu bekommen, weil die Psychiatrie auch in vielen Dingen unbelehrbar ist und das System eben doch sich nach dem maximalen Profit richtet, den man mit diesen Wirkstoffen kaum machen kann. Meist soll man sich glücklich schätzen, wenn man ein überteuertes patentiertes Medikament bekommt, als ob der Preis etwas über Nutzen und Nebenwirkungen aussagt. Im Grunde leiden häufig Erkrankte, damit ein paar Einzelne rießen Gewinne einfahren können.
Wissenschaftliches Vorgehen sieht also anders aus und diese Profitgier verhindert jeglichen Fortschritt bei den medikamentösen Therapien.
Mag zwar etwas überzogen von mir geschrieben sein, aber im Grunde läuft es so ab. Psychiater sind sich dessen kaum bewusst und glauben natürlich nur das Beste von sich und die edelsten Motive zu besitzen. Das Problem ist eben sehr tiefgreifend.

Eigentlich @Nellie kannst du glücklich sein, diesen Psychiater zu haben, der sich erstmal weigert dich auf diese psychiatrische Schiene zu leiten, weil das eben bei vielen Erkrankten zu einem Teufelskreis führt und diese Neuroleptika, obwohl sie helfen, es erschweren können, diese Erkrankung zu überwinden. Diese Wirkstoffe können zu einer Chronifizierung der Erkrankung beitragen, weshalb Ärzte sich bei so einer Diagnosestellung vermutlich auch schwertun. Eben weil du dann vielleicht ein Drehtürpatient wirst, du so derzeit eine größere Chance zur Selbstheilung hast als mit den Neuroleptika.

Meine Empfehlung hilft dabei, sich langsam wieder vom Neuroleptikum zu entwöhnen, aber dazu musst du auch erstmal wissen, dass du diese beiden Antidepressiva auch verträgst, denn wenn eine schwere Nebenwirkung oder starke Allergie bei einem Wirkstoff oder so auftritt, dann könnte es sein, dass du eben auf diese Exitstrategie kaum zurückgreifen kannst und ohne Neuroleptika vielleicht besser dran wärst.

Wenn sich also so deine Symptome bessern und abklingen, dann würde ich dir auch eher dazu raten, keine Neuroleptika erstmal einzunehmen, die du bei einer Diagnose aber auch zwangsläufig bekommen könntest, also entscheide das am besten selbst.
Wenn du dich für Diagnose und antipsychotischer Therapie(Neuroleptika) entscheidest, dann solltest du in jedem Fall diese Empfehlung von mir in der Hinterhand haben, weil ich dir da wirklich nichts versprechen möchte, ob du dann später wieder so einfach von diesen Neuroleptika wegkommst. Diese chronifizierung nennt sich dann im Grunde Schizophrenie, auch wenn du vorher vielleicht nur eine Psychose hattest die eventuell durch Lösung der ein oder anderen Probleme auf psychologischer Art eben auch so auf längere Sicht abgeklungen wären.
Also auch die Verarbeitung der eigenen Probleme und des Erlebten spielt eine Rolle, was man Betroffenen auch häufig abspricht, dass da Psychotherapie und Beschäftigung mit der Symptomatik etwas helfen kann.
Diese Medikamente verdrängen diese Symptomatik in den Hintergrund und können auch zur Lösung dieser Probleme beitragen, indem man sich damit aber zuballert, wie es Psychiater häufig machen, vertagt man diese Probleme womöglich nur. Also die antipsychotischen Medikamente(Neuroleptika) sollten an sich in möglichst reduzierter Form eingenommen werden, sodass man einerseits stabil genug ist, aber auch irgendwo diese Probleme und wahnhaften Ideen langsam für sich verarbeitet oder bewusst davon ablenkt auf produktive Themen, die einem guttun etwa.
Also bleib am besten egal wie das ausgeht hier im Forum in Kontakt und schau erstmal was dir hilft und was man letztendlich bei dir für eine Diagnose stellt. Das mit der Klinik und Tagesklinik wäre an sich richtig, um eine Diagnose und Klarheit zu bekommen, kann dich, wenn du mit den Medikamenten dann weniger klarkommst, auch in eine andere verzweifelte Situation bringen und dass du dann eben keine Krankheitseinsicht wie jetzt mehr hast, wo du später die üblichen Behandlungen und Therapien eben vielleicht ablehnst und in keinem Verhältnis mehr siehst zu den Problemen, die du hast oder hattest.
Ich möchte dir keine Angst machen, sei trotzdem vorsichtig. Vertrauen ist zwar gut, aber Kontrollieren sollte man das alles auch und viele Augen sehen mehr als wenn man sich nur auf die Psychiater und Ärzte blind verlässt.
Ja, ich will auch lieber ohne Medikamente oder eben nur mit einer leichten Medikation sein. Aber ich muss erstmal aus dieser Hoffnungslosigkeit rauskommen. Ich verzweifele derbe an mir. Ich wollte gerade wieder ins Hotel herein und es gab einen Chip, einen runden Schlüsselanhänger und den Schlüssel. Ich habe ziemlich lange versucht mit dem Schlüsselanhänger am Sensor hereinzukommen. Ich bin dann wie dumm. Früher hätte ich über sowas gelacht, aber es passiert mir eben den ganzen Tag. Wenn ich alleine bin, ok.

Vorhin habe ich der Schaffnerin, die mir einen Stift geliehen hat, mein Ticket zurückgeben wollen. Mein Gehirn weiß, dass es was zurückgeben soll, aber es gibt das Falsche.

Solist es eben auch, wenn ich nach links gehen will in einen Raum und mein Gehirn geht nach rechts. Entweder ich merke das selber nach einer Zeit oder mich weist jmd. drauf hin.

Es passiert eben den ganzen Tag sowas. Hat das auch jmd von Euch? Darum denke ich ja, dass eine gewissen Maß an Tabletten am Anfang gut ist, damit man nicht so derbe Schäden bekommt. Bei mir ist eben über 2 Monate täglich absoluter Irrsinn durchgelaufen ohne dass er gestoppt wurde.

Es liegt eben daran, in welche Hände man kommt und ich glaube auch absolut, dass man mit Medikamenten auch viel kaputt machen kann. Ich selbst hatte mal einen Freund, der jeweils Maximaldosis von Lithium und co genommen hat. Er war bipolar ggf. auch falsch diagnostiziert und schizzoaffektiv, denn das lag bei ihm in der Familie. Er hatte ständig Depressionen, Manien, inhaltliche Denkstörungen und Verfolgubgswahn. Ich habe mich bei ihm echt gefragt, was das Zeugs bei ihm bringt. Er hat das schon 12 Jahre genommen.

Ich habe soviel Verhalten, was er damals hatte, auch an mir in der akuten Psychose wiedererkannt, dass ich es sofort dem Psychiater gesagt habe. Aber das zählte nicht für ihn. …
 
Der Psychiater von gestern hat mir auch übrigens dringend abgeraten, in die Psychiatrie bei mir zu gehen.

Er meinte, ja in eine psychosomatische Klinik. Gibt es hier eigentlich ein Topic mit Empfehlungen für psychosomatische Kliniken?
 
Wenn ich die Nebenwirkungen sehe von all den Psychopharmaka, dann frage ich mich auch, ob es nicht besser ist bei mir, so zu bleiben. Ich muss einfach nur von meiner Hoffnungslosigkeit runterkommen. Denn noch mehr Vergesslichkeit und dann ggf. noch Zuckungen, die ich jetzt schon manchmal nachts habe, aber eben weil alles ein absolutes Trauma ist, möchte ich nicht.

Könnt Ihr denn so alle gut schlafen? Ich seit dem Unfall die Schlafprobleme. Vorher hatte ich selten Schwierigkeiten.
 
@Nellie,
Abilify(Aripiprazol) ist ein sehr gutes Medikament und sollte deine Probleme in den Griff bekommen. 5mg(kleinste Tablettendosis) reichen da häufig schon aus. Es ist sehr wirkungsvoll und trotzdem mit das nebenwirkungsärmste Neuroleptikum.

Ich finde auch, dass du unter diesen Umständen dringend Medikamente brauchst und das auch zum Großteil so in den Griff zu bekommen ist.
Das mit der Klinik finde ich an sich auch super, es kann eben sein das man zu Beginn so einer Behandlung erstmal etwas mehr oder eine stärkere Behandlung braucht, wobei die Nebenwirkungen und eventuelle Einschränkungen da vorübergehend sind. Falls du da erstmal etwas Stärkeres einnehmen musst. Später solltest du in jedem Fall auf das Abilify zurückkommen, bzw. dass du dir das für zu Hause dann verordnen lässt.

Problem werden später die Negativsymptome sein, wozu andere Denkstörungen gehören oder das, was von der Psychose übrig bleibt und auch die Nebenwirkungen der Neuroleptika, weil alle diese Wirkstoffe einem die Motivation und Antrieb nehmen können.
Dann solltest du in jedem Fall versuchen, der Medikamente Empfehlung im Forum zu folgen, die auch mit Abilfiy(Aripirprazol) funktioniert. Das hilft auch längerfristig wieder vom Abilify wegzukommen oder dieses wirklich nur noch sehr selten einnehmen zu müssen.
Viele der Nebenwirkungen, die Abilify trotzdem hat oder haben kann, kann man später durch diese zusätzlichen Antidepressiva in der Empfehlung vermeiden. Das wäre aber eher für später etwas, dazu empfehle ich dir dann die Empfehlung auszudrucken (Druckversion) und mit deinem Psychiater darüber zu reden. Erstmal ist es wichtig, dass du überhaupt das Abilify bekommst und das Andere ergibt sich mit der Zeit, wenn du dich erstmal so stabilisiert hast.
 
@Nellie,
Abilify(Aripiprazol) ist ein sehr gutes Medikament und sollte deine Probleme in den Griff bekommen. 5mg(kleinste Tablettendosis) reichen da häufig schon aus. Es ist sehr wirkungsvoll und trotzdem mit das nebenwirkungsärmste Neuroleptikum.

Ich finde auch, dass du unter diesen Umständen dringend Medikamente brauchst und das auch zum Großteil so in den Griff zu bekommen ist.
Das mit der Klinik finde ich an sich auch super, es kann eben sein das man zu Beginn so einer Behandlung erstmal etwas mehr oder eine stärkere Behandlung braucht, wobei die Nebenwirkungen und eventuelle Einschränkungen da vorübergehend sind. Falls du da erstmal etwas Stärkeres einnehmen musst. Später solltest du in jedem Fall auf das Abilify zurückkommen, bzw. dass du dir das für zu Hause dann verordnen lässt.

Problem werden später die Negativsymptome sein, wozu andere Denkstörungen gehören oder das, was von der Psychose übrig bleibt und auch die Nebenwirkungen der Neuroleptika, weil alle diese Wirkstoffe einem die Motivation und Antrieb nehmen können.
Dann solltest du in jedem Fall versuchen, der Medikamente Empfehlung im Forum zu folgen, die auch mit Abilfiy(Aripirprazol) funktioniert. Das hilft auch längerfristig wieder vom Abilify wegzukommen oder dieses wirklich nur noch sehr selten einnehmen zu müssen.
Viele der Nebenwirkungen, die Abilify trotzdem hat oder haben kann, kann man später durch diese zusätzlichen Antidepressiva in der Empfehlung vermeiden. Das wäre aber eher für später etwas, dazu empfehle ich dir dann die Empfehlung auszudrucken (Druckversion) und mit deinem Psychiater darüber zu reden. Erstmal ist es wichtig, dass du überhaupt das Abilify bekommst und das Andere ergibt sich mit der Zeit, wenn du dich erstmal so stabilisiert hast.
Zu, Morivationslosigkwit und derbe Denkstörungen formaler Art habe ich ja jetzt gerade schon. Mehr kann ich gar nicht stemmen. Ich habe ja total leere Gedanken.
 
@Nellie,
Abilify(Aripiprazol) ist ein sehr gutes Medikament und sollte deine Probleme in den Griff bekommen. 5mg(kleinste Tablettendosis) reichen da häufig schon aus. Es ist sehr wirkungsvoll und trotzdem mit das nebenwirkungsärmste Neuroleptikum.

Ich finde auch, dass du unter diesen Umständen dringend Medikamente brauchst und das auch zum Großteil so in den Griff zu bekommen ist.
Das mit der Klinik finde ich an sich auch super, es kann eben sein das man zu Beginn so einer Behandlung erstmal etwas mehr oder eine stärkere Behandlung braucht, wobei die Nebenwirkungen und eventuelle Einschränkungen da vorübergehend sind. Falls du da erstmal etwas Stärkeres einnehmen musst. Später solltest du in jedem Fall auf das Abilify zurückkommen, bzw. dass du dir das für zu Hause dann verordnen lässt.

Problem werden später die Negativsymptome sein, wozu andere Denkstörungen gehören oder das, was von der Psychose übrig bleibt und auch die Nebenwirkungen der Neuroleptika, weil alle diese Wirkstoffe einem die Motivation und Antrieb nehmen können.
Dann solltest du in jedem Fall versuchen, der Medikamente Empfehlung im Forum zu folgen, die auch mit Abilfiy(Aripirprazol) funktioniert. Das hilft auch längerfristig wieder vom Abilify wegzukommen oder dieses wirklich nur noch sehr selten einnehmen zu müssen.
Viele der Nebenwirkungen, die Abilify trotzdem hat oder haben kann, kann man später durch diese zusätzlichen Antidepressiva in der Empfehlung vermeiden. Das wäre aber eher für später etwas, dazu empfehle ich dir dann die Empfehlung auszudrucken (Druckversion) und mit deinem Psychiater darüber zu reden. Erstmal ist es wichtig, dass du überhaupt das Abilify bekommst und das Andere ergibt sich mit der Zeit, wenn du dich erstmal so stabilisiert hast.
Hallo Maggi, habe ich Dich richtig verstanden, dass das Abilify auch bei „nur -Negativsymptomatik“, wie den kognitiven Störungen hilft? Ich habe ja weder Wahn noch Halluzinationen. Ed ist ja das, dass mein Gehirn so richtig dumm erscheint und eben lange braucht.
 
Zu einem gewissen Grad hilft es, da sollte also einiges von dem, was du derzeit beklagst, aufhören oder in einem völlig neuen Licht erscheinen. Etwa Vergesslichkeit sollte deutlich besser werden. Reizüberflutung und so lässt nach, sodass Einkaufen und solche Dinge einfacher fallen, auch wenn das Medikament keinen Optimalzustand macht.

Wenn du später wirklich willst, dass diese Negativsymptome abklingen, dann solltest du das mit der medikamentösen Therapie hier im Forum versuchen, was du womöglich nirgends anders findest. Das zusätzliche Bupropion wäre dann im Verlauf der Behandlung mit Aripiprazol(Abilify) angebracht. Das steigert dann Konzentration und Wachheit, wobei dann eben eine Intervalltherapie des Neuroleptikums(Aripiprazol) ausreicht.
Bupropion(SNDRI Antidepressivum) sollte später auch mit Citalopram(SSRI Antidepressivum) kombiniert werden, um unterschiedliche Nebenwirkungen zu vermeiden, minimieren.
An sich helfen Neuroleptika zwar sehr gut bei den Positivsymptomen, aber bei Negativsymptomen ist es deutlich schwieriger. Zwar sollte grade beim neuartigen Aripiprazol einiges besser werden, aber gibt auch Symptome wie Motivations- und Antriebsprobleme die schlechter werden, auch keine optimale Konzentration und es können Restsymptome da sein, von daher bietet sich später oder im Verlauf das mit den Antidepressiva an. Die Intervalltherapie des Neuroleptikums dient dazu, damit diese Antidepressiva besser wirken können.
 
Hey @Nellie,

ich habe jetzt noch nicht alle Beiträge gelesen, das werde ich aber morgen nachholen.
Schizophrenie bricht bei Frauen ziemlich selten erst nach dem 30ten Lebensjahr aus. Mehr als 2/3 der Erkrankungen finden vor dem 30ten Jahr statt. Alleine dieser Fakt macht ne Schizophrenie schon sehr unwahrscheinlich.
Kognitive Symptome sind keine Negativsymptome. Kognitive und Negativsymptome gehen zwar oft Hand in Hand, es können aber auch kognitive Symptome ohne Negativsymptome auftreten.
Deine kommentierenden Gedanken zählen nach der Definition des Stimmenhörens als Stimmenhören. Du denkst sie halt in deinem Kopf und görst sie nicht von außen. Ist bei mir auch so gewesen.
Negativsymptome sind die emotionale Verflachung, die fehlende Energie, sozialer Rückzug und so weiter. Hier muss man aber auch noch mal zwischen primären Negativsymptomen (direkt durch die Krankheit ausgelöst) und sekundären Negativsymptomen (z.B. sozialer Rückzug aufgrund von Ängsten oder Konzentrationsstörungen) unterscheiden. Die sekundären Negativsymptome sind nicht als Negativsymptome zu werten.

Menschen, die erst im höheren Alter an einer Psychose erkranken weisen auch ein bisschen andere Symptome als der Normalverlauf auf: Negativsymptome schwächer. Es kommt auch häufiger zu taktilen oder visuellen Halluzinationen. Formale Denkstörungen sind auch schwächer. Darunter fällt das logische Denken und die Ausdrucksweise. Jedoch ist die Denkleistung stärker betroffen. Also man fühlt sich einfach dumm.
Die Prognose ist auch wesentlich besser als bei nen früheren Krankheitsausbruch.

Ich will nicht unterstellen, dass du Schizophrenie hast. Da gehört viel dazu. Viele Menschen mit nur einer Psychose kriegen niemals diese Diagnose. Das was du erlebt hast, klingt aber auf den ersten Blick schon psychotisch. Die Behandlung aller Psychosen ist gleich.

Über PTBS habe ich gar keine Ahnung. Vielleicht sind die Symptome auch sehr ähnlich und deine Symptome haben nichts mit einer Psychose zu tun.

Bleib stark. Du scheinst ja auch schon übern Berg zu sein :) Bei mir waren die Einbußen der Denkleistung auch eines der schlimmsten Symptome. Aber innerhalb von ca. 1,5 Jahren ist es fast wieder auf dem Level von damals.
Außerdem gibts es bei dir klare Auslöser: Trauma, vielleicht Gehirnverletzung und viiiieeel Stress. Da würden bestimmt die meisten Menschen psychotisch werden. Ist schon gut wahrscheinlich, dass sich das alles wieder gibt. Das Gehirn flieht sich einfach in diese völlig abstruse selbstzerstörerische Welt. Da schreibt @Gelöschter Benutzer 2367 immer schöne Sachen zu wie man sich selbst auch etwas helfen kann. Aber jeder Mensch ist anders und kann sich auch selbst anders helfen, damit das alles schneller besser wieder wird. Mir hat Sport z.B. sehr gut geholfen, @Maggi hat seine Medikamenten so für sich optimiert, dass er gut leben kann. Jeder hat seinen eigenen Weg.
 
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Hey @Nellie,

ich habe jetzt noch nicht alle Beiträge gelesen, das werde ich aber morgen nachholen.
Schizophrenie bricht bei Frauen ziemlich selten erst nach dem 30ten Lebensjahr aus. Mehr als 2/3 der Erkrankungen finden vor dem 30ten Jahr statt. Alleine dieser Fakt macht ne Schizophrenie schon sehr unwahrscheinlich.
Kognitive Symptome sind keine Negativsymptome. Kognitive und Negativsymptome gehen zwar oft Hand in Hand, es können aber auch kognitive Symptome ohne Negativsymptome auftreten.
Deine kommentierenden Gedanken zählen nach der Definition des Stimmenhörens als Stimmenhören. Du denkst sie halt in deinem Kopf und görst sie nicht von außen. Ist bei mir auch so gewesen.
Negativsymptome sind die emotionale Verflachung, die fehlende Energie, sozialer Rückzug und so weiter. Hier muss man aber auch noch mal zwischen primären Negativsymptomen (direkt durch die Krankheit ausgelöst) und sekundären Negativsymptomen (z.B. sozialer Rückzug aufgrund von Ängsten oder Konzentrationsstörungen) unterscheiden. Die sekundären Negativsymptome sind nicht als Negativsymptome zu werten.

Menschen, die erst im höheren Alter an einer Psychose erkranken weisen auch ein bisschen andere Symptome als der Normalverlauf auf: Negativsymptome schwächer. Es kommt auch häufiger zu taktilen oder visuellen Halluzinationen. Formale Denkstörungen sind auch schwächer. Darunter fällt das logische Denken und die Ausdrucksweise. Jedoch ist die Denkleistung stärker betroffen. Also man fühlt sich einfach dumm.
Die Prognose ist auch wesentlich besser als bei nen früheren Krankheitsausbruch.

Ich will nicht unterstellen, dass du Schizophrenie hast. Da gehört viel dazu. Viele Menschen mit nur einer Psychose kriegen niemals diese Diagnose. Das was du erlebt hast, klingt aber auf den ersten Blick schon psychotisch. Die Behandlung aller Psychosen ist gleich.

Über PTBS habe ich gar keine Ahnung. Vielleicht sind die Symptome auch sehr ähnlich und deine Symptome haben nichts mit einer Psychose zu tun.

Bleib stark. Du scheinst ja auch schon übern Berg zu sein :) Bei mir waren die Einbußen der Denkleistung auch eines der schlimmsten Symptome. Aber innerhalb von ca. 1 Jahr ist es fast wieder auf dem Level von damals.
Außerdem gibts es bei dir klare Auslöser: Trauma, vielleicht Gehirnverletzung und viiiieeel Stress. Da würden bestimmt die meisten Menschen psychotisch werden. Ist schon gut wahrscheinlich, dass sich das alles wieder gibt.
Hallo Gelöschter Benutzer 2351,
vielen Dank für Deine liebevolle Antwort.

Also ich bin oft extrem langsam in der Denkweise geworden, meine Leidenschaften übe ich nicht mehr aus und ich habe eine Wahnsinns Unruhe und und und. Sag mal die Vergesslichkeit kann die nachlassen?
 
@Nellie ja die kann nachlassen. Während meiner Psychose habe ich sogar teilweise vergessen wer ich bin, wer meine Eltern sind usw.
Danach war es monatelang so schlimm, dass ich keine Konversationen führen konnte, bzw. meine lebhafte Sprache und meinen Humor verloren habe. Mein Studium hat extrem gelitten.
Jetzt funktioniert das alles wieder. Habe auch die Klausuren, die ich nicht schreiben konnte fast alle nachgeholt ohne große Probleme.
 
@Nellie ja die kann nachlassen. Während meiner Psychose habe ich sogar teilweise vergessen wer ich bin, wer meine Eltern sind usw.
Danach war es monatelang so schlimm, dass ich keine Konversationen führen konnte, bzw. meine lebhafte Sprache und meinen Humor verloren habe. Mein Studium hat extrem gelitten.
Jetzt funktioniert das alles wieder. Habe auch die Klausuren, die ich nicht schreiben konnte fast alle nachgeholt ohne große Probleme.
Hallo Klippschließer, also mein Kurzzeitgedächtnis ist so schlimm betroffen, dass ich gerade nicht weiß, was ich gemacht habe. Es ist wie ausgelöscht. Hattest Du sowas auch? Ich bin echt verzweifelt deswegen. Ich habe ja keinen Wahn und co gerade. Mein Gedächtnis speichert auch Inhalte falsch ab. Nimmst Du noch Medis und hast Du einen guten Arzt bzw. Eine guteKlinink?
 
Wenn ich mir anschaue, was man alles für Medikamente noch wogegen nehmen muss-da wird mir ja richtig schlecht. Schlimm sind einfach meine kognitiven Störungen, die ich jetzt habe. Ich komme damit kaum klar, da mein Gehirn bis vor dem Unfall immer das war, auf das ich mich verlassen konnte.
Inwiefern der Unfall da mit reinspielt, weiß ich nicht. Könnte eben auch etwas Organisches sein, was die Psychose begünstigt/auslöst.

Anfangs können manche Symptome besser, andere schlechter werden. Diese Extremform von kognitiven Störungen sollte da deutlich besser werden, also die Medikamente haben ihren Nutzen, aber es kommt auf längere Sicht sehr darauf an, welche und wie du diese einnimmst, damit der Verlauf auch insgesamt besser wird.

Ich würde dir Anfangs eher zum Aripiprazol/Abilify raten, vielleicht machen stattdessen auch andere Neuroleptika Sinn, da ganz am Anfang die Therapien auch etwas unangenehmer sein können. Neuroleptika oder Antipsychotika fahren das Denken herunter oder reduzieren den Überschuss auf ein Normalmaß oder weniger, was manche kognitive Einschränkungen verbessert, andere aber auch begünstigen kann. Das wären dann vor allem Negativsymptome, die im Allgemeinen schwerer behandelbar sind. Positivsymptome wie Halluzinationen sind mit Neuroleptika sehr gut behandelbar und auch Schlafstörungen, Kopfschmerzen, Migräne, Tinnitus und so leichte Beschwerden bekommt man damit normal auch sehr leicht in den Griff.
Neuroleptika helfen eben die Reizüberflutung von Außen zu verkleinern, was dann bei der Verarbeitung der relevanten Dinge im Leben helfen kann.
Auf längere Sicht würde ich dir zum Aripiprazol in möglichst kleiner noch wirksamen Dosis (5mg) raten. Dieses Neuroleptikum ist verträglicher als viele andere Neuroleptika und wirkt etwas anders als die üblichen atypischen Wirkstoffe. Konzentration und Merkfähigkeit sollten sich damit verbessern und Vergesslichkeit sollte damit auch kein Problem mehr sein.
Trotzdem können Denkstörungen und gewisse Symptome bestehen bleiben. Beim Aripiprazol werden die Emotionen weniger gedämpft, was auch nachteilig sein kann und Unruhe kann auch problematisch sein. Autofahren kann mit diesen Wirkstoffen allgemein gefährlich sein(verminderte Konzentration), von daher würde ich empfehlen, möglichst andere Verkehrsmittel zu benutzen.
Später, wenn du das ein paar Monate hattest und soweit alles stabil ist, dann kannst du zusätzliche Antidepressiva wie hier im Forum von mir empfohlen ausprobieren zum Aripiprazol. Das Aripiprazol ist darauf abgestimmt.
Hier findest du genaue Informationen zu dieser ->Empfehlung
Bupropion ist ein spezielles SNDRI Antidepressivum, welches ähnlich wie ADHS Medikament Konzentration und Wachheit steigert, das wirkt sich insgesamt sehr positiv auf die Negativsymptome der Erkrankung aus und kann den Rest dieser Denkstörungen, die beim Aripiprazol noch auftreten, eben deutlich verbessern. Auch hilft es gegen Suchtprobleme wie Nikotinsucht oder etwas zur Gewichtsreduktion. Dieser Wirkstoff ist besonders hilfreich, auch wenn man das in der Regel weniger häufig verordnet bekommt.
Bupropion hilft gegen die Unruhe, die Aripiprazol macht und hilft auch gegen Stimmungsschwankungen / Reizbarkeit, was beim vorübergehenden Absetzen von Aripiprazol oder anderen Neuroleptika auftreten kann.
Da Bupropion die Konzentration steigert und gegen Unruhe / Nervösität hilft, kann man damit sicherer Auto fahren und ist deutlich aufmerksamer.
Das Bupropion ermöglicht später noch das SSRI Antidepressivum Citalopram zu ergänzen, welches bestimmte Nebenwirkungen reduziert und die Emotionalität etwas senkt.
Wenn du diese 2-3 Wirkstoffe hast, dann ermöglicht das eventuell eine reduzierte Intervalleinnahme des Aripiprazols, womit sich die Negativsymptome deutlich verbessern und die Antidepressiva besser wirken können. Die ADs(Antidepressiva) werden dabei täglich/durchgehen eingenommen und das Neuroleptikum nur noch in Intervallform, so etwa 2-6 Wochen Pause und etwa 1-2 Wochen Einnahme am Stück.
Bupropion steigert zwar Konzentration, aber man kann etwas vergesslicher oder gleichgültiger werden als es bei der Monotherapie von Aripiprazol der Fall ist.
Wann die zusätzliche Einnahme der ADs sinnvoll ist, das lässt sich schwer sagen, weil die Erfahrungslage da kaum vorhanden ist. Anfangs kann es eben gut sein, erstmal ein Jahr oder mehr das Aripiprazol als Monotherapie einzunehmen.
Viele Dinge bei der Behandlung von Schizophrenie/Psychose brauchen eben auch Zeit bis sich das Gehirn umstrukturiert und so wo die Forschung eben auch noch in den Kinderschuhen steckt und häufig vor allem einzelne Wirkstoffe untersucht sind und weniger so spezielle Wirkstoffkombinationen.
Grundsätzlich verordnet man eben meistens nur oder hauptsächlich Antipsychotika, was zwar kurzfristig zu schnellen Erfolgen führt, aber langfristig gewisse Risiken und Probleme mit sich bringt.
 
Hallo Gelöschter Benutzer 2351,
vielen Dank für Deine liebevolle Antwort.

Also ich bin oft extrem langsam in der Denkweise geworden, meine Leidenschaften übe ich nicht mehr aus und ich habe eine Wahnsinns Unruhe und und und. Sag mal die Vergesslichkeit kann die nachlassen?
Ja das war bei mir genau so. Habe teilweise einfach nur stundenlang in die Leere geguckt und gar nicht bemerkt, wie die Zeit verstrichen ist, weil mein Gehirn so leer war. Und die Schlaflosigkeit hat mich gequält. Ich habe oft darüber nachgedacht mir das Leben zu nehmen. Ich bin aber sooo froh es nicht gemacht zu haben.
Du musst jetzt Geduld beweisen. Und wirkliche Geduld fängt erst da an, wenn man denkt, dass man keine mehr hat.
 
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