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wenn ich nur wüsste wie ich sie ausgraben soll!@Voyager34 wie siehts es mit vergrabenen Talenten aus?
An sich wäre Bupropion (NDRI Antidepressivum) nützlich, da es den Antrieb verbessert, aber die additive Krampfschwellen-Senkung könnte ein reales Risiko sein wenn du es mit deinem bestehenden Olanzapin kombinierst, insbesondere bei höheren Dosierungen von Bupropion >300 mg.Ich weiß nicht was ich machen soll und was ich machen kann. Habe auch offen gesagt keinen Antrieb.
Kurz gesagt: Die wichtigste bekannte Wechselwirkung zwischen Olanzapin und Bupropion ist eine additive Senkung der Krampfschwelle. Das bedeutet: Das Risiko für Krampfanfälle steigt, besonders bei höheren Bupropion‑Dosen oder individuellen Risikofaktoren. Diese Information ist durch aktuelle Interaktionsdatenbanken gut belegt.
Pharmakologische Kerndynamik der Wechselwirkung
1. Additive Krampfschwellen-Senkung (klinisch relevant)
Risikofaktoren, die das zusätzlich verstärken können:
- Bupropion hat ein dosisabhängiges Risiko für Krampfanfälle.
- Olanzapin kann ebenfalls die Krampfschwelle senken.
- In Kombination entsteht ein additiver Effekt, der das Risiko erhöht.
- frühere epileptische Anfälle
- Schädel-Hirn-Trauma
- Alkoholentzug oder hoher Alkoholkonsum
- Elektrolytstörungen
- hohe Bupropion-Dosen (v. a. >300 mg/Tag)
- gleichzeitige Einnahme weiterer krampfschwellen-senkender Medikamente
Die Datenbanken zeigen keine direkte metabolische Wechselwirkung (z. B. über CYP2D6 oder CYP1A2), die klinisch relevant wäre.Die Interaktion ist primär pharmakodynamisch (Krampfschwelle) und nicht pharmakokinetisch.
2. Pharmakokinetische Interaktionen
In der Praxis wird die Kombination durchaus eingesetzt, z. B. bei:
3. Klinische Bedeutung
Aber: Die Kombination sollte vorsichtig titriert und eng überwacht werden, besonders zu Beginn.
- depressiven Episoden unter Olanzapin
- Negativsymptomatik oder Antriebsarmut
- Gewichtszunahme unter Olanzapin (Bupropion kann hier gegensteuern)
4. Hinweise aus den zitierten Quellen
- Drugs.com: klassifiziert die Interaktion als major und betont das erhöhte Krampfrisiko.
- HelloPharmacist: bestätigt die additive Krampfschwellen-Senkung und empfiehlt vorsichtige Dosistitration.
Die Kombination ist nicht kontraindiziert, aber mit Vorsicht zu verwenden.Der zentrale Punkt ist das erhöhte Krampfrisiko, besonders bei prädisponierenden Faktoren oder hohen Bupropion-Dosen.
Fazit
Kurzfazit
Die additive Krampfschwellen‑Senkung entsteht, weil Bupropion und mehrere atypische Antipsychotika über unterschiedliche, aber konvergierende Mechanismen die neuronale Erregbarkeit erhöhen. Besonders auffällig sind Clozapin, Olanzapin, Quetiapin und Risperidon. Die verfügbaren Quellen aus der Websuche liefern jedoch keine spezifischen Details zu atypischen Antipsychotika im Kontext der Krampfschwelle, sodass die folgende Analyse auf pharmakologischen Grundlagenwissen basiert.
Die Kombination Bupropion + atypisches Antipsychotikum führt nicht zu einer Interaktion, sondern zu mehreren parallelen Mechanismen, die sich addieren:
Wie entsteht die additive Krampfschwellen‑Senkung?
1. Bupropion: noradrenerge & dopaminerge Erregungssteigerung
- Hemmt Norepinephrin‑ und Dopamin‑Wiederaufnahme → erhöht die neuronale Aktivität.
- Wirkt stimulierend, besonders im limbischen System.
- Hat ein dosisabhängiges Krampfrisiko (ab 300–450 mg/Tag steigt es deutlich).
Die meisten atypischen Antipsychotika senken die Krampfschwelle über mindestens einen der folgenden Mechanismen:
2. Atypische Antipsychotika: unterschiedliche Mechanismen, die die Schwelle senken
a) Anticholinerge Effekte
→ Reduzieren inhibitorische cholinerge Transmission → erleichtern neuronale Entladung. Besonders stark: Clozapin, Olanzapin, Quetiapin.
b) Histamin‑H1‑Blockade
→ Sedierung + paradoxe EEG‑Veränderungen → erhöhte Anfallsbereitschaft. Stark: Quetiapin, Olanzapin.
c) α1‑Blockade
→ Beeinflusst kortikale Erregbarkeit indirekt.
d) Serotonerge Modulation (5‑HT2A‑Blockade)
→ Verschiebt das Gleichgewicht zwischen inhibitorischen und exzitatorischen Netzwerken.
e) Direkte prokonvulsive Effekte (selten, aber relevant)
Clozapin ist hier der prominenteste Vertreter.
Weil die Mechanismen unabhängig voneinander wirken:
3. Warum addiert sich das Risiko?
→ Nettoeffekt: geringere Schwelle für spontane neuronale Entladung → höheres Risiko für generalisierte tonisch‑klonische Anfälle
- Bupropion → erhöht Erregung
- Atypika → senken inhibitorische Schwellen
Welche atypischen Antipsychotika sind besonders auffällig?
Wirkstoff Krampfrisiko Mechanismus Klinische Relevanz Clozapin hoch starke anticholinerge Wirkung, direkte prokonvulsive Effekte bekanntes, dosisabhängiges Risiko (1–5 %) Olanzapin mittel anticholinerg, H1‑Blockade relevant, v. a. bei Kombinationen Quetiapin mittel H1‑Blockade, anticholinerg Risiko steigt bei hohen Dosen Risperidon niedrig–mittel serotonerg/dopaminerg selten, aber dokumentiert Aripiprazol niedrig partieller D2‑Agonist geringstes Risiko unter den Atypika Ziprasidon niedrig wenig anticholinerg seltene Fälle Amisulprid niedrig kaum anticholinerg geringes Risiko
Merksatz:Clozapin am stärksten, Olanzapin/Quetiapin moderat, Aripiprazol/Amisulprid am sichersten.
Frage 3:
Diese anticholinergen Wirkstoffe haben ja auch eine Neigung zu Verstopfungssymptomen, was ich teils vom Bupropion auch etwas kenne. SSRI Antidepressiva wie Citalopram machen wiederum eher weichen Stuhlgang und können solche Nebenwirkung reduzieren. Wie ist es mit der Krampfschwelle wirken sich SSRI eher positiv oder schlecht aus, bzw haben diese ein besonders geringes oder ein höheres Risiko?
Antwort:
Gute Frage – und pharmakologisch tatsächlich spannend, weil sich SSRI und atypische Antipsychotika in diesem Punkt deutlich unterscheiden. Ich bleibe dabei bewusst allgemein und ohne medizinische Empfehlungen.
Wie wirken SSRI auf die Krampfschwelle?
Kurzantwort:
SSRI haben insgesamt ein sehr geringes Risiko, die Krampfschwelle zu senken.
Im Vergleich zu Bupropion oder anticholinergen Antipsychotika wirken sie eher neutral oder sogar leicht stabilisierend, je nach Substanz.
SSRI erhöhen primär die serotonerge Aktivität, die im ZNS tendenziell:
Warum sind SSRI weniger problematisch?
Dadurch entsteht kein prokonvulsiver Stimulus, wie er bei Bupropion typisch ist.
- hemmend auf exzessive neuronale Erregung wirkt
- die GABA‑Transmission indirekt unterstützt
- keine dopaminerge oder noradrenerge Überstimulation erzeugt (anders als Bupropion)
Krampfrisiko verschiedener SSRI (ungefährer Vergleich)
Merksatz:
SSRI Krampfrisiko Bemerkung Citalopram / Escitalopram sehr gering klinisch kaum relevant Sertralin sehr gering oft bevorzugt bei Epilepsie Fluoxetin gering leicht aktivierend, aber kein relevantes Risiko Paroxetin sehr gering anticholinerg, aber nicht prokonvulsiv Fluvoxamin sehr gering ähnlich wie Paroxetin
Alle SSRI liegen im unteren Risikobereich – deutlich niedriger als Bupropion, Clozapin, Olanzapin oder Quetiapin.
Wie passen SSRI in dein Beispiel mit Verstopfung vs. weichem Stuhl?
Das erklärt, warum SSRI manchmal sogar ausgleichend wirken, wenn jemand unter anticholinergen Nebenwirkungen leidet.
- Anticholinerge Antipsychotika (Clozapin, Olanzapin, Quetiapin) → Verstopfung + Krampfschwellen‑Senkung
- Bupropion → stimulierend, leicht anticholinerg → Verstopfung + Krampfschwellen‑Senkung
- SSRI → serotonerg → eher weicher Stuhl + kaum Einfluss auf die Krampfschwelle
Gibt es Ausnahmen?
1. Sehr hohe SSRI‑Dosen
Können theoretisch das Risiko minimal erhöhen, aber klinisch selten relevant.
2. Serotonin-Syndrom
Kann Krampfanfälle auslösen – aber nur in extremen Überdosierungen oder gefährlichen Kombinationen.
3. Trizyklische Antidepressiva (TZA)
Nicht SSRI, aber wichtig zur Abgrenzung:
→ deutlich höheres Krampfrisiko wegen starker anticholinerger und Na⁺‑Kanal‑Blockade.
Fazit
- SSRI gehören zu den sichersten Antidepressiva hinsichtlich der Krampfschwelle.
- Sie wirken neutral bis leicht stabilisierend, besonders im Vergleich zu Bupropion oder anticholinergen Atypika.
- Sie können anticholinerge Nebenwirkungen (z. B. Verstopfung) teilweise ausgleichen, ohne das Krampfrisiko zu erhöhen.
ähnlichDen Tag zu füllen sinnvoll oder nicht ist mit Arbeiten bei einem Arbeitgeber am einfachsten.
Seit ich Rentner bin sind Probleme gekommen...
Unerklärliche Einsamkeit oder Unruhe.
Meine "Arbeit" ist mit / um / über meine Krankheit und Werdegang. Falls das nicht genügt, Hausarbeiten, News, TV, Radio, gaming, Bewegung (spazieren,sport), die Suche nach Aufgaben oder was aus mir werden soll.
Hey, das sind ja Nervenzellen. Cool.Mein neues Projekt, mit Acryl Farben gemalt. Ist noch nicht ganz fertig.
Mir war irgendwie danachHey, das sind ja Nervenzellen. Cool.
Sieht echt gut aus. Für einen Anfänger. Bin ja kein Künstler, der gut zeichnen kann.Mein neues Projekt, mit Acryl Farben gemalt. Ist noch nicht ganz fertig.
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