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Voyager34

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Ich weiß nicht was ich machen soll und was ich machen kann. Habe auch offen gesagt keinen Antrieb.
 
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Früher habe ich gerne Ausflüge gemacht. Ich bin einfach in meiner Stadt irgendwo hingefahren und habe mir etwas leckeres zu essen gekauft. Das hat mich glücklich gemacht. Auch habe ich mich gerne mit Freunden getroffen und wir haben dann etwas unternommen. Jetzt will ich wieder arbeiten und studieren wenn es mir besser geht.
 
Ihr werdet die hände über dem Kopf zusammenschlafen. Ich schaue den ganzen Tag fern oder YouTube geh meistens 2 mal am Tag für 20min spazieren und zum Frühstück, Mittag essen, Abendessen verlasse ich auch mein Zimmer. Ich wohne in einem Heim für psychisch kranke Menschen.
 
@goped: Brauchst du dich nicht deshalb zu schämen. So schlecht ist es nicht was du machst - gibt bestimmt auch Kollegen bei dir, die nicht mal spazieren gehen. Ich komme übrigens auch gerade von einem Spaziergang zurück. Wichtig ist es irgendwelche seltsamen gesellschaftlichen Bewertungen über bestimmte Situationen aus dem eigenen Kopf herauszubekommen, das befreit einen, wenn man dies schafft.
 
Ich weiß nicht was ich machen soll und was ich machen kann. Habe auch offen gesagt keinen Antrieb.
An sich wäre Bupropion (NDRI Antidepressivum) nützlich, da es den Antrieb verbessert, aber die additive Krampfschwellen-Senkung könnte ein reales Risiko sein wenn du es mit deinem bestehenden Olanzapin kombinierst, insbesondere bei höheren Dosierungen von Bupropion >300 mg.

Frage an KI:
wie sind die Wechselwirkungen zwischen Olanzapin und Bupropion?
Kurz gesagt: Die wichtigste bekannte Wechselwirkung zwischen Olanzapin und Bupropion ist eine additive Senkung der Krampfschwelle. Das bedeutet: Das Risiko für Krampfanfälle steigt, besonders bei höheren Bupropion‑Dosen oder individuellen Risikofaktoren. Diese Information ist durch aktuelle Interaktionsdatenbanken gut belegt.

🧠 Pharmakologische Kerndynamik der Wechselwirkung​

🔥 1. Additive Krampfschwellen-Senkung (klinisch relevant)​

  • Bupropion hat ein dosisabhängiges Risiko für Krampfanfälle.
  • Olanzapin kann ebenfalls die Krampfschwelle senken.
  • In Kombination entsteht ein additiver Effekt, der das Risiko erhöht.
Risikofaktoren, die das zusätzlich verstärken können:
  • frühere epileptische Anfälle
  • Schädel-Hirn-Trauma
  • Alkoholentzug oder hoher Alkoholkonsum
  • Elektrolytstörungen
  • hohe Bupropion-Dosen (v. a. >300 mg/Tag)
  • gleichzeitige Einnahme weiterer krampfschwellen-senkender Medikamente

⚙️ 2. Pharmakokinetische Interaktionen​

Die Datenbanken zeigen keine direkte metabolische Wechselwirkung (z. B. über CYP2D6 oder CYP1A2), die klinisch relevant wäre.Die Interaktion ist primär pharmakodynamisch (Krampfschwelle) und nicht pharmakokinetisch.


🧭 3. Klinische Bedeutung​

In der Praxis wird die Kombination durchaus eingesetzt, z. B. bei:
  • depressiven Episoden unter Olanzapin
  • Negativsymptomatik oder Antriebsarmut
  • Gewichtszunahme unter Olanzapin (Bupropion kann hier gegensteuern)
Aber: Die Kombination sollte vorsichtig titriert und eng überwacht werden, besonders zu Beginn.


🧩 4. Hinweise aus den zitierten Quellen​

  • Drugs.com: klassifiziert die Interaktion als major und betont das erhöhte Krampfrisiko.
  • HelloPharmacist: bestätigt die additive Krampfschwellen-Senkung und empfiehlt vorsichtige Dosistitration.

📌 Fazit​

Die Kombination ist nicht kontraindiziert, aber mit Vorsicht zu verwenden.Der zentrale Punkt ist das erhöhte Krampfrisiko, besonders bei prädisponierenden Faktoren oder hohen Bupropion-Dosen.

Frage 2:
wie ensteht die additive Wirkung bezüglich der Krampfschwelle, welche atypischen Antipsychotika sind da besonders auffällig?

Kurzfazit

Die additive Krampfschwellen‑Senkung entsteht, weil Bupropion und mehrere atypische Antipsychotika über unterschiedliche, aber konvergierende Mechanismen die neuronale Erregbarkeit erhöhen. Besonders auffällig sind Clozapin, Olanzapin, Quetiapin und Risperidon. Die verfügbaren Quellen aus der Websuche liefern jedoch keine spezifischen Details zu atypischen Antipsychotika im Kontext der Krampfschwelle, sodass die folgende Analyse auf pharmakologischen Grundlagenwissen basiert.

🧠 Wie entsteht die additive Krampfschwellen‑Senkung?​

Die Kombination Bupropion + atypisches Antipsychotikum führt nicht zu einer Interaktion, sondern zu mehreren parallelen Mechanismen, die sich addieren:

🔥 1. Bupropion: noradrenerge & dopaminerge Erregungssteigerung

  • Hemmt Norepinephrin‑ und Dopamin‑Wiederaufnahme → erhöht die neuronale Aktivität.
  • Wirkt stimulierend, besonders im limbischen System.
  • Hat ein dosisabhängiges Krampfrisiko (ab 300–450 mg/Tag steigt es deutlich).

🧩 2. Atypische Antipsychotika: unterschiedliche Mechanismen, die die Schwelle senken

Die meisten atypischen Antipsychotika senken die Krampfschwelle über mindestens einen der folgenden Mechanismen:

a) Anticholinerge Effekte

→ Reduzieren inhibitorische cholinerge Transmission → erleichtern neuronale Entladung. Besonders stark: Clozapin, Olanzapin, Quetiapin.

b) Histamin‑H1‑Blockade

→ Sedierung + paradoxe EEG‑Veränderungen → erhöhte Anfallsbereitschaft. Stark: Quetiapin, Olanzapin.

c) α1‑Blockade

→ Beeinflusst kortikale Erregbarkeit indirekt.

d) Serotonerge Modulation (5‑HT2A‑Blockade)

→ Verschiebt das Gleichgewicht zwischen inhibitorischen und exzitatorischen Netzwerken.

e) Direkte prokonvulsive Effekte (selten, aber relevant)

Clozapin ist hier der prominenteste Vertreter.

⚡ 3. Warum addiert sich das Risiko?

Weil die Mechanismen unabhängig voneinander wirken:
  • Bupropion → erhöht Erregung
  • Atypika → senken inhibitorische Schwellen
Nettoeffekt: geringere Schwelle für spontane neuronale Entladunghöheres Risiko für generalisierte tonisch‑klonische Anfälle

📊 Welche atypischen Antipsychotika sind besonders auffällig?​

WirkstoffKrampfrisikoMechanismusKlinische Relevanz
Clozapinhochstarke anticholinerge Wirkung, direkte prokonvulsive Effektebekanntes, dosisabhängiges Risiko (1–5 %)
Olanzapinmittelanticholinerg, H1‑Blockaderelevant, v. a. bei Kombinationen
QuetiapinmittelH1‑Blockade, anticholinergRisiko steigt bei hohen Dosen
Risperidonniedrig–mittelserotonerg/dopaminergselten, aber dokumentiert
Aripiprazolniedrigpartieller D2‑Agonistgeringstes Risiko unter den Atypika
Ziprasidonniedrigwenig anticholinergseltene Fälle
Amisulpridniedrigkaum anticholinerggeringes Risiko


Merksatz: 👉 Clozapin am stärksten, Olanzapin/Quetiapin moderat, Aripiprazol/Amisulprid am sichersten.

@Voyager34, da du anscheinend Olanzapin einnimmst könntest du theoretisch mit 150 mg Bupropion anfangen (kleinste Dosis) und das Monate später eventuell auf maximal 300 mg erhöhen.
Oben bei "3. Klinische Bedeutung" in der ersten Frage, siehst du das es in deiner Situation ganz gut hinkommen könnte.

Da Olanzapin (Anticholinerger Wirkstoff) die Neigung zu Verstopfungssymptomen steigert und Bupropion auch etwas, wäre zusätzlich Citalopram (SSRI Antidepressivum) als Ausgleich interessant, da dieses wiederum weichen Stuhlgang begünstigt. Zudem hat Citalopram ein sehr geringes Risiko für Krampfanfälle, also könnte da auch etwas ausgleichend sein:
Frage 3:
Diese anticholinergen Wirkstoffe haben ja auch eine Neigung zu Verstopfungssymptomen, was ich teils vom Bupropion auch etwas kenne. SSRI Antidepressiva wie Citalopram machen wiederum eher weichen Stuhlgang und können solche Nebenwirkung reduzieren. Wie ist es mit der Krampfschwelle wirken sich SSRI eher positiv oder schlecht aus, bzw haben diese ein besonders geringes oder ein höheres Risiko?
Antwort:
Gute Frage – und pharmakologisch tatsächlich spannend, weil sich SSRI und atypische Antipsychotika in diesem Punkt deutlich unterscheiden. Ich bleibe dabei bewusst allgemein und ohne medizinische Empfehlungen.

🧠 Wie wirken SSRI auf die Krampfschwelle?

Kurzantwort:

SSRI haben insgesamt ein sehr geringes Risiko, die Krampfschwelle zu senken.
Im Vergleich zu Bupropion oder anticholinergen Antipsychotika wirken sie eher neutral oder sogar leicht stabilisierend, je nach Substanz.

🔍 Warum sind SSRI weniger problematisch?

SSRI erhöhen primär die serotonerge Aktivität, die im ZNS tendenziell:
  • hemmend auf exzessive neuronale Erregung wirkt
  • die GABA‑Transmission indirekt unterstützt
  • keine dopaminerge oder noradrenerge Überstimulation erzeugt (anders als Bupropion)
Dadurch entsteht kein prokonvulsiver Stimulus, wie er bei Bupropion typisch ist.

📊 Krampfrisiko verschiedener SSRI (ungefährer Vergleich)

SSRIKrampfrisikoBemerkung
Citalopram / Escitalopramsehr geringklinisch kaum relevant
Sertralinsehr geringoft bevorzugt bei Epilepsie
Fluoxetingeringleicht aktivierend, aber kein relevantes Risiko
Paroxetinsehr geringanticholinerg, aber nicht prokonvulsiv
Fluvoxaminsehr geringähnlich wie Paroxetin
Merksatz:
👉 Alle SSRI liegen im unteren Risikobereich – deutlich niedriger als Bupropion, Clozapin, Olanzapin oder Quetiapin.

🧩 Wie passen SSRI in dein Beispiel mit Verstopfung vs. weichem Stuhl?

  • Anticholinerge Antipsychotika (Clozapin, Olanzapin, Quetiapin) → Verstopfung + Krampfschwellen‑Senkung
  • Bupropion → stimulierend, leicht anticholinerg → Verstopfung + Krampfschwellen‑Senkung
  • SSRI → serotonerg → eher weicher Stuhl + kaum Einfluss auf die Krampfschwelle
Das erklärt, warum SSRI manchmal sogar ausgleichend wirken, wenn jemand unter anticholinergen Nebenwirkungen leidet.

🧭 Gibt es Ausnahmen?

1. Sehr hohe SSRI‑Dosen

Können theoretisch das Risiko minimal erhöhen, aber klinisch selten relevant.

2. Serotonin-Syndrom

Kann Krampfanfälle auslösen – aber nur in extremen Überdosierungen oder gefährlichen Kombinationen.

3. Trizyklische Antidepressiva (TZA)

Nicht SSRI, aber wichtig zur Abgrenzung:
deutlich höheres Krampfrisiko wegen starker anticholinerger und Na⁺‑Kanal‑Blockade.

🧭 Fazit

  • SSRI gehören zu den sichersten Antidepressiva hinsichtlich der Krampfschwelle.
  • Sie wirken neutral bis leicht stabilisierend, besonders im Vergleich zu Bupropion oder anticholinergen Atypika.
  • Sie können anticholinerge Nebenwirkungen (z. B. Verstopfung) teilweise ausgleichen, ohne das Krampfrisiko zu erhöhen.

@Voyager34

Kurz zusammengefasst:
Bupropion kann beim Antrieb hilfreich sein, hat aber ab höheren Dosierungen ein erhöhtes Krampfrisiko. In Kombination mit Olanzapin ist das relevant, weil anticholinerg wirksame Antipsychotika die Krampfschwelle zusätzlich senken können.

Olanzapin neigt außerdem zu Obstipation, und Bupropion kann das verstärken. SSRI wie Citalopram wirken eher in die Gegenrichtung und können solche Nebenwirkungen manchmal abmildern. Auch mögliche Miktionsstörungen unter Bupropion können sich unter einem SSRI eher verbessern.

Pharmakologisch ergänzen sich Bupropion (noradrenerg‑dopaminerg) und Citalopram (serotonerg) gut, da sie unterschiedliche Systeme ansprechen. Für den Antrieb kommen bei Psychose ohnehin meist nur selektive Antidepressiva infrage – also SSRI, SNRI oder Bupropion.

Ob eine Kombination sinnvoll wäre, hängt von deiner individuellen Situation ab. Falls du das Thema ansprechen möchtest, kannst du dir den Beitrag über das Drucksymbol ausgeben lassen, um die Zusammenhänge (Krampfschwelle, Obstipation, mögliche Ergänzungen) strukturiert mit deiner behandelnden Person zu besprechen.
 
Den Tag zu füllen sinnvoll oder nicht ist mit Arbeiten bei einem Arbeitgeber am einfachsten.
Seit ich Rentner bin sind Probleme gekommen...
Unerklärliche Einsamkeit oder Unruhe.
Meine "Arbeit" ist mit / um / über meine Krankheit und Werdegang. Falls das nicht genügt, Hausarbeiten, News, TV, Radio, gaming, Bewegung (spazieren,sport), die Suche nach Aufgaben oder was aus mir werden soll.
 

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