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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Wie lange gingen/gehen bei euch die Negativsymptome?

Ich nehme noch Medikamente und lt. Psychiater werde ich diese auch noch mind. 2 Jahre nehmen damit es keinen Rückfall gibt. Es war eine polymorphe Psychose, die aus dem nichts kam. Ich will auch auf keinen Fall das nochmal erleben.
Ich habe in zwei Wochen wieder einen Termin beim Psychiater. Da werden wir über das Thema Arbeit sprechen und über diese Spracharmut. Vielleicht können die Medikamente auch etwas reduziert werden und es wird besser. Aber einen wirklichen Plan habe ich nicht, traue mir aktuell auch nicht viel zu. Eventuell muss man sich wirklich dazu zwingen mit Menschen in Kontakt zu treten.
Welche Medikamente nimmst du wenn ich fragen darf ? Habe auch die F23.0, mir wurde gesagt ich kann nach einem halben Jahr absetzen. Denke ich werde sie aber dennoch 2 Jahre weiternehmen.
 
Ich nehme noch Medikamente und lt. Psychiater werde ich diese auch noch mind. 2 Jahre nehmen damit es keinen Rückfall gibt. Es war eine polymorphe Psychose, die aus dem nichts kam. Ich will auch auf keinen Fall das nochmal erleben.
Ich habe in zwei Wochen wieder einen Termin beim Psychiater. Da werden wir über das Thema Arbeit sprechen und über diese Spracharmut. Vielleicht können die Medikamente auch etwas reduziert werden und es wird besser. Aber einen wirklichen Plan habe ich nicht, traue mir aktuell auch nicht viel zu. Eventuell muss man sich wirklich dazu zwingen mit Menschen in Kontakt zu treten.
Ich schließe mich der Frage an, welche medis du nimmst?! Ist bei mir genauso, mein Selbstvertrauen ist irgendwo im Keller und wenn ich unterwegs bin hoffe ich regelrecht das ich nicht unbedingt mit Menschen ins Gespräch komme. Habe aber meine Momente wo ich es dann doch versuche zumindest im Freundeskreis meiner Freundin, gelingt mir aber bisher Semi optimal. Meistens werden es nur sehr kurze Gespräche da ich ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr weiß was ich weiter fragen oder erzählen soll.

Wie bist du drauf wenn du dich in der Öffentlichkeit bewegst wo viele Menschen sind ? Ich bin dann meist angespannt und habe sehr hohen Puls :(
 
Ich schließe mich der Frage an, welche medis du nimmst?! Ist bei mir genauso, mein Selbstvertrauen ist irgendwo im Keller und wenn ich unterwegs bin hoffe ich regelrecht das ich nicht unbedingt mit Menschen ins Gespräch komme. Habe aber meine Momente wo ich es dann doch versuche zumindest im Freundeskreis meiner Freundin, gelingt mir aber bisher Semi optimal. Meistens werden es nur sehr kurze Gespräche da ich ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr weiß was ich weiter fragen oder erzählen soll.

Wie bist du drauf wenn du dich in der Öffentlichkeit bewegst wo viele Menschen sind ? Ich bin dann meist angespannt und habe sehr hohen Puls :(
Aktuell nehme ich 20 mg Aripiprazol, 100 mg Quetiapin und 1 mg Risperidon.
Risperidon soll vollständig ausgeschlichen werden aber der Psychiater möchte damit noch warten, da ich in der Akutphase sehr schnell darauf angeschlagen habe.

Ich habe gelesen, dass 60% innerhalb der ersten 2 Jahre eine weitere Psychose nach der ersten erleben. Das macht mir Angst.

Mit den Gesprächen ist es wirklich schwierig, meine Antworten kommen irgendwie immer 3 Sekunden zu spät, so dass manchmal eine unangenehme Stille entsteht. Die ist für den Gesprächspartner dann ehr unangenehm.
Bei mir ist es auch so, dass ich manchmal nicht weiß was ich sagen soll. Vor kurzem hat mir ein Bekannter erzählt, dass er mal wieder eine tolle Tour mit dem Motorrad gemacht hat. Früher sind wir öfter zusammen los. Aber ich habe auf diese Anmerkung überhaupt nicht reagiert. Das war auch nicht böse gemeint aber ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte. Später wurde ich dann gefragt ob da alles ok war, weil ich noch nicht mal wissen wollte, welche Strecke er ausgewählt hatte. Aber das zu fragen kam mir nicht in den Sinn. Ich hatte es einfach zur Kenntnis genommen ohne auf den Smalltalk einzugehen.

Ich fühle mich unwohl in der Öffentlichkeit und habe Angst, unangenehm aufzufallen. Es ist immer eine Überwindung.
 
Negativsymptome habe ich nun seit sechs Jahren. Bisher habe ich nichts gefunden, was sie lindern könnte. Antriebsmangel, Interessenverlust, keine Gefühle mehr und selbst von Alkohol und Medikamenten merke ich nichts. Bin aber grad in einer Medikamentenumstellung. Ich konnte meinen Arzt überzeugen, die Medikamentenempfehlung auszuprobieren, die hier auf der Seite steht. Ich bin gespannt, ob die hilft… ?
 
Aktuell nehme ich 20 mg Aripiprazol, 100 mg Quetiapin und 1 mg Risperidon.
Risperidon soll vollständig ausgeschlichen werden aber der Psychiater möchte damit noch warten, da ich in der Akutphase sehr schnell darauf angeschlagen habe.

Ich habe gelesen, dass 60% innerhalb der ersten 2 Jahre eine weitere Psychose nach der ersten erleben. Das macht mir Angst.

Mit den Gesprächen ist es wirklich schwierig, meine Antworten kommen irgendwie immer 3 Sekunden zu spät, so dass manchmal eine unangenehme Stille entsteht. Die ist für den Gesprächspartner dann ehr unangenehm.
Bei mir ist es auch so, dass ich manchmal nicht weiß was ich sagen soll. Vor kurzem hat mir ein Bekannter erzählt, dass er mal wieder eine tolle Tour mit dem Motorrad gemacht hat. Früher sind wir öfter zusammen los. Aber ich habe auf diese Anmerkung überhaupt nicht reagiert. Das war auch nicht böse gemeint aber ich wusste nicht, was ich dazu sagen sollte. Später wurde ich dann gefragt ob da alles ok war, weil ich noch nicht mal wissen wollte, welche Strecke er ausgewählt hatte. Aber das zu fragen kam mir nicht in den Sinn. Ich hatte es einfach zur Kenntnis genommen ohne auf den Smalltalk einzugehen.

Ich fühle mich unwohl in der Öffentlichkeit und habe Angst, unangenehm aufzufallen. Es ist immer eine Überwindung.
Danke für deine Antwort. Mir geht's in der Öffentlichkeit auch so, bin mega angespannt und denke meist auch das ich auffallen könnte. Mit der Kommunikation ist es ähnlich wie bei dir, weiß einfach nicht was man in bestimmten Momenten sagen kann / soll. In letzter Zeit ist es sogar so krass das ich mit meiner Partnerin zusammen sitze und mir selbst da nicht einfällt über was wir reden könnten, das belastet mich sehr. Ich glaube es wird endlich wieder Zeit arbeiten zu gehen so das man nicht ständig auf einander hockt. Ich liebe sie sehr und hab ganz dolle Angst sie durch die Krankheit eines Tages zu verlieren
 
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