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Wie ist das bei euch, was denkt ihr darüber?

Anonym123

Well-Known Member
Registriert
15 Juli 2023
Beiträge
197
Als ich Zwangs eingewiesen wurde musste ich trotzdem meine Krankenkarte hin geben und zusätzlich noch 10€ pro Tag bezahlen nach dem Aufenthalt.
Wie war es bei euch bzw. Was denkt ihr darüber? Ist es nicht so dass eigentlich der Staat die Kosten übernehmen müsste weil man ja zwangsweise in der Einrichtung ist? Was machen die denn mit denen die keine Krankenkarte mehr haben und Zwangs eingewiesen werden? Müssen das die mit Krankenkarte mit tragen oder wer zahlt das? Ich finde das System irgendwie ungerecht und gestört.
 
Wenn es so ist dass die Kliniken nur über die Krankenkarten einiger Patienten betrieben werden, dann brennt das System ja ganz schnell aus.
 
Das blöde dabei ist ja ich hatte richterlichen Beschluss aber ich meine mich zu erinnern dass sie meine Karte trotzdem genommen haben.
 
ich musste die ersten 28 Tage jeweils 10€ zahlen, das ganze kam dann als rechnung. Man kann einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung stellen. Jeh nach einkommen bekommt man dann auch teile der Medikamenten zuzahlug, zusammen mit der Krankenhausrechnung zurück erstattet
 
Ich finde das nicht ungerecht, wenn man liquide genug ist die Kosten selbst zu tragen, sollte man dies auch tun. Ansonsten kann man sich auch befreien lassen.
Auch wenn ich jetzt für diese Meinung gesteinigt werde…
Wieso sollte die Allgemeinheit für diese Kosten aufkommen. In Deutschland ist man relativ gut abgesichert. Man bekommt 1,5 Jahre Krankengeld, man kann eine Erwerbsminderungsrente bekommen wenn man mindestens 5 Jahre eingezahlt hat und wenn man dann noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat oder eine Betriebsrente ist man zumindest aus finanzieller Sicht gut abgesichert was diese Krankheit angeht. Selbst wenn man nicht so gut dasteht, die Kosten für ein Wohnheim übernimmt der Sozialstaat, das ist nicht wenig Geld. Grundsicherung ist dann noch drinnen. Große Sprünge kann man nicht machen, aber man hat ein Dach über den Kopf und genug zu essen.
 
Ich finde das nicht ungerecht, wenn man liquide genug ist die Kosten selbst zu tragen, sollte man dies auch tun. Ansonsten kann man sich auch befreien lassen.
Auch wenn ich jetzt für diese Meinung gesteinigt werde…
Wieso sollte die Allgemeinheit für diese Kosten aufkommen. In Deutschland ist man relativ gut abgesichert. Man bekommt 1,5 Jahre Krankengeld, man kann eine Erwerbsminderungsrente bekommen wenn man mindestens 5 Jahre eingezahlt hat und wenn man dann noch eine Berufsunfähigkeitsversicherung hat oder eine Betriebsrente ist man zumindest aus finanzieller Sicht gut abgesichert was diese Krankheit angeht. Selbst wenn man nicht so gut dasteht, die Kosten für ein Wohnheim übernimmt der Sozialstaat, das ist nicht wenig Geld. Grundsicherung ist dann noch drinnen. Große Sprünge kann man nicht machen, aber man hat ein Dach über den Kopf und genug zu essen.
ich könnte mich so ärgern, ich habe gegen anfang meiner letzten psychose die arbeitszeit um die hälfte reduziert habe. dementsprechend bekomme ich nur rente für die 50%. Hätte ich nicht reduziert, hatte ich wahrscheinlich keine 900€ sondern locker nochmal 70-80% mehr :(
 
ich könnte mich so ärgern, ich habe gegen anfang meiner letzten psychose die arbeitszeit um die hälfte reduziert habe. dementsprechend bekomme ich nur rente für die 50%. Hätte ich nicht reduziert, hatte ich wahrscheinlich keine 900€ sondern locker nochmal 70-80% mehr :(
Ja da hast du vollkommen recht! War bei mir leider ähnlich, ich habe über 4 Jahre in Teilzeit schon gearbeitet bevor ich die Erwerbsminderungsrente überhaupt beantragt habe. Schade das man über diese Möglichkeiten seitens der Ärzte schlecht aufgeklärt wird. Trotzdem denke ich nicht, das in 4-5 Jahren soviel bei rum gekommen wäre, dass es 70-80% mehr wären. Aber ja, umso später die Krankheit ausbricht umso besser hat man natürlich vorgesorgt.
 
Ja da hast du vollkommen recht! War bei mir leider ähnlich, ich habe über 4 Jahre in Teilzeit schon gearbeitet bevor ich die Erwerbsminderungsrente überhaupt beantragt habe. Schade das man über diese Möglichkeiten seitens der Ärzte schlecht aufgeklärt wird. Trotzdem denke ich nicht, das in 4-5 Jahren soviel bei rum gekommen wäre, dass es 70-80% mehr wären. Aber ja, umso später die Krankheit ausbricht umso besser hat man natürlich vorgesorgt.
ich muss jetzt halt damit rechnen für immer am existenz minimum zu leben : /
 
ich muss jetzt halt damit rechnen für immer am existenz minimum zu leben : /
Das große Problem bei dir ist, dass du keine Bu abschließen konntest, da du sehr jung erkrankt bist. Aber bei deiner Rente solltest du zumindest auch Anspruch auf Wohngeld haben. Ich weiß nicht, ob du dann noch obendrein dir mit z.B einem 520e Job etwas dazu verdienen kannst. Dafür kenne ich mich zu schlecht aus! Alternative könntest du dich vielleicht selbstständig machen und ein paar IT-Projekte verfolgen. Klar das war früher auch einfacher, gerade Konzerne verlagern die It stellen immer mehr ins Ausland aus und es gibt nur noch wenig Tätigkeiten für Selbstständige. Dafür gibt es in der IT genügend Nischen um sein Wissen einzubringen. In der Administration vielleicht eher weniger, dafür IT-Security, SAP, Big Data etc.
 
ich musste auch die tagespauschale privat bezahlen bei meinem klinikaufenthalt. wieso es nicht schon inbegriffen ist, ist mir ein räzel. - renten antrag hatte ich gestellt, aber nie bekommen, einfach abgelehnt.
 
Krass dass man da noch Tagegeld zahlen muss wenn man mit richterlichem Beschluss drin ist. Ich glaube ich habe auch nichts mehr gemerkt in der Psychose naja. Vielleicht ist das ja auch von Klinik zu Klinik unterschiedlich ich weiß es nicht.
 
ich musste die ersten 28 Tage jeweils 10€ zahlen, das ganze kam dann als rechnung. Man kann einen Antrag auf Zuzahlungsbefreiung stellen. Jeh nach einkommen bekommt man dann auch teile der Medikamenten zuzahlug, zusammen mit der Krankenhausrechnung zurück erstattet
Ich sag dir was ich denke...
Psychiatrien gehören abgeschafft....
Genauso wie Polizei Krankenhäuser
Der Knast usw...
 
Ja stationär is nicht lustig... man nimmt meistens nichts Gutes mit aber man kann auch viel Lebensstandard bekommen so wars bei mir.
 
Als ich Zwangs eingewiesen wurde musste ich trotzdem meine Krankenkarte hin geben und zusätzlich noch 10€ pro Tag bezahlen nach dem Aufenthalt.
Wie war es bei euch bzw. Was denkt ihr darüber? Ist es nicht so dass eigentlich der Staat die Kosten übernehmen müsste weil man ja zwangsweise in der Einrichtung ist? Was machen die denn mit denen die keine Krankenkarte mehr haben und Zwangs eingewiesen werden? Müssen das die mit Krankenkarte mit tragen oder wer zahlt das? Ich finde das System irgendwie ungerecht und gestört.
Ich hatte, als ich eingewiesen wurde meine Papiere nicht dabei.

Zudem hatte ich zu dem Zeitpunkt noch mein Portemonnaie verloren, indem alles drin war( hat mir zum Glück jemand ins KH gebracht, weil er es gefunden hatte) aber ich weiß was du meinst.Ich musste auch etwas über 280€zuzahlen. Mit der Benachrichtigung der Zahlungsaufforderung waren sie ganz schnell.
 
ich musste auch die tagespauschale privat bezahlen bei meinem klinikaufenthalt. wieso es nicht schon inbegriffen ist, ist mir ein räzel. - renten antrag hatte ich gestellt, aber nie bekommen, einfach abgelehnt.
Die tagespauschale zahlt man fürs Essen. Zuhause müsste man auch was futtern..
Was hast du für ne Diagnose? Was war der Grund für die Ablehnung der Rente? Nimmst du keine Medikamente?
 
Die zusätzlichen privaten Kosten bzw. zusätzliche Tagespauschale, die bezahlt werden muss, entstehen durch die stationäre Behandlung oder allgemein durch den stationären Aufenthalt in einer Klinik oder Rehabilitationseinrichtung. Das ist quasi wie eine gesetzliche Zuzahlung für die Medikamente, die ihr per Rezept von eurem Arzt erhaltet. Dafür werdet ihr tagsüber komplett verpflegt und könnt in einem warmen Zimmer schlafen, ohne anteilig Miete zu zahlen. Die Tagespauschale kann sich auf bis zu 280 € kumulieren, d. h. dass man für maximal 28 Tage die Tagespauschale entrichten muss. Sollte ein längerer Aufenthalt in einer Klinik oder Rehabilitationseinrichtung vonnöten sein, fallen keine weiteren zusätzlichen Kosten in Form einer Tagespauschale an. So habe ich es als gesetzlich Versicherter erlebt und im Internet recherchiert

Bei Privatpatienten kann es durchaus anders aussehen. Diese Patienten können die Tagespauschale bestimmt über die private Krankenversicherung abrechnen und demzufolge sich erstatten lassen.
 
@Oliver die Frage ist doch ob es bei richterlichem Beschluss überhaupt rechtens ist wenn man seine Krankenkarte hingeben muss und die Tagespauschale zahlen muss. Man wird doch eingesperrt und da ist es doch wie im Gefängnis. Dann müssten die es auch wie im Gefängnis handhaben finde ich. Und was ist mit denen die keine Versicherung mehr haben und mit richterlichem Beschluss eingewiesen werden, die müssen doch auch nicht zahlen oder?
 
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