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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Was würde passieren wenn ihr keine Medikamente mehr einnehmen würdet?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 2006
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 2006

Ich nehme jetzt seit par Tagen wieder Olanzapin ein, weil mich echte Geräusche ziemlich störten. Ich weiß nicht ob es wegen dem Olanzapin ist, aber jetzt bin ich bisschen gedämpfter.
 
Ich hab permanent ein Gefühl das mein Körper unter Stress steht, so dass ich nichts Essen kann. Und dazu hab ich ein komisches Gefühl auf der Stirn wie stechen oder zwicken oder sowas. Mit Olanzapin gehts aber, schlafe zwar etwas mehr als ohne, ist aber vertretbar
 
Ohne Medikamente wäre ich eigent und fremdgefärdent da ich im Wahn sehr schnell sehr aggressiv werde und auch vor nix zurückschrecke
 
Das gleiche wie mit Ihnen. Idiotischen Blödsinn quatschen und denken.
 
Da ein plötzliches Absetzen von Neuroleptika mit sehr großer Wahrscheinlichkeit eine Psychose auslöst, würde ich in kurzer Frist psychisch instabil werden und zwar nicht zwingend deshalb, weil das mein "Naturzustand" ist, sondern weil sich die Nerven mit der Bildung neuer Rezeptoren, an die jetzige Medikamenteneinnahme angepaßt haben. Ich stände also unter einer erhöhten Reizüberflutung die Stress und infolgedessen Psychosen verursachen. Daher ist es auch nicht sinnvoll Medikamente plötzlich abzusetzen, sondern nur über einen sehr langen Zeitraum (Jahre) auszuschleichen. Hier ist zu beachten, dass sie insbesondere in niedriger Dosierung besonders stark wirken. Also gerade das Absetzen der Restdosierung sollte nur in Kooperation mit einem Arzt/Ärztin erfolgen und ebenfalls sehr langsam in immer kleineren Schritten erfolgen. Irrtümlich denken viele, dass es keinen Weg aus der Einnahme von Medikamenten heraus gibt, weil sie bereits Erfahrung mit neuen Krisen nach dem Absetzen gemacht haben, doch, dass eben das abrupte Absetzen selbst auslösend sein kann, wissen die allermeisten nicht.
 
Zuletzt bearbeitet:
Man dreht irgendwann durch, wenn man kein Antipsychotikum einnimmt, bzw. es zu lange absetzt. Leider merkt man das selbst sehr schwer, weil auch positive Gefühle damit verbunden sind. Sobald man bösartig wird oder paranoide Wahnvorstellungen hat, sollte man schnell mit etwas Wirksamen gegensteuern.
Man kann auch nach einem Jahr absetzen einen Rückfall haben, vieles braucht sehr viel Zeit und man sollte keine blinden Absetzversuche starten.


Einnahme von Medikamenten heraus gibt, weil sie bereits Erfahrung mit neuen Krisen nach dem Absetzen gemacht haben, doch, dass eben das abrupte Absetzen selbst auslösend sein kann, wissen die allermeisten nicht.
Ich denke, dass weniger die Rolle spielt, ob man langsam oder schnell absetzt. Einen Rückfall bekommt man so oder so! Wichtig ist das man bei so etwas extrem auf sich und andere aufpasst und wenn etwas ist ein Medikament für den Notfall zuhause hat. Absetzversuche scheitern fast immer, da viele von uns chronisch erkrankt sind, aber es gibt eben auch wie meine Empfehlung so Zwischenlösungen, wo man aber auch sehr aufpassen sollte und ein gespür für die Erkrankung braucht. Also auch nur für einen Teil der Betroffenen geeignet.
Das Problem ist in einem Wahn oder Schub selbstständig und rechtzeitig die Antipsychotika einzunehmen, da kann es lange an Krankheitseinsicht fehlen selbst wenn man ansonsten einsichtig ist. Mit der Erkrankung kann man im Schub wie besessen sein, da sind Absetzversuche immer ein Risiko.
 
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