Für mich war entscheidend für den Erfolg dass ich angefangen habe mich zu den Aktivitäten die mir gut tun zu zwingen, auch wenn es sich erst mal nicht gut anfühlt. Aber es gibt keine Alternative. Das stundenlange auf der couch liegen und grübeln von früher war pures Gift für mich und dass musste ich irgendwann einsehen. Ich habe mir klar gemacht dass ich gesund werden will und das bedeutet das ich mich verändere und weiterentwickle. Dazu gehört in erster Linie Sport, den ich jetzt regelmäßig mache, das kann ich jedem ans Herz legen. Dazu kommen dann Hobbies, in meinem Fall Singen, Gitarre, PC spielen, lesen und bloggen. Desweiteren sollte man sein soziales Netzwerk pflegen und viel mit Freunden und Familie unternehmen. Gemeinsames kochen, Filmabende, Restaurantbesuche, Spaziergänge etc.
Was auch hilft ist die Wohnung in Ordnung zu halten, regelmäßig putzen, aufräumen, Wäsche, spülen und so weiter. Wenn man in Partnerschaft oder mit den Eltern lebt, möglichst viel mitmachen.
Negativsymptomatik ist glaube ich ein Mechanismus des Gehirns sich von der Überaktivität der Psychose zu erholen und eine Ruhephase vom Körper einzufordern. Es spricht auch nichts dagegen sich auszuruhen, aber es sollte nicht überhand nehmen so dass man auf der Couch versumpft und nichts mehr gebacken kriegt. Deswegen: den Schalter umlegen und in die Aktivität kommen, nur so kann man die Negativsymptomatik übewinden.