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Studium/ Beruf & Schizophrenie/ Psychose

Sensibelchen97

New Member
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19 Juni 2024
Beiträge
6
Liebes Forum,

ich möchte gerne fragen, ob es hier Leute mit abgeschlossenem Studium gibt, die aufgrund der Erkrankung nicht aktiv ins Berufsleben treten können? Wie habt ihr diese schwierige Situation gemeistert?

Ich selbst habe einen abgeschlossenen Bachelor (BSc Psychologie) und absolviere gerade den Master (MSc Psychologie), den ich zur Hälfte fertig habe. Meine erste Psychose kam sehr heftig kurz vor dem Bachelorabschluss. Nun kündigt sich aktuell wohl langsam meine zweite Psychose an (habe bereits Schritte dagegen gemacht, nehme erneut Medikamente & baldiger Arzttermin). Ehrlich gesagt, stehe ich vor sehr vielen Fragen, da ich die Hoffnung hatte, es würde bei einer einmaligen Psychose bleiben. Ich mag mein Studienfach grundsätzlich gern, aber bin es auch leid, dass mir das Studieren andauernd durch die Erkrankung schwer gemacht wird. Außerdem stellen sich mir viele Fragen bezüglich meinem späteren Berufsleben. Aktuell sieht es ganz danach aus, dass ich wohl eine chronische Form der Schizophrenie haben könnte. Ich weiß ehrlich nicht, wie ich das mit einem späteren Beruf vereinbaren soll.

Habt ihr Erfahrungen zu Studium/Beruf + Schizophrenie/Psychose?

Ich bedanke mich vielmals für das Lesen und würde mich sehr freuen über Antworten.

Liebe Grüße!
 
Hey!

Ich kann deine Sorgen gut nachvollziehen. Ich glaube es kommt ganz darauf an, wie sich die Krankheit genau bei dir äußert. Therapeutenausbildung stell ich mir eher schwierig vor, habe aber da keine eigene Erfahrungen. Es gibt ja einige Bereiche, wo man mit deinem Studium arbeiten könnte. Schwebt dir irgendwas Konkretes vor?
Ich würde erstmal abwarten, vielleicht kriegst du es ja auch (zB mit Medikamenten) gut in den Griff?
Drücke dir die Daumen!
 
Außerdem stellen sich mir viele Fragen bezüglich meinem späteren Berufsleben. Aktuell sieht es ganz danach aus, dass ich wohl eine chronische Form der Schizophrenie haben könnte. Ich weiß ehrlich nicht, wie ich das mit einem späteren Beruf vereinbaren soll.

Die Erwartungen, in einem erlernten Beruf in der üblichen Weise auch tätig zu sein, sind natürlich entsprechend. Diese Erwartungen können einem aber auch im Weg sein und zwar einen individuellen, ja, sehr individuellen zu gehen und zu finden. Es ist gerade die Krankheit, die einen dazu auffordert. Nur rhetorisch gefragt: Warum ist gerade kurz vor dem Bachelorabschluss eine erste und besonders heftige Psychose erschienen? Eine Torschlusspanik? Eine Panik vor Konventionen?
Ein individueller Weg kann lang und entbehrlich sein, sein Auffinden bedarf der genauen Beobachtung und Auslotung, was um einem herum und mit sich passiert. Und es bedarf der Ertragsamkeit wie der Wachsamkeit. Gerade solche Eigenschaften sind es, die wie eine Prüfung zur Neuauslotung sind. Unsere Gesellschaft ist im Heilwesen des Seelischen noch sehr, sehr unterentwickelt, obwohl sie sich andererseits brüstet. Sie braucht neue Wege.

Was kann das für dich sein? Das weiß ich nicht. Es kann etwas sein, das ganz neu ist, das es noch nie gegeben hat. Vielleicht kann man den Begriff des Heilpraktikers hier einführen. Ich habe ein paar kennen lernen können, nicht privat und kenne ihre Lebensgeschichte nicht, wie sie zu diesem Beruf gekommen sind - aber sie sind anders! In einem Buch eines Heilpraktikers, der darin über seine Erfahrungen im Erzählstil berichtet, berichtete er von einem Klienten, der genau dasselbe Symptom hat wie ich und kein konventioneller Arzt und keine Fachklinik hatte mir helfen können, sie kannten dieses Symptom nicht. Dilettanischer und für mich enttäuschender hätte es nicht gewesen sein können. Er gab im Buch zwar keine Lösung an, aber seine Beschreibungen waren mir wertvolle Hinweise.
Es war schließlich ein Homöopath mit ärztlicher Ausbildung, der mir Jahre später helfen konnte, dem ich die Symptome genau erklären musste, wobei mir die Beschreibungen des Heilpraktikers eine Stütze gewesen sind. Bei ihm fiel auf, dass er seinen Beruf anders auffasste, denn er liebte den Menschen und das Heilen. Er war Idealist, ums Geld ging's da nur zweitrangig bis gar nicht.

Ich würde dir daher empfehlen, das Studium bis zum Abschluss zu beenden und sich alles offen zu halten.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich vermute es war der Lernstress.

Warum sollte es Torschlusspanik sein, wenn man sein Studium absolviert hat? Normalerweise ist man dann glücklich zu bestandener Prüfung.

Allerdings ist es nicht normal eine Psychose zu bekommen.

Ich würde mich jetzt für ein paar Wochen ausruhen und dann entscheiden, welcher berufliche Werdegang anzustreben ist.

Vielleicht hat Gott einen anderen Plan für dich. Lerne in dein Herz hineinzuhorchen und achte auf neue Ideen.

Psychosen sind mit Medikamenten gut behandelbar (siehe Maggi's Medikamentenempfehlung beispielsweise).

Viel Glück.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hi @ all,

Ich bin gelernte Bürokauffrau und Fachkraft für Lagerlogistik und war die letzten 20 J VZ berufstätig. Aktuell muss ich aus einem Burout wieder raus. Die Diagnose bekam ich 1995 also vor fast 30 Jahren. Ich habe damals eine Drogentherapie gemacht durch die die Diagnose entstand . Mein letzter Rückfall war 2000 mit Kokain. Ich habe auch in meiner Ausbildung zur Bürokauffrau 0,5 Jahre im Hospital verbracht. Ich bin derzeit in einem Fernstudium in HH integriert. In der Schule des Schreibens schreibe ich meine Biografie „ Der Snowball Effect“ mein Vater war ltd Ingenieur in einem Raumfahrtunternehmen und Narzisst, ich war mit 14 auf der Straße. Das Leben ist ein Kampf aber auch schön. Stressresistenz ist ein großes Thema bei dieser Diagnose. Man muss für eine gute Me Time sorgen auch Schlaf ist natürlich wichtig. Zuletzt hatte ich eine 45 Std. Woche bei einer lokalen Zeitung. Ich bekam das Burnout wurde arbeitslos und bekam eine fristlose Kündigung für meine Wohnung. Ich wusste bis letzten Sonntag nicht wohin, jetzt haben mein Hund Snowball und ich ein WG. Zimmer in einem WG Haus. Ich muss meinen Umzug über die Bühne bekommen und ich bin relativ neu hier. Mein erstes Login hatte ich gelöscht. Take Care @all. ???
 

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