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Macht hier jemand ein Studium oder eine Ausbildung?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 788
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 788

Hallo,

ich habe irgendwie erkannt, dass das mit der Erkrankung keinen Sinn macht...

Während der Studienzeit bin ich wieder wahnhaft geworden und es hat mir eigentlich nichts gebracht, zu studieren.

Theoretisch könnte ich das Studium noch zu Ende machen, aber selbst danach könnte ich nicht arbeiten.

Im Internet steht, dass Schizophrenie Kranke arbeiten können. Das kann ich von mir nicht behaupten.

Wie sieht es bei euch aus? Wann habt ihr eine Berufsausbildung abgeschlossen? Geht das noch nach der Erkrankung?
 
Hallo blablabla, ich kann nur von mir berichten. Ich habe sowohl eine Ausbildung als auch ein Studium abgeschlossen. Studium habe ich 2016 abgeschlossen. 2018 bin ich erkrankt. Von 2018 - 2023 konnte ich als Wirtschaftsinformatikerin in Teilzeit arbeiten. Seit 2024 geht jetzt gar nichts mehr. Ich hoffe meine Bu Versicherung kennt mein Leiden an und ich darf 2-3 Jahre Pause machen. Danach geht’s vielleicht ja wieder. Aber ja ich weiß auch einmal Bu Rente und erwerbsminderungsrente immer Bu und em Rente. Es wäre eine enorme Belastung in 3 Jahren wieder anzufangen zu arbeiten, denke ich aktuell! Aber viele sagen die Krankheit wird besser, um so länger man sie hat! Ich wünsche dir alles Gute!
 
Hallo blablabla,

mir fehlt nur noch meine Masterarbeit, bei der ich leider beim letzten Schreibversuch manisch-psychotisch geworden bin. Ich bin deshalb seit mehreren Semestern ohne Prüfungsleistung in meinem Studium eingeschrieben, in der Hoffnung, dass ich irgendwann die nötige Kraft zum Beenden finde. Gerade kann ich mir das aber alles noch gar nicht vorstellen, ich hoffe, dass sich das vielleicht mit einer Medikamentenreduktion ändern wird.

Bezüglich Jobperspektiven haben wir das Glück, dass durch den Fachkräftemangel immer mehr Stellen frei bleiben und viele Unternehmen mittlerweile auch einen Inklusionsgedanken pflegen, d.h. Schwerbehinderte bei gleicher Eignung bevorzugt einstellen. Perspektivisch, bei deutlicher Besserung meiner Negativsymptomatik, sehe ich mich also in einem Teilzeitjob in einem solchen Unternehmen. Ich denke mit Ehrlichkeit und Transparenz bzgl. der Erkrankung und trotzdem guter Studienleistung ist dies nicht allzu unrealistisch. Vollzeit kann ich mir aus meiner derzeitigen Situation überhaupt nicht vorstellen, aber vielleicht ändert sich das auch noch, gibt ja schließlich sowas wie Spontanremission bzw. positive Verlaufknicks, die auch nicht allzu selten auftreten.

LG
Pflegefall
 
Ich habe 12 Module fertig.

10 Module von Mitte 2014 bis Ende Mitte 2019, also quasi in 5 Jahren.

Dann konnte ich seit Corona gar nichts mehr, weil ich Wahn hatte.

Nun versuche ich seit 1 Jahr den Rest fertig zu machen. Auch in Informatik eingeschrieben.

Schon irgendwie doof so eine Erkrankung...
 
Das hört sich doch schon nach einer ganzen Menge an. Sofern es dich finanziell nicht zu sehr belastet, würde ich an deiner Stelle eingeschrieben bleiben und auch auf eine Besserung der Krankheit spekulieren. Durch die Erkrankung kannst du außerdem für Prüfungen ggf. einen Nachteilsausgleich beantragen, wende dich am besten an deiner Uni an die Stelle für inklusives Studium, die Gleichstellungsbeauftragten o. Ä. für mehr Informationen.

Klar ist die Erkrankung doof. Doch bedenke: Schlimmer geht immer. Es gibt Leute in meinem und deinem Alter, die an Krebs oder schlimmeren Sachen erkranken und einfach drauf gehen. Wir haben zumindest die Chance, ein zwar etwas betäubtes, aber noch würdevolles Leben zu vollbringen. Karriere ist nicht alles, auch wenn wir gesellschaftlich sehr darauf getrimmt sind.

LG,
Pflegefall
 
Das hört sich doch schon nach einer ganzen Menge an. Sofern es dich finanziell nicht zu sehr belastet, würde ich an deiner Stelle eingeschrieben bleiben und auch auf eine Besserung der Krankheit spekulieren. Durch die Erkrankung kannst du außerdem für Prüfungen ggf. einen Nachteilsausgleich beantragen, wende dich am besten an deiner Uni an die Stelle für inklusives Studium, die Gleichstellungsbeauftragten o. Ä. für mehr Informationen.

Klar ist die Erkrankung doof. Doch bedenke: Schlimmer geht immer. Es gibt Leute in meinem und deinem Alter, die an Krebs oder schlimmeren Sachen erkranken und einfach drauf gehen. Wir haben zumindest die Chance, ein zwar etwas betäubtes, aber noch würdevolles Leben zu vollbringen. Karriere ist nicht alles, auch wenn wir gesellschaftlich sehr darauf getrimmt sind.

LG,
Pflegefall
Wahre Worte.

Man kann das Beste trotz Erkrankung draus machen...
 
Hi ✌️
Also ich habe 2016 mein IT - Studium absolviert und auf psychose mein IT - Studium zu Ende gemacht. Heute arbeite ich 4 Std und klage gerade bei der DRV auf teilerwerbsminderungsrente weil sie sagen ich könnte 8 Std arbeiten. Bis jetzt funktioniert die 4 Std Arbeitszeit aber es ist nicht einfach.

Wenn Sie alles ablehen bleibe stark und Kämpfe bis zu Deinem Recht.
 
Ich bin aktuell noch Schülerin aber beginne nächstes Jahr wahrscheinlich eine Ausbildung. Ich habe schon öfters sorgen gehabt das es ähnlich wie in deinem Fall kommen könnte.
 
Hi Leute, ich bin 46 Jahre alt und habe die Diagnose seit 1995. Ich habe sie durch eine Drogensucht bekommen bin aber seit 2000 clean. Mein Vater war leitender Ingenieur bei EADS und Narzisst. Als ich 14 war forderte er mich auf sein Haus zu verlassen. Ich war ein Strassenkind in den 90er Jahren, fand den Weg aber ins Leben zurück. Ich bin gelernte Bürokauffrau/ Fachkraft für Lagerlogistik und seit 2002 mit Ausbildungen und PC Zertifizierungen VZ berufstätig. 2004 musste ich während meiner 1. Ausbildung ins Krankenhaus und 2009 als mein Vater durchdrehte. Erst
04/ 2024 erlitt ich ein Burnout habe aber seit 13.11.24 wieder Arbeit VZ in einem Lager. Zudem schreibe ich eine Biografie *Der Snowball Effect* über die deutsche Autorenschule.

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Kelly Lemmermann

Die regelmäßige Einnahme der Medikamente, Besuche beim Doc und Schlaf ist das A&O.. wie lange etwas gut geht weiß man nicht aber auch gesunde Menschen können das nicht wissen. Viel🍀🌸👌☕🍪🕯️🌌
 

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