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Diese ->medikamentöse Empfehlung hilft gegen die Negativsymptome der Psychose/Schizophrenie und fördert einen positiven Verlauf der Erkrankung. Es ist wesentlich verträglicher, da nur kleine Dosierungen von Antipsychotika eingesetzt werden und die Wirkstoffe gut aufeinander abgestimmt sind.

Diagnose Schizophrenes Residuum

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23.05.2021
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Haben mich die Ärzte aufgegeben? Ich leide jetzt seit mittlerweile ein Jahrzent an Freudlosigkeit, affektiver Verarmung, reduziertem Antrieb und gedrückter Stimmung. Ein bekannter von mir hatte das auch über einen längeren Zeitraum. Bei ihm half eine Umstellung der Medikation. Ich habe schon so gut wie alle Neuroleptika durch, ohne eine Verbesserung der Symptomatik.
 
Member
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Wie lange ist denn deine letzte akute Psychose her? Bei meiner Partnerin war es so, dass nach akuten Psychosen es ihr wirklich dreckig ging und sie da zu kämpfen hatte mit allem, was du auch beschrieben hast, aber mit der Zeit hat sich das verbessert. Sie hat sich da auch sehr bemüht um eine geregelte Tagesstruktur, hat alte (und neue) Hobbies aufgenommen, Verantwortung übernommen wieder für sich, unsere Haustiere und den Haushalt und - was für mich das A und O ist - sie ist in Therapie gegangen. Bist du aktuell in Verhaltenstherapie, wäre das was für dich? Es ist manchmal unheimlich schwer, überhaupt zu merken, was und wie man denkt und wie das die eigene Wahrnehmung beeinflusst. Da übersieht man vielleicht auch die Momente, wo es mal etwas besser ist und woraus man schöpfen könnte mit der richtigen Unterstützung. Tabletten spielen da auch eine wichtige Rolle, aber dein Einfluss auf dich und deine Psyche darfst du da auch nicht unterschätzen. Wir Menschen haben riesige Selbstheilungskräfte, wenn wir erstmal lernen, auf die zugreifen zu können. Therapie hilft da wirklich. Was nimmst du denn aktuell? Meine Freundin fährt sehr gut mit Reagila.

Ich wünsche dir da weiterhin viel, viel Kraft!
 
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