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Unser Online-Forum bietet Hilfe beim Austausch über Psychose & Schizophrenie.
Betroffenen, Angehörige, Psychiatrie-Erfahrene und Experten lernen hier voneinander.
Es soll damit ermöglicht werden, schnelle, hochwertige und akkurate Unterstützung zu finden sowie die notwendigen Leistungen, die einem bei dieser teils schwer verlaufenden Erkrankung zustehen.
Hier finden Sie individuelle Beratung, aktuellste Medikamente und Therapieempfehlungen, sowie viele nützliche Informationen rund um die Erkrankung, mit entsprechenden Diskussions- und Austauschmöglichkeiten.

Eines unserer Ziele ist es, Ihnen dabei zu helfen, unverarbeitete Probleme besser zu bewältigen und neue Perspektiven zu entdecken, da die Verarbeitung der Symptome ein zentrales Thema bei der Bewältigung der Erkrankung darstellt. Dabei können Erfahrungen anderer Betroffener mit ähnlichen Symptomen sehr helfen.


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Etwas ganz Besonderes ist zudem eine neuartige 🩺medikamentöse Therapieoption💊 bei Psychose, welche auch bei Negativsymptomen hochwirksam ist und den Krankheitsverlauf insgesamt deutlich verbessert.

Schizophrenes Residium

Kain77

New Member
Registriert
29 März 2020
Beiträge
4
Hallo Leute ich habe mal eine Frage wie sah bei euch die Genesung nach euerer Psychose aus ?
Ich befürchte nämlich schon das ich mich seit 2-3 Jahren in einem Residium befinde mir gehts immer schlechter ich verstecke mich jeden Tag in meinem Zimmer.
Ich hab Probleme mit alltäglichen Dingen die so absurd sind.

Und ich habe die Befürchtung das ich eine falsche Diagnose bekommen habe
Ich schlage auf Olanzapin nicht an und hab meine ersten Schub mit 16 bekommen seit dem sind 7 Jahre vergangen und mir gehts kein Stück besser. Mein Charakter meine Persönlichkeit und meine Lebensfreude habe ich komplett verloren.
Und nicht mehr lange dann verliere ich mich komplett.?
 
Wenn du eine Lösung findest sag bescheid. Mir gehts ähnlich. ?
 
Wie genau äußert sich so ein Residium?
Welche alternative Diagnose schwebt dir so im Kopf rum?
und hast du noch Positivsymptome?

Ich hab das Glück, dass ich keine Negativsymptome habe. Zumindest nur so schwach ausgeprägt, dass ich sie nicht als solche wahrnehme falls vorhanden. Ich habe aber noch ganz leichte Positivsymptome. Keine Ahnung ob die jemals weg gehen oder sich schon als Vorbote für die nächste Psychose festgefressen haben. Also Schlafprobleme, fremde Gedanken und wenig Selbstbewusstsein sowie leichte Konzentrationsprobleme.
 
@Kain77

Probiere bitte einfach diese Empfehlung hier aus.

Bei dir hat das relativ früh angefangen, aber du bist noch jung und hast dein Leben noch vor dir.

Die Neuroleptika auch Olanzapin unterdrücken nur die Symptome und helfen so gut wie gar nicht gegen Negativsymptome was eben so ein schizophrenes Residium ausmacht.

Bei der Empfehlung von mir wird statt Olanzapin das Aripiprazol eingesetzt, was an sich verträglicher ist und akut recht wirksam ist, so das es sich gut zu dieser Art von Intervalleinnahme in kleiner Dosis eignet.
Die speziellen Antidepressiva (insbesondere das Bupropion) wirken dabei den Negativsymptomen entgegen so das die Negativsymptome immer besser werden, was anderweitig bei den Standardtherpien so gut wie nie vorgesehen ist.

Im Grunde wären das 2 Antidepressiva Bupropion+Citalopram. Das Aripiprazol sollte nur in der minimumdosis und später nur in intervallform eingenommen werden, weil sonnst ist das Neuroleptikum einfach zu stark und die Negativsysmptome bleiben konstand schlecht. Das lässt sich auch mit einer konstanten Dosis schwer regulieren, von daher eben eignet sich da eine Intervalleinnahme.
Das Bupropion+Citalopram solltest du durchgehend einnehmen und das dann auch in möglichst hohen Dosierungen, damit die Wirkung auch stimmt, diese Wirkstoffe sind vergleichsweise unschädlich. In der Empfehlung findest du auch noch weitere Zusatzoptionen und Erklärungen warum das so kombiniert wird.

Ansonnsten vergess die Psychiater und Ärzte, man bekommt von denen in der Regel keine Hilfe, aber du wirst wenn du solche Medikamente bekommen möchtest einen Psychiater finden müssen der dir das überhaupt verordnet.
Hier findest du noch eine Druckversion, mit der du deinen Psychiater eventuell davon überzeugen kannst so eine Umstellung auszuprobieren.
So ein Versuch auch wenn das wegen irgend einer unverträglichkeit schief läuft ist in jedem Fall besser als an der Erkrankung zu zerbrechen. Wenn du es verträgst und richtig einnimmst, dann sollte sich deine Lebensquallität und der Verlauf der Erkrankung extrem bessern.
 
Hast es schonmal mit Meditation versucht? Gesünder machts nicht, aber man geht mehr raus und fühlt sich irgendwie besser. Aber nicht übertreiben sonst bekommste so ne Art "positiven Wahn" (weiß nicht genau wie ich das nennen soll).
 
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