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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Schizoaffektiv-Depressiv - Amisulprid

Ja. Aber auch eine unterschwellig stressvolle, feindselige oder anderweitig negative Atmosphäre nach der Geburt zuhause kann dazu führen, dass ein Baby zum Schreibaby wird, denn das Neugeborene nimmt ja alles (auch alle Stimmungen) aus der Umgebung wie ein Seismograph auf.
 
Ich muss @Maggi Recht geben. Absetzen ist viel zu gefährlich. Auch wenn man es ganz langsam macht, ist keinen Rückfall vorgebeugt. Man muss die Medis lebenslang nehmen, wenn man das richtige findet ist es auch möglich. Eine schizoaffektive Psychose kriegt man nicht einfach so diagnostiziert. Vielleicht könntest du Reagila ausprobieren.
 
@Orangejuice Wenn die Diagnose stimmt! (Doch, eine psychische Erkrankung bekommt man gerne auch mal einfach so diagnostiziert, besonders, wenn man erhebliche Probleme nach einer Corona-Impfung oder mit Long Covid hat). Habe ich gerade in einer ARD-Doku mit Betroffenen gesehen. (War ziemlich erschreckend). Ich kenne SGE und seine Situation natürlich nicht, weiß nur, was er beschrieben hat, gebe aber zu bedenken, dass erwiesenermaßen 30 bis 40 Prozent aller psychiatrischen Diagnosen Fehldiagnosen sind. Dazu gibt es genügend seriöse Informationen. Ich würde mir jedenfalls an SGE's Stelle eine Zweitmeinung einholen. Wenn nämlich jemand NL bekommt, der sie eigentlich gar nicht bräuchte, ist das auch nicht gerade gesund. (Wenn man zu 2 oder 3 verschiedenen Psychiatern geht, bekommt man häufig 2 oder 3 verschiedene Diagnosen).
 
@Nina, dass viel fehldiagnostoziert wird, damit hast du wohl recht. Aber Long Covid wird nicht mit einer Schizoaffektiven Störung verwechselt. Genauso wie Corona Impfstoffe keine psychotischen Symptome auslösen können. Ich würde deshalb immer den sicheren Weg gehen, mit Medikation. Absetzen kann man nur bei Drogenpsychosen.
 
Hey Leute vielen Dank für eure Antworten .

Ich kann nur das wieder geben, was ich durchmache. Wie gesagt habe ich sehr viele NL probiert und habe mich letztens für Amisulprid entschieden da ich den Ärzten vertraut habe. Mit den Medis geht es mir noch schlechter . Wenn sie wenigstens halbwegs wirken würden, würde ich sie ja nehmen.

PS. Heute nix eingenommen, Tag 1 also. Fühle mich innerlich angespannt ...etwas mehr müde.

Mal gucken ....
 
@Orangejuice Ich sagte nicht, dass Corona-Impfstoffe oder Long-Covid psychotische Symptome auslösen, sondern, dass Leute die erhebliche gesundheitliche Folgen dadurch haben über kurz oder lang als psychisch krank diagnostiziert werden, was sie nicht sind. Wie gesagt, ich kenne SGE nicht würde aber zu einer Zweitmeinung raten. Aber nicht unbedingt beim Psychiater, sondern beim klinischen Psychologen oder z.B. bei Dr. Gerke (Psychiater) in München.
Es werden beispielsweise auch immer wieder Menschen mit Schizophrenie diagnostiziert, obwohl sie nicht schizophren sind, sondern ganz andere Probleme haben. Das und die darauffolgende Behandlung ist doch eine Katastrophe für die Betroffenen. Ich meine, wenn SGE sagt, er hat schon viele NL durchprobiert und mit jedem geht es ihm schlechter, dann muss man das doch ernst nehmen. Und wenn er schreibt, dass seine Probleme nach der Corona-Impfung begannen, muss man das auch ernst nehmen (meine Meinung).
 
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Reaktionen: SGE
Wenn du absetzt, würde ich dir in erster Linie Vitamin B6 (100mg) und Magnesium als Ergänzung empfehlen. Vitamin B-Komplex wäre vielleicht auch gut.
Ich werde mir heute das ratiopharm-Präparat "Vitamin B6 40 mg", viertelbare Tabletten, in der Apotheke holen und dann 1/4 Tabl./Tag einnehmen. Dosierungen über 50 mg am Tag über einen längeren Zeitraum werden nicht empfohlen. Vielleicht kann ich dann, und in Verbindung mit dem ebenfalls Dopamin dämpfenden/stabilisierenden Produkt Hanfsamen, geschält, die Dosis des Aripiprazols endlich auf 7,5 mg/Tag reduzieren.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
@Gelöschter Benutzer 2358 Vitamin-B-Komplex mit allen acht B-Vitaminen ist auch zu empfehlen, denn auch die Vitamine B1, B3 und B12 sind sehr wichtig für das Gehirn und Nervensystem (z.B. Vitamin B Complete All-in-one von Hevert)
 
Man kann es auch überdosieren, dann ist es gar nicht mehr so empfehlenswert. In Nahrungsmitteln stecken so viele B-Vitamine.
Ich nehme ergänzend Multivitaminbrausetabletten täglich zu mir. In geringer Dosis sind auch B-Vitamine darin enthalten, auch Vitamin B 12.
Meine Blutwerte waren ok, auch B 12 war ok. Habe es testen lassen.
 
Glaube das Vitamin B1 über NEM nicht so gut wirkt deswegen hole ich mir jetzt Haferflocken.Nehme Vitamin B Brausetabletten.
 
Wer Vollkornbrot, Haferflocken, mageres Fleisch oder Fisch zu sich nimmt, hat seinen Bedarf an Vitamin B 1 gedeckt.

Ich esse 3x die Woche Haferflocken mit Banane 🍌 (Kalium, Magnesium enthalten) und Zimt und Zucker als Müsli. Schmeckt super lecker und beugt Vitamin B-Mangel vor.
 
Die Haferflocken verbrauchen aber bei ihrer Verdauung das Thiamin / Vit. B1. Ich habe heute das B6-Präparat 40mg viertelbar gekauft und schon die erste Viertelte eingenommen. Ich würde mich zwar mehr trauen, aber ich "gehe" von unten "heran". B6 kann bei mir (wg. Teildarmverlust) eine Perniziosa maskieren, die auf B12-Mangel basiert, aber das ist abgeklärt und oral hochdosiert mit B12 Ankermann 1000 mcg/Tabl. 1-mal tägl. eingestellt. Das Ginkgo-Präparat und das Kombipäparat mit u. a. B6 habe ich immer noch, das sind aber viel niedrigere Dosierungen als so eine (oder auch halbierte) 40mg-Tablette.
 
@SGE,

ich nehme 100 mg Amisulprid morgens. Es wirkt bei mir antriebssteigernd und antidepressiv.

Habe bisher noch keine Depressionen gehabt höchstens mal zeitweise Melancholie, die sich dann aber wieder aufgelöst hat.

Nehme das Medikament schon seit 20 Jahren und es wirkt immer noch.

Warum es bei dir nicht anschlägt könnte daher herrühren, dass du das Medikament nicht verträgst. Eine Freundin von mir erging es so. Sie wechselte auf Abilify und fährt gut damit.

Vielleicht solltest du einmal mit deinem zuständigen Arzt sprechen, um ein Medikamentenwechsel vorzunehmen.
 
Danke Leute für eure Antworten.

Der Arzt hat gemeint dass Amisulprid niedrig Dosiert 50-100 Antidepressiv wirkt....Puste Kuchen ...ich merke davon nichts.

Mich würde mal interessieren ob hier jemand das Medikament nimmt und wie es bei ihm so wirkt.

Mfg
Falls das noch aktuell ist ... Ich nehme 200mg Amisulprid und mir geht es nicht gut damit. Das volle Programm depressive Negativsymptomatik ("aber eigentlich (sic) wirkt es doch auch antidepressiv", so eine Ärztin), wie unter Wasser sein. Die Ärzte wollen es nicht runterdosieren, weil die Psychose dann wieder auftreten könnte. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
 
Falls das noch aktuell ist ... Ich nehme 200mg Amisulprid und mir geht es nicht gut damit. Das volle Programm depressive Negativsymptomatik ("aber eigentlich (sic) wirkt es doch auch antidepressiv", so eine Ärztin), wie unter Wasser sein. Die Ärzte wollen es nicht runterdosieren, weil die Psychose dann wieder auftreten könnte. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
Ich hab bei mir selbstständig die Dosen reduziert, weil ich selbst bei mir experimentieren wollte. Nun kannte ich meine Schizophrenie auch genau und wusste ungefähr worauf ich achten muss, falls ich zu niedrig dosiert habe.
Also wenn es nicht anders geht und deine Schizophrenie nicht extrem ist (also gefährlich), würde ich selbstständig etwas runtergehen und gucken ob du damit besser leben kannst.
Der Arzt muss es ja nicht erfahren oder?
 
Ich hab bei mir selbstständig die Dosen reduziert, weil ich selbst bei mir experimentieren wollte. Nun kannte ich meine Schizophrenie auch genau und wusste ungefähr worauf ich achten muss, falls ich zu niedrig dosiert habe.
Also wenn es nicht anders geht und deine Schizophrenie nicht extrem ist (also gefährlich), würde ich selbstständig etwas runtergehen und gucken ob du damit besser leben kannst.
Der Arzt muss es ja nicht erfahren oder?
Ich finde, der Arzt sollte es wissen. Noch bin ich der Ansicht, dass das eine Form von Zusammenarbeit ist. Man hat ein gemeinsames Projekt, quasi. Ob ich dann nicht doch eine andere Meinung habe, liegt nicht in den Händen der Psychiater. Es gibt ja den freien Patientenwillen, so wie ich es verstanden habe. Ich könnte auch theoretisch alle meine Media absetzen, da können die Ärzte auch nichts machen. Bei mir würde ich nicht behaupten, dass ich meine Schizophrenie gut kenne (erstes Auftreten im Sommer/Herbst 2023). Die Ärzte haben einige Neuroleptika bei mir ausprobiert. In den Übergangsphasen von einem zum anderen Medikament habe ich immer wieder psychotische Symptome gezeigt. Von daher kann ich nicht sagen, wie es heute wäre, wenn ich es runterdosieren würde. Auch die Möglichkeit, von Amisulprid auf Cariprazin zu wechseln, ziehe ich in Betracht. Was meinst Du mit 'extremer' Schizophrenie und gefährlich? Dass ich anderen was antue?
 
Ich finde, der Arzt sollte es wissen. Noch bin ich der Ansicht, dass das eine Form von Zusammenarbeit ist. Man hat ein gemeinsames Projekt, quasi. Ob ich dann nicht doch eine andere Meinung habe, liegt nicht in den Händen der Psychiater. Es gibt ja den freien Patientenwillen, so wie ich es verstanden habe. Ich könnte auch theoretisch alle meine Media absetzen, da können die Ärzte auch nichts machen. Bei mir würde ich nicht behaupten, dass ich meine Schizophrenie gut kenne (erstes Auftreten im Sommer/Herbst 2023). Die Ärzte haben einige Neuroleptika bei mir ausprobiert. In den Übergangsphasen von einem zum anderen Medikament habe ich immer wieder psychotische Symptome gezeigt. Von daher kann ich nicht sagen, wie es heute wäre, wenn ich es runterdosieren würde. Auch die Möglichkeit, von Amisulprid auf Cariprazin zu wechseln, ziehe ich in Betracht. Was meinst Du mit 'extremer' Schizophrenie und gefährlich? Dass ich anderen was antue?

Ja genau oder dass dass es für dich gefährlich wird. Wie drücken sich denn deine Schübe bei dir aus und gibt es Frühwarnsignale die du erkennen könntest, wenn du die Medikamente reduzierst?
Ich würde jedenfalls bevor du das Medikament wechselst die Medikamente zuerst reduzieren und gucken ob es Besserung gibt. Weil es durchaus auch die Lösung sein kann und das zuerst einfacher ist zu testen.
Denn das Problem ist folgendes , es ist immer sehr individuell wie die Menschen auf Medikamente reagieren, aber auch bei den Dosen. Daher kann ein Arzt nur ungefähre Erfahrungswerte einsetzen, die meistens höher liegen, als sie sein müssen. Wie gesagt, um auf Nummer sicher zu gehen.
Wenn du also Frühwarnsignale hast und es ja nur erst mal leicht reduzierst, kann dir eigentlich nichts passieren.
Wenn du magst, erzähl ruhig mal von deinen psychotischen Symptomen, das könnte helfen, um zu erkennen wie dein Risiko aussieht.
 
Ja genau oder dass dass es für dich gefährlich wird. Wie drücken sich denn deine Schübe bei dir aus und gibt es Frühwarnsignale die du erkennen könntest, wenn du die Medikamente reduzierst?
Ich würde jedenfalls bevor du das Medikament wechselst die Medikamente zuerst reduzieren und gucken ob es Besserung gibt. Weil es durchaus auch die Lösung sein kann und das zuerst einfacher ist zu testen.
Denn das Problem ist folgendes , es ist immer sehr individuell wie die Menschen auf Medikamente reagieren, aber auch bei den Dosen. Daher kann ein Arzt nur ungefähre Erfahrungswerte einsetzen, die meistens höher liegen, als sie sein müssen. Wie gesagt, um auf Nummer sicher zu gehen.
Wenn du also Frühwarnsignale hast und es ja nur erst mal leicht reduzierst, kann dir eigentlich nichts passieren.
Wenn du magst, erzähl ruhig mal von deinen psychotischen Symptomen, das könnte helfen, um zu erkennen wie dein Risiko aussieht.
Das blöde ist, dass ich mich nicht erinnern kann. Die psychotischen Symptome während der Medikamentenwechsel habe ich bewusst nicht wahrgenommen bzw. kann mich nicht erinnern. Das haben mir dann die Ärzte gesagt. Von daher habe ich keine Ahnung, was bei mir Frühwarnzeichen sind. In jedem Fall bin ich nicht gefährlich, weder für mich noch für andere. Als ich die Psychose hatte (und noch keine Ahnung, dass es eine war) habe ich niemandem was getan. Mir selber insofern, dass ich keine Nahrung mehr zu mir genommen habe. Beim Amisulprid wollten sie nicht runter von den 200mg. Ich kriege ab morgen Abilify zu 5 mg. Das Motto der Oberärztin bei mir in der Klinik lautet 'So viel wie nötig und so wenig wie möglich'. Das ist schon mal nicht schlecht als Ausgangsfokus. Ich hätte das aber mit der Dosisreduktion expliziter ansprechen und nochmal verifizieren sollen, ob sie wirklich nicht von den 200 mg. Amisulprid runter wollen. Das ärgert mich im Nachhinein ein wenig. Ich glaube, ich schreibe noch einmal eine Mail.
 
Das blöde ist, dass ich mich nicht erinnern kann. Die psychotischen Symptome während der Medikamentenwechsel habe ich bewusst nicht wahrgenommen bzw. kann mich nicht erinnern. Das haben mir dann die Ärzte gesagt. Von daher habe ich keine Ahnung, was bei mir Frühwarnzeichen sind. In jedem Fall bin ich nicht gefährlich, weder für mich noch für andere. Als ich die Psychose hatte (und noch keine Ahnung, dass es eine war) habe ich niemandem was getan. Mir selber insofern, dass ich keine Nahrung mehr zu mir genommen habe. Beim Amisulprid wollten sie nicht runter von den 200mg. Ich kriege ab morgen Abilify zu 5 mg. Das Motto der Oberärztin bei mir in der Klinik lautet 'So viel wie nötig und so wenig wie möglich'. Das ist schon mal nicht schlecht als Ausgangsfokus. Ich hätte das aber mit der Dosisreduktion expliziter ansprechen und nochmal verifizieren sollen, ob sie wirklich nicht von den 200 mg. Amisulprid runter wollen. Das ärgert mich im Nachhinein ein wenig. Ich glaube, ich schreibe noch einmal eine Mail.
Das mit der Mail klingt doch gut, mal sehen was sie sagen. Etwas reduzieren sollte ja eigentlich noch drin sind. Keine Nahrung zu sich nehmen, klingt jetzt aber natürlich nicht ganz ungefährlich oder? Heißt jetzt nicht dass du nicht auch 150 MG nehmen kannst, ist ja auch noch einiges.
 
Das mit der Mail klingt doch gut, mal sehen was sie sagen. Etwas reduzieren sollte ja eigentlich noch drin sind. Keine Nahrung zu sich nehmen, klingt jetzt aber natürlich nicht ganz ungefährlich oder? Heißt jetzt nicht dass du nicht auch 150 MG nehmen kannst, ist ja auch noch einiges.
Das mit dem keine Nahrung zu mir nehmen resultierte aus der Überzeugung, sie sei vergiftet. Am Ende, bevor ich mich dann selbst eingewiesen habe, habe ich neben dem Hungern auch nichts mehr getrunken. Ich wollte mich auf diesem Weg umbringen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass ich sowas nochmal bringe. Dieses Erlebnis ist ja nicht ausgelöscht im Hirn.
Heute habe ich eine Mail an die Oberärztin geschrieben. Ich hatte noch eine andere Frage gehabt, die sie mir beantwortet hat, ist jedoch nicht auf den Vorschlag der Dosisreduktion eingegangen. Vielleicht habe ich es auch ungünstig platziert (nur im Betreff) anstatt in den Mailtext zum anderen Anliegen zu integrieren. Das nervt mich jetzt schon wieder, dass ich es nicht klarer gemacht habe. Am Montag habe ich einen Termin bei ihr. Dann komme ich eben nochmal damit um die Ecke.
 
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