Schizophreniac
Well-known member
Hab das Gefühl, 70-80% der Beiträge sind gut. Aber 20-30% einfach absolut nicht mit der Medizin/ Wissenschaft konform@Maggi Zentrum der Gesundheit finde ich gut. Ist eine Seite von Schweizer Homöopathen.
Willkommen im Psychose- und Schizophrenie-Forum
Dieses Forum richtet sich an Menschen mit psychotischen Erfahrungen, an Angehörige sowie an alle, die sich sachlich und medizinisch fundiert informieren möchten.
Im Mittelpunkt stehen Orientierung, Medikation und Therapieansätze. Persönliche Erfahrungen werden hier nicht isoliert betrachtet, sondern im Zusammenhang mit medizinischen Informationen und Behandlungswegen eingeordnet.
Das Forum ist anonym nutzbar und moderiert. Ziel ist es, Informationen verständlich zu machen, Erfahrungen einzuordnen und eine fundierte Grundlage für eigene Entscheidungen zu bieten.
Registrierung – Kostenfrei und Anonym.
Individuelle Unterstützung, Erfahrungsaustausch und evidenzbasierte Informationen.
Anonym, moderiert, medizinisch fundiert.
Orientierung, Medikation, Therapie – verständlich erklärt.
Kostenlose individuelle Beratung, Chat- und Komfortfunktionen.
Wirksamkeit bei Positiv- und Negativsymptomen:
Registrierung – Kostenfrei und Anonym.
individuelle Tipps – Ratschläge – Unterstützung.
Hab das Gefühl, 70-80% der Beiträge sind gut. Aber 20-30% einfach absolut nicht mit der Medizin/ Wissenschaft konform@Maggi Zentrum der Gesundheit finde ich gut. Ist eine Seite von Schweizer Homöopathen.
Ich finde das schon sehr gewagt von dir. Vorhin stand da etwas von einem Verdacht, dass Psychopharmaka krebserregend sind, jetzt machst du daraus "sehr stark".
Es ist leider so, dass viele Betroffene Neuroleptika brauchen, um halbwegs stabil zu bleiben und alle Psychopharmaka schlecht zu reden ist auch sehr gefährlich.
Da spielen auch viele andere Dinge mit rein und ich finde, du machst da aus einer Vermutung einen Fakt.
"Zentrum der Gesundheit" ist vermutlich auch keine seriöse Quelle. Klingt für mich eher nach Heilpraktiker, wo man bei schweren Erkrankungen auch aufpassen muss.
Ich finde Homöopathie ist quatsch. Das ist hauptsächlich der Placeboeffekt, den man sich da zunutze macht.
Zeig mir einen Schizophrenen oder so der durch Homöopathie gesund wurde. Also diese Halbmedizin ist bestimmt keine Alternative zu echten Medikamenten, die wirken.
Dieser Kampf zwischen Heilpraktiker und Mediziner gibt es ja schon lange. Es gibt andere Wege als zu so einer Scheinmedizin zu greifen.
Es ist leider so, dass viele Betroffene Neuroleptika brauchen, um halbwegs stabil zu bleiben und alle Psychopharmaka schlecht zu reden ist auch sehr gefährlich.
Da spielen auch viele andere Dinge mit rein und ich finde, du machst da aus einer Vermutung einen Fakt.
Das Problem ist die Verallgemeinerung und dass du aus einem Verdacht (potenziell krebserregend) einen Fakt mit Steigerungsstufe generierst (sehr krebserregend).
Das Problem bezüglich Krebs und andere Erkrankungen ist häufig die Lebensweise von Betroffenen, da über 80% der Schizophrenen etwa Raucher sind und dann häufig starke Raucher. Da spielen also etwa Suchtprobleme mit hinein.
Dazu kommt, dass einige Psychopharmaka dick machen können und auch Übergewicht ein Risikofaktor ist.
Es kann ja sein, dass einige der Neuroleptika oder Antidepressiva potenzielle Risiken haben oder gar krebserregend sind, aber verallgemeinern sollte man das trotzdem nicht. Beim Amisulprid habe ich selbst schon mal gelesen, dass es möglicherweise zu Tumorbildung oder so führen kann, aber im Grunde steht jedes Medikament für sich und man sollte sich entsprechend über die potenziellen Nebenwirkungen informieren, gerade wenn man irgendwie von der Familie her vorbelastet ist.
| Haloperidol | 2 | M, R | Albino Swiss mice: Up to 5 mg/kg/day; 18 months | Mice: Increased incidence in mammary gland neoplasia and total tumor incidence at 5 and 20 times the highest initial daily dose (♀); increased incidence in pituitary gland neoplasia at 20 times the same daily dose (♀) | X | NS | X |
| Wistar rats: Up to 5 mg/kg/day; 24 months | Rats: No evidence of carcinogenicity | ||||||
| Atypical antipsychotics | |||||||
| Aripiprazole | 3 | M, R | ICR mice: 1, 3, 10, 30 mg/kg/day lifetime | ICR mice: Increased incidence of pituitary gland adenomas, mammary gland adenocarcinomas and adenoacanthomas (♀; prolactin-mediated) | X | 0.1–0.9× | |
| SD rats: 1, 3, 10 mg/kg/day lifetime | SD and F344 rats: Increased incidence of mammary gland fibroadenomas (♀) (10 mg/kg/day), adrenocortical carcinomas and combined adrenocortical adenomas/carcinomas (♀) (60 mg/kg/day) | X | 0.1× | ||||
| F344 rats: 10, 20, 40, 60 mg/kg/day; 2 years | X | 14× | |||||
| Asenapine | 2 | M, R | Mice: 10 mg twice daily, lifetime | Mice: Increased incidence of malignant lymphomas (♀) | X | 1.5× (PL) | X |
| SD rats: lifetime | SD rats: No evidence of carcinogenicity | ||||||
| Clozapine | 2 | M, R | Mice: Up to 900 mg/day | Mice: No evidence of carcinogenicity | X | ||
| Rats: Up to 900 mg/day | Rats: No evidence of carcinogenicity | X | |||||
| Iloperidone | 3 | M, R | CD-1 mice: 2.5, 5, 10 mg/kg/day | CD-1 mice: Increased incidence of malignant mammary gland tumors in ♀ (prolactin-mediated) (2.5 mg/kg/day) | X | 0.5× | X |
| SD rats: 4, 8, 16 mg/kg/day | SD rats: No evidence of carcinogenicity | X | 0.4; 3; 23× (PL) | ||||
| Wistar rats: 25, 75, 200 mg/kg/day in ♂ and 50, 150, 250 mg/kg/day in ♀ (metabolite P95) | Wistar rats: Drug-related neoplastic changes occurred in ♂, in the pituitary gland at all doses and in the pancreas at the high dose (prolactin-mediated) | ||||||
| Lurasidone | 2 | M, R | Mice: 30, 100, 300, 650 mg/kg/day | Mice: Increased incidence of malignant mammary gland tumors and pituitary gland adenomas (F; prolactin-mediated) | X | 14× | |
| Rats: 12, 36 mg/kg/day lifetime | Rats: Increased incidence of mammary gland carcinomas (♀; prolactin-mediated) | X | 6× | ||||
| Olanzapine | 3 | M, R | Mice: 3, 10, 30/20 mg/kg/day (♂); 0.25, 2, 8 mg/kg/day (♀); 78 weeks | Mice: Increased incidence of liver hemangiomas and hemangiosarcomas (♀) | X | 2× | X |
| Rats: 0.25, 1, 2.5, 4 mg/kg/day (♂); 0.25, 1, 4, 8 (♀); 2 years | Mice: No evidence of carcinogenicity | X | 0.5–2× | ||||
| Rats: Increased incidence of mammary gland adenomas, adenocarcinomas (♀; prolactin-mediated) | |||||||
| Quetiapine | 2 | M, R | C57BL mice: 20, 75, 250, 750 mg/kg/day; 2 years | C57BL mice: Increased incidence of thyroid gland follicular adenomas (♂) | X | 1.5, 4.5× | |
| Wistar rats: 25, 75, 250 mg/kg/day; 2 years | Wistar rats: Increased incidence of mammary gland adenocarcinomas (♀; prolactin-mediated) | X | 0.3; 1; 3× | ||||
| Risperidone | 2 | M, R | Albino Swiss mice: 0.63, 2.5, 10 mg/kg/day; 18 months | Albino Swiss mice: Increased incidence in pituitary gland adenomas, mammary gland adenocarcinomas (♀; prolactin-mediated) | X | 0.2; 0.75; 3× | |
| Wistar rats: 0.63, 2.5, 10 mg/kg/day; 25 months | Wistar rats: Increased incidence in endocrine pancreas adenomas (♂), mammary gland adenocarcinomas (♂,♀; prolactin-mediated) | X | 0.4; 1.5; 6× | ||||
| Ziprasidone | 2 | M, R | CD-1 mice: 2, 6, 12 mg/kg/day; 24 months | CD-1 mice: Dose-related increased incidence of pituitary gland adenoma and carcinoma and mammary gland adenocarcinoma at all doses tested | X | 1–5× | X |
| Long-Evans rats: 2, 6, 12 mg/kg/day; 24 months | Long-Evans rats: No evidence of carcinogenicity | ||||||
| Total number of positive and negative studies | 16 | 7 |
Betroffene setzen wegen der Negativsymptome auch so häufig ihre Medikamente ab, aber werden trotzdem rückfällig, da es bei einer Schizophrenie eben schwerwiegend ist und man im besten Fall zu den 30% gehört, wobei da vermutlich normale Psychosen mit klaren äußeren Auslösern mit reingerechnet sind. Also auch da gehe ich davon aus, dass bei Schizophrenie eher die 7% oder 10% hinkommen und dann häufig eine Art Spontanremission stattfindet, also es dann auch eher Glückssache ist, wenn man es ohne Neuroleptika schafft.
Wie ist es bei dir selbst, hast du eine Schizophrenie und schaffst es dauerhaft(durchgehend) ohne Neuroleptika?
Man muss leider auch bedenken, dass Schizophrenie häufig eine Fehldiagnose ist.D.h. 25% komplett gesund, weitere 18% sind halbwegs gesund, 21% haben wiederkehrende Wahnvorstellungen und 26 chronisch. Also beide Studien decken sich fast.
Habe jetzt die Original-Quelle, siehe Anhang. Australian & New Zealand Journal of Psychiatry.@Gelöschter Benutzer 2367
woher hast du das, dass die stark Krebserregend sind? Hast du da Quellen dazu? Finde dazu nichts.
Auch wenn die Psychiatrie einiges besser machen müsste, so haben Heilpraktiker für solche schweren psychischen Erkrankungen meist keine Alternative anzubieten und einfach so die Medikamente abzusetzen ist eben gut und schön, aber es klappt nur selten.
Wir brauchen hier echte Alternativen und da ist die Reduzierung an sich, wie etwa der psychiatriekritische Psychiater Volkmar Aderhold es beschreibt, noch im Bereich des Möglichen:
https://www.dgsp-ev.de/fileadmin/us...hold_Neuroleptika_minimal_12-2014.-Januar.pdf
Falsche Hoffnungen zu erzeugen, kann das Leid auch vergrößern und Betroffene davon abhalten, sich gute Tipps und Hilfe zu suchen.
Ist wie gesagt falsch und sehr einseitig, was du da schreibst. Jetzt sind es schon 40%, die ohne Medikamente klarkommen.Reduzieren ist immer gut. Und wer auf dem Weg zu den 40% (siehe oben) ist, die ohne Medikamnete klarkommen, der wird sie auch komplett auschleichen können, für immer oder meiste Zeit seines Lebens. Daher ist auch der Teil, der DGSP Empfehlung wichtig für Menschen die zu den 40% gehören wollen und (werden). Ich bitte Dich daher auch diese Information an diese Kandidaten hier weitergeben zu dürfen.
Derartige Verdeutlichungen kannst du dir sparen, für mich klingt das hier als ob du den Ton angeben möchtest.Ich verstehe auch was Du damit Gutes meinst.
Abdosieren finde ich völlig ok und sollte von den Psychiatern unterstützt werden, aber wenn man absetzt, dann sollte das wohlüberlegt erfolgen und da ist diese langsame Absetzmethode für die da geworben wird, eben unpraktikabel und auch riskant.
Du schreibst hier von 18% und das davon zum Teil welche ohne Medikamente auskommen, wenn ich das richtig verstehe.D.h 18% haben selten wiederkehrende Wahnvorstellung, und davon z.T. wie ich auch ohne Medikamente. Daher die Aussage im Film 40% ohne Medikamente.
Folge dem Video um zu sehen, wie unsere Website als Web-App auf dem Startbildschirm installiert werden kann.
Anmerkung: Diese Funktion ist in einigen Browsern möglicherweise nicht verfügbar.
Wir verwenden essentielle Cookies, damit diese Website funktioniert, und optionale Cookies, um den Komfort bei der Nutzung zu verbessern.
Siehe weitere Informationen und konfiguriere deine Einstellungen