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Dieses Forum bietet einen moderierten, geschützten Raum für Menschen, die bei Schizophrenie und Psychose verlässliche Orientierung suchen. Wir verbinden persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Ansätze der Neurobiologie zu einem klaren, verständlichen Gesamtbild.

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Unser Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen, Fehlbehandlungen zu vermeiden und echte Heilungschancen sichtbar zu machen – jenseits von Stigma, Unsicherheit und veralteten Vorstellungen.

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Postschizophrene Depression & Negativsymptomatik

Katzemaus

Well-known member
Ich komme da nicht raus und weiß nicht wie lange ich das noch aushalte. Das geht seit fast zwei Jahren so. ADs helfen nicht. Ich soll jetzt eine Verhaltenstherapie machen. Habe meine Zweifel ob das was bringt. Ich kann mir nicht verzeihen, dass meine Psychose durch Cannabis ausgelöst wurde. Dass ich keine Ausbildung gemacht sondern nur einen Magister habe. Seit drei Jahren bin ich ohne Job bzw. es kommen keine Aufträge mehr rein. Die Depression verdammt mich dazu, täglich die Wand anzustarren. Und dann seit zwei Jahren die Diagnose. Mir kommt es so vor als hätte jeder was aus seinem Leben gemacht, während ich das meinige frontal an die Wand gefahren habe. Konstruktiv geht anders, das ist mir bewusst. Es musste einfach mal raus.
 
Mach dir keine Vorwürfe. Eine Drogen indizierte Psychose ist gut behandelbar und kommt nicht wieder, wenn man die Finger von dem Zeug lässt. Ich war auch ein Jahr lang schwer depressiv. Mir hat es geholfen in Ketose zu kommen und die richtigen Medikamente. Und sich einen Sport suchen der einen gefällt.
 
Mach dir keine Vorwürfe. Eine Drogen indizierte Psychose ist gut behandelbar und kommt nicht wieder, wenn man die Finger von dem Zeug lässt. Ich war auch ein Jahr lang schwer depressiv. Mir hat es geholfen in Ketose zu kommen und die richtigen Medikamente. Und sich einen Sport suchen der einen gefällt.
Das ist der Sch**** bei mir, es wirken keine Medikamente.
 
Mit Depressionen kenne ich mich nicht aus, aber mit Negativsymptomatik.
Und da sind 2 Jahre keine besonders lange Zeit. Ich hab wesentlich länger damit zu tun gehabt.
Letztlich hat mir die Anschaffung des Hundes am meisten geholfen.
Die ersten 3 Jahre ohne Hund bin ich durch die Hölle gegangen. Mir war zuletzt alles gleichgültig und ich wäre fast im Wohnheim gelandet.
Du mußt dich halt dazu zwingen nicht die Wand anzustarren und den inneren Schweinehund überwinden.
Insofern wäre eine Verhaltenstherapie wahrscheinlich das beste für dich. Durch Abwarten wird es nur noch schlimmer.
 
Wenn Deine Depression seit Deinem ersten Schub anhält ist es die Frage, ob die NL Dich abgeschossen haben oder Du eine psychotische Erschöpfungsdepression hast ? Ich hatte nach meinem ersten Schub 1,5 Jahre eine ANHEDONIE und kam mir wie ein Zombie vor und dann innerhalb von ein paar Tagen schaltete mein Gehirn wieder auf Normalmodus !
 
Wenn Deine Depression seit Deinem ersten Schub anhält ist es die Frage, ob die NL Dich abgeschossen haben oder Du eine psychotische Erschöpfungsdepression hast ? Ich hatte nach meinem ersten Schub 1,5 Jahre eine ANHEDONIE und kam mir wie ein Zombie vor und dann innerhalb von ein paar Tagen schaltete mein Gehirn wieder auf Normalmodus !
Ich tippe auf die psychotische Erschöpfungsdepression. Medis nehme ich zur Zeit keine und die Depression ist trotzdem da.
 
Tja, wenn das so wie bei mir ist, dann hilft nur Geduld ? Schau mit was Du am Besten die Zeit totschlägst: Schlafen, TV, Zocken, Spazieren etc. ?
 
Screenshot 2025-08-30 170311.jpg
 
Das hört sich aber gar nicht gut an, was du da schreibst.
Sagtest du nicht, dass du in eine Spezial Klinik gehst wegen der Depressionen?

Oder verwechsel ich da etwas?
Durch meine Schizo-affektive Störung kenne ich auch sehr finstere Zeiten.
Meine Psychiaterin sagte immer, "Gehen Sie viel raus, spazieren... nehmen Sie sich etwas vor und machen Sie es dann auch."
Ja, das "dahinsiechen" hatte ich so immer nur kurz, muss furchtbar sein.

Alles Liebe und Gute für dich!🌷 Ich drück dich mal, wenn ich darf, wir haben ja ein àhnliches Pseudonym...😉

LG
 
Ja, das ist gut, dann hast du ja mit der Klinik einen Silberstreif am Horizont...
Sehr gerne...❤️

Es wird bestimmt wieder gut werden, auch wenn man es manchmal nicht glaubt...😘
 
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