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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Nimmt jemand von euch Reagila (Caripraizin) erfolgreich ein?

Jetzt habe ich die Lösung gefunden mit Quetiapin (200mg) minidosiert, so dass es nur für Schlaf hilft. 7 Stunden Schlaf mit Quetiapin war ganz ok, dafür, dass ich schon dachte, dass ich mit der Insomnie sterben werde, da nun 3-4 Nächte ohne Schlaf ein bißchen angsteinflößend war.
200 mg Quetiapin ist immer noch einiges, also eine kleine antipsychotische Dosis. Du könntest mal nach Doxepin-Tropfen fragen, das wird bei Schlafstörungen eingesetzt und ist ein trizyklisches Antidepressivum ohne Abhängigkeitspotential.
3–4 Nächte ist heftig, wobei die Tropfen wirklich angenehm sind. Trimipramin-Tropfen (auch trizyklisch) wären die alternative, wobei die eher übermäßig sedieren können.
Zopiclon kann ja etwas abhängig machen, vielleicht hat so etwas deinen Rhythmus zusätzlich gestört. Von der Antipsychotischen-Wirkung ist das Reagila ausreichend und welche Dosis nimmst du ein?
 
200 mg Quetiapin ist immer noch einiges, also eine kleine antipsychotische Dosis. Du könntest mal nach Doxepin-Tropfen fragen, das wird bei Schlafstörungen eingesetzt und ist ein trizyklisches Antidepressivum ohne Abhängigkeitspotential.
3–4 Nächte ist heftig, wobei die Tropfen wirklich angenehm sind. Trimipramin-Tropfen (auch trizyklisch) wären die alternative, wobei die eher übermäßig sedieren können.
Zopiclon kann ja etwas abhängig machen, vielleicht hat so etwas deinen Rhythmus zusätzlich gestört. Von der Antipsychotischen-Wirkung ist das Reagila ausreichend und welche Dosis nimmst du ein?
Ich habe mit 25mg Quetiapin angefangen, aber es hat alles nicht geholfen, erst bei 200mg hat es angeschlagen damit man gegen die Auswirkungen von Reagila entgegenkommt, so stark wirkt Reagila, das muss man sich erstmal einmal vorstellen.

Ich will keine Lügen verbreiten, es waren nicht 3-4 Nächte, sondern Tage. Sprich 3 Tage, somit 2 Nächte. Jedoch hatte ich fast 3 Blöcke von 3 Tagen (2 Nächten), so dass ich durch den Schlafmangel meine Konzentration und Gedächtnis auf 0 waren, weshalb ich mich nicht vollständig daran erinnern kann, ob es 3-4 Tage waren oder nur 3 Tage, auch bis jetzt leide ich immer noch wegen meinem Gedächtnis, weil ich noch nicht vollständig aus dieser Odyssee raus bin. So oder so, war es komplett anstrengend und angsteinflößend. Da habe ich tatsächlich bemerkt, dass Insomnie genau so schlimm sein kann wie Schizophrenie. Unfassbares Leid!

Ich weiß, dass Zopiclon abhängig machen kann, und das hat mir auch Sorgen gemacht, das war der Grund wieso ich es alle 3 Tage genommen habe, jedoch habe ich es nur 2 Mal genommen und kann jetzt hoffentlich auf das Quetiapin hoffen, dass es wirkt (das werde ich heute Nacht erfahren), sonst muss ich weiter kämpfen und das Reagila sofort absetzen, weil es einfach zu stark aktiviert und vollständige Schlaflosigkeit auslöst. Das muss man sich erstmal im Mund zergehen lassen, dass Zopiclon bei Schlaflosigkeit nicht wirkt (nachdem man es nur 2 Mal genommen hat).

Das ist alles ein Albtraum, und ich hoffe es endet bald.

Falls Quetiapin nicht mehr wirkt (was ich bezweifle), dann schau ich mir dein Trimipramin-Tropfen an, aber ich kann jetzt nicht einfach so von Quetiapin wegkommen, das ist auch alles ein längerer Prozess, aber ich bespreche dein Antidepressiva mit meinem Psychiater, falls Quetiapin versagt.

Reagila nehme ich derzeit 4.5mg, aber ich versuche meinen Psychiater nochmal zu überreden, es nochmals auf 3mg runterzuschrauben, da es einfach zu viel ist, was diese unheimliche Insomnie verursacht. Aber mein Doc ist leider sehr vorsichtig, deshalb geht er lieber zu hoch als zu nierdrig.
 
Aber mein Doc ist leider sehr vorsichtig, deshalb geht er lieber zu hoch als zu nierdrig.
Die Rezeptorbelegungstabellen und die Ausprägung des leichten Antagonismus bei Cariprazin legen mir die Einstellung auf 1,5 mg/Tag nahe. Der behandelnde Arzt ist froh, dass ich überhaupt etwas nehme, ist nicht gewillt, sich da reinzufuchsen, da Med. noch neu für ihn, deshalb bekomme ich alles verschrieben was ich will (aus Kostengründen gegenüber der Krankenkasse die 4,5 mg Hartkapseln, welche ich dann nur jeden dritten Tag einnehme, zuletzt auch 3 mg unter Angabe des Versuchs, zusammen mit Aripiprazol einmal auf 1 mg/Tag herunterzudosieren).
 
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