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Psychose & Schizophrenie Forum ❤️

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Macht euch trotz der Erkrankung etwas so richtig Glücklich?

Wo ich gerade auf ein Schopenhauer-Zitat zurückgegriffen hatte...

"Ich lebe wie ein Fremder in dieser Welt, die Menschen sind mir fremd. Ihre Interessen sind mir fremd. Ihre Gespräche sind mir fremd. Nur in der Einsamkeit finde ich mich selbst."

Je nach Konstitution könnte die Aussage, es handelte sich wohl um einen Tagebucheintrag, zu wenig Trost verhelfen.

In Phasen als solche Empfindungen sich meiner bemächtigten, durfte ich andererseits erfahren was es alles nicht bedarf für einige Dekaden Verweildauer ebenhier, und vor allem, dass man "Überwinder" werden kann wenn man durch Scherben geht, dass manche Erfahrungen zunehmend eine gewisse Barriere verschaffen zu den Unbilden des Alltagsgestöbers.

Dass das Erklimmen von Hesse's Lebensstufen ein Thema ist, dass auch mich anbetrifft, wenn ich mich hinreichend darauf besonnen habe.

"Das Paradies ist kein Ort, sondern ein Zustand."
 
Ich beneide Euch. Mir macht nichts so richtig Spass seit dem letzten Schub. Sogar beim Hören von Musik schlafe ich ein.
 
Hallo,
zur Zeit geht es mir leider nicht so gut. Was mir glücklich macht ist Biertrinken. Ich übertreibe es aber nicht.
Vielleicht hilft dir die Medikamente-Empfehlung (Kurzfassung), mir hat das ein relativ normales und glückliches Leben beschert.

Aktuell unternehme oder treffe ich mich gern mit Freunden, also bin gern in Gesellschaft, auch wenn ich viel am PC abhänge.
Filme und Serien mag ich auch sehr. Die Arbeit an Studien und solchen Dingen am PC und mit KI macht mir auch Spaß, da zu sehen, wenn etwas vorwärtsgeht oder im Forum etwas einzubringen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Normal Zocken oder wenn ich mit meiner Kollegin privat nochwas unternehme.

Aber z.Z bin ich auch in so tief irgendwie wo wieder nix bockt, schon seit April/Mai ist das so.

Erstaunlich das manche Alk. trinken können, ich entwickel da schon die Schizoticks wenn ich nur etwas neben der Spur bin in Koppe^^.
 
Schöner Thread, da möchte ich gerne auch was beifügen :)

Vielleicht kann der/die ein oder andere das ja nachfühlen. Ich habe Phasen, wo alles ok ist. Mein Leben ist (trotz all dem, was ich durch hab) ok, und ich sehe den Wert in vielen kleinen Dingen. Bin in meinem Sozialleben lustig drauf und überfordere mich nicht im Alltag mit diesem oder jenen. Ich gehe kurzgesteckten Tagesplänen nach und belaste mich auch nicht all zu sehr damit, wenn ich mal 'nen schlechten Tag hab. Ich habe keine Plussymptome und wenn, halten diese sich so gering das sie nicht störend sind, im Gegenteil teilweise sogar dieses "leicht beflügelnde" Gefühl geben, was ja sicher manche hier kennen, wo man auch sehr mit aufpassen muss, was ich weiß haha..
Kurz: Es ist alles ok!

Ich habe jetzt den ganzen September lang eine ziemlich heftige Phase erlebt, mit allerlei Symptomen die erdrückend plastisch wiedergekehrt sind, teilweise Symptome, die ich in keiner Episode zuvor hatte. Das hat mich wieder total aus meinem Leben gekickt, als ich wirklich nicht mehr damit gerechnet habe.. Aber hey, wieder mal denke ich: Nochmal gut gegangen.. Ich lebe noch.. Heute, nach wie gesagt einem Monat geht es mir langsam wieder besser. Gerade kann ich sogar die Stille genießen und dankbar sein.

Hoffe der Beitrag ist jetzt nicht zu lang, danke für die die es lesen.
 
Achso dementsprechend machen mich zur Zeit nach und nach wieder mehrere Dinge glücklich. Musik hören, Schreiben oder mich mit Freunden austauschen. Gott, riesen Text ohne auf die eigentliche Frage zu antworten .. Sorry!
 
Ein heißer Sommer kann erdrückender auf die Stimmungslage wirken, als ein lauer Herbsttag, wenn die Jahreszeit einfach nicht mit dem inneren Gefühl vereinbar ist

Menschenmassen können mehr Einsamkeit hervorrufen als wenige bereits Verstorbene Angehörige bzw. Freunde dazu beigetragen haben, ein Hochgefühl im Leben zu geben

Die Dunkelheit bietet dem einen mehr Schutz, ein Anderer sehnt sich wohl eher mehr nach Licht und Sonne

Ich kann nicht für alle sprechen, da Empfindungen sowieso etwas Subjektives sind, aber die Empfindung hat bei mir wohl durch die Erkrankung schon stark eingebüßt

Mir wurde in der Vergangenheit schon oft gesagt, "wie man denn nur so Interesselos" sein kann

Ich frage mich selbst schon, was mich in meinem Leben noch emotional bewegt

Komme mir ehrlich gesagt, an den Rand gestellt vor, möchte aber auch nicht einfach vor mich dahin vegetieren

Brauche ich einfach nur stärkere Reize um "aufzuwachen"?
 
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Ich kann mich auch sehr an der Natur freuen, zu jeder Jahreszeit eigentlich. Und über kleine Momente des Glücks, der Harmonie und inneren Ruhe.
Seid ich akut krank war und alles in mir stillstand, freue ich mich auch darüber, dass ich mich wieder freuen kann.
 
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