Wo ich gerade auf ein Schopenhauer-Zitat zurückgegriffen hatte...
"Ich lebe wie ein Fremder in dieser Welt, die Menschen sind mir fremd. Ihre Interessen sind mir fremd. Ihre Gespräche sind mir fremd. Nur in der Einsamkeit finde ich mich selbst."
Je nach Konstitution könnte die Aussage, es handelte sich wohl um einen Tagebucheintrag, zu wenig Trost verhelfen.
In Phasen als solche Empfindungen sich meiner bemächtigten, durfte ich andererseits erfahren was es alles nicht bedarf für einige Dekaden Verweildauer ebenhier, und vor allem, dass man "Überwinder" werden kann wenn man durch Scherben geht, dass manche Erfahrungen zunehmend eine gewisse Barriere verschaffen zu den Unbilden des Alltagsgestöbers.
Dass das Erklimmen von Hesse's Lebensstufen ein Thema ist, dass auch mich anbetrifft, wenn ich mich hinreichend darauf besonnen habe.
"Das Paradies ist kein Ort, sondern ein Zustand."