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Lernen, ohne Medikamente auszukommen?

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Im Endeffekt geht es auch ohne Medikamente, habe ich für mich festgestellt. Schizophrenie ist ein Leiden, aber ich habe gelernt, auch ohne Medikamente auf die Psychosen klarzukommen. Medikamente sind der einfachste Weg, doch ich weiss, dass ich nur Gott brauche und bin frei und geniesse die Ruhe.
 
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Im Endeffekt geht es auch ohne Medikamente, habe ich für mich festgestellt. Schizophrenie ist ein Leiden, aber ich habe gelernt, auch ohne Medikamente auf die Psychosen klarzukommen. Medikamente sind der einfachste Weg, doch ich weiss, dass ich nur Gott brauche und bin frei und geniesse die Ruhe.
Schöne Idealvorstellung. Leider schaffen das nur wenige der Erkrankten auf Dauer ohne Medikamente.
Medikamente sind kein "einfachster Weg", sondern für manche Betroffene ein notwendiges Übel. Mit den Medikamenten hat man auch häufig Einschränkungen.
Zumindest gibt es bei der Erkrankung keinen "einfachen Weg". Wenn man chronisch ist, dann ist es mit und ohne schwierig und man hat was Medikamente angeht nur wenige Alternativen.

Gott weiß ich nicht, ob Religion einem da helfen kann.
 
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@struwwelpeter
Das klingt wie Worte, die in einer Psychose entstanden sind.

Schizophrenie ohne Medikamente bedeutet:
Ignorieren wichtiger Geräusche, weil sie in Wirklichkeit unwichtig sind. Den Verstand stets aufs Wesentliche fixieren. Für jede offene Frage Antworten recherchieren (zu viele offene Fragen führen zu einer Psychose). Bei Gesprächen jeglicher Art 100% konzentriert bleiben. Multitaskfähigkeit auch im größten Stress.
Und einen unglaublichen Mut, dich täglich Leuten und Situationen zu stellen, die dich Vernichten wollen (was ja nicht wirklich so ist).
Dann gibt es noch die alltäglichen Probleme mit der Familie, dem Beruf, den Behörden, deinem Umfeld usw. Und diese ganzen Dinge muss man vernünftig, ja sogar perfekt geregelt bekommen. Wenn du dich da auf Gott verlässt, wird er dich untergehen lassen.
 
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Ja, der Weg mit Gott ist anspruchsvoll!

Er bedeutet, sich im Glauben ganz auf Gott zu fokussieren,
auch wenn einen Stimmen, Eindrücke, Energien u.a. bedrängen.
Auch wenn man meint, man kann es nicht mehr ertragen, wenn es keinen Schlaf und keine Ruhe mehr gibt -
als hätte sich Gott zurückgezogen und einen im Stich gelassen.
Aber genau an diesem Punkt ist Gott nahe. Denn an dem Punkt beginnt Glaube.
Alles andere könnte man auch ohne Gott irgendwie hinkriegen.

Wer kann das durchstehen? Wer zuvor schon eine Beziehung mit Gott gepflegt hat und Ihn erfahren hat.
Der weiß wer Gott ist und der in kleinen Bereichen schon gelernt hat, Gott zu vertrauen
und der sich auch von Bedrängnissen, Stimmen u.a. nicht vom Weg mit Gott abbringen läßt
in der Hoffnung, daß dann diese Qualen endlich aufhören würden.
Wer in all dieser Verwirrung an Gott festhält und sich nicht in Ideen hineinziehen läßt,
er selbst wäre Gott/Jesus/Maria oder es gäbe gar keinen Gott, der erretten könnte oder anderes.

Bitte, setzt eure Medikamente nicht einfach so ab! Vor allem dann, wenn sie eine (gewisse) Wirkung haben.
Baut zuerst eine Beziehung mit Gott auf und lernt Ihn kennen. Erlebt, wer Er ist und wie heilsam Seine Nähe ist.
Lest die Bibel und redet mit Ihm. Er bringt euch durch alles durch.
Er bestimmt ob mit oder ohne Medikamente! Macht das alles nicht eigenmächtig!
Fragt Ihn im Gebet, wann es soweit ist abzusetzen - falls das euer Ziel ist - und prüft es mehrfach.
Denn der eigene Wunsch spiegelt einem so oft etwas vor, was nicht von Gott ist.
Ich habe zu oft gesehen, daß Leute ihre Medikamente absetzen
und dann nicht die Kraft haben, den Weg im Glauben weiterzugehen.
Es ist so ein großer Druck, daß sie verzweifelt und enttäuscht aufgeben.
Diesem Druck standzuhalten ist erlernt! Genauso wie man nicht einfach so einen Marathon laufen kann.

Das Wichtigste ist die Beziehung zum Herrn!
Glaube ist nicht nur Standhalten, trotz Angst sich den täglichen Herausforderungen im Glauben stellen,
auf Gott/Jesus Christus zu fokussieren anstatt auf die Wahrnehmungen und Gefühle der Angst und Verwirrung etc.
sondern Glaube hat auch einen Inhalt: Wer ist dieser Gott? Wie soll ich vor Ihm leben?
Warum gibt es Leid? Warum macht Gott mein Leid nicht einfach weg? Warum ist alles so kompliziert?
Brauche ich Jesus? Was ist das mit der Sünde und dem Kreuz? Gottes Geist soll in mir wohnen? ...
Und all diese Fragen beantwortet die Bibel.
Fragt Gott all das, was euch bewegt und Er wird euch Aspekte der Antwort zeigen.

Es bleibt ein lebenslanger Weg mit Gott. Es ist der Weg zurück zu Gott, um bei Ihm zu bleiben.
Er ist kein Nothelfer, der das Problem löst und dann können wir wieder weitermachen wie bisher.
Es ist eine Umkehr zu einem neuen, anderen Leben mit Gott.

Das ist heute wieder etwas lang geworden, verzeiht. Es gibt eben so viel zu sagen ...

Seren
 
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@Serendipity
Und was machen jetzt Leute andere Glaubensrichtungen? Was ist dein "nützlicher" Tipp an Muslime, Buddhisten oder andere Religionen?
 
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Lieber @Kopernikus,

vielleicht kommt in deinem Leben noch die kopernikanische Wende,
wenn du erkennen darfst, daß es nur einen Gott gibt, der sich in Jesus Christus offenbart hat.
Wer Jesus Christus ablehnt, hat Gott nicht in seinem Leben.
Das mußte ich schmerzlich erfahren.

Es steht dir selbstverständlich frei, dich auf die Suche nach Gott zu machen oder eben nicht.

Möge Gott dir begegnen, lieber @Kopernikus,
Seren
 
TS
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Solange man sich nicht an Gott und an die Präexistenz erinnern kann, ist Glaube Sinnlosigkeit.
 
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Und warum lehrt euch Gott nicht, wie man liest und Fragen beantwortet?
Nochmal: Was machen Leute, die einen anderen Glauben, als das Christentum, in sich tragen?

Und Gott beschützt uns vor den Gefahren, die wir nicht kennen. Alles andere sind seine Prüfungen.

Und speziell an @Serendipity. Nicht einmal unser Pfarrer redet so geschwollen daher. Ich würde es begrüßen, wenn du hier so schreibst, wie du im realen Leben auch reden würdest. Also so mit deinen Kollegen, Chef, Frau, Kinder usw.
 
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Also, Taoisten glauben ganz bestimmt nicht an Jesus Christus. Soll das All-Eine ihnen nun die Gesundung verwehren?
 
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Liebe Forumsteilnehmer, ich möchte meine Gedanken zu diesem Thema mit euch teilen. Ich möchte daran erinnern das für uns Menschen mit Schizophrenie die Spiritualität nicht ohne Gefahren ist. Zu schnell stürzt man sich in ein Wahnsystem und wenn es ganz schlecht läuft hat man Angst vor Hölle und göttliciher Strafe. Das ist mir schon mehrmals passiert. Jetzt weiß ich das ist quatsch. Gott straft nicht, Gott ist Liebe. Er strahlt sie aus wie die Sonne, er kann nicht anders. Ich persönlich glaube an Jesus Christus und den heiligen Geist. Eine Kirche zu besuchen erfüllt ein spirituelles Bedürfnis in mir und ich genieße die schönen Lieder und die Gemeinschaft- die Atmosphäre. Gleichzeitig glaube ich das alle Religionen im Prinzip das selbe wollen. Am Ende geht es immer um die Liebe und die Einheit, Verbundenheit aller Wesen auf der Erde. Es geht nicht um Fakten sondern um Lebensweisheit - wie ein gutes Leben gelingen kann. Ich ermutige alle tolerant gegenüber anderen Religionen zu sein. Nicht jeder Mensch kann mit Spiritualität etwas anfangen und das ist auch völlig in Ordnung, wir sind alle unterschiedlich. Mir persönlich hilft der Glaube, aber er hat mich auch schon in die Irre geführt. Behaltet einen kühlen Kopf.
 
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@LordHabicht
Zu welchem Thema teilst du deine Gedanken mit?
Und wenn du meinst, nur weil man deinen/euren geschwollenen Schreibstil kritisiert und nervend empfindet, hat man keine Ahnung von Spiritualität oder Religionen, muss ich dich enttäuschen. Für eine Gesellschaft, Gemeinschaft funktioniert eine gemeinsame Religion hervorragend.
Aber für den einzelnen Schizophrenen, mit dem Höhepunkt der Psychose, ist eine starre Glaubensrichtung nicht geeignet. Der oben genannte Daoismus, mit seinen flexiblen Möglichkeiten, schon eher. Aber ich bin weder Missionar, noch will ich jemanden einen Glauben einreden oder empfehlen. Und wenn du schon jemals eine Psychose gehabt hättest, und dir Gedanken darüber gemacht hättest, wüsstest du auch warum.

Und ich stell mir gerade vor, wie du mit deiner oben gewählten Wortwahl Gehaltsverhandlung oder Behördengänge bestreitest. Wie? Da redest du anders? Dann schreib auch hier normal, um mehr hab ich auch deinen Glaubensgenossen nicht gebeten.

Möge der gesegnete heilige Geist Dich in den dunkelsten Nächten heimfinden und deinen Leib mit den Strahlen der Barmherzigkeit übergießen, auf das dein Herz durch das ewige Licht gesegnet wird. Oh Mann, äh Amen.
 
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