Aktuelles

Schizophrenie- & Psychose-Forum

Gemeinsam Wege zur Heilung finden – evidenzbasiert, erfahrungsbasiert und zukunftsorientiert..

Herzlich willkommen!
Dieses Forum bietet einen moderierten, geschützten Raum für Menschen, die bei Schizophrenie und Psychose verlässliche Orientierung suchen. Wir verbinden persönliche Erfahrungen, wissenschaftliche Erkenntnisse und moderne Ansätze der Neurobiologie zu einem klaren, verständlichen Gesamtbild.

Besonderes Highlight: Unsere innovative Medikamentöse Orientierung bietet Betroffenen und Angehörigen eine fundierte Übersicht über Wirkstoffe, Wirkmechanismen und moderne Behandlungsstrategien. Die Inhalte orientieren sich an aktuellen neurobiologischen Modellen und an Arbeiten von Expertinnen und Experten wie Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

Unser Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen, Fehlbehandlungen zu vermeiden und echte Heilungschancen sichtbar zu machen – jenseits von Stigma, Unsicherheit und veralteten Vorstellungen.

Deine Vorteile im Forum:

  • Aktive Diskussionen auf wissenschaftlichem Niveau
  • Erfahrungsberichte zu neuen Heilungschancen
  • Direktkontakt via Chat- und PN-Funktion
↗ Ambulante Zwangsbehandlung
Aufklärung über Nutzen, Risiken und Schutz vor Fehlbehandlungen.
↗ Patientenrechte & Transparenz
Wissen ist Schutz: Deine Rechte im psychiatrischen System.
↗ Depotantipsychotika & Patentsystem
Wie Patente Innovation blockieren – und wie ein gerechtes Reformmodell aussehen kann.

Werde Teil unserer Community!

Registriere dich heute und gestalte die Psychiatrie der Zukunft mit.

Schizophrenie- & Psychose-Forum

"Gemeinsam Wege zur Heilung finden – evidenzbasiert und zukunftsorientiert."

Willkommen!
Dieses Forum bietet einen geschützten Raum für Menschen, die bei Schizophrenie und Psychose klare Orientierung suchen. Wir verbinden persönliche Erfahrungen mit moderner Forschung und neurobiologischen Modellen.

Highlight: Unsere Medikamentöse Orientierung. bietet eine verständliche Übersicht über Wirkstoffe, Wirkmechanismen und aktuelle Behandlungsansätze – basierend auf Arbeiten von Expertinnen und Experten wie Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

Unser Ziel ist es, Wissen zugänglich zu machen, Fehlbehandlungen zu vermeiden und echte Heilungschancen sichtbar zu machen.

Deine Vorteile:

  • Wissenschaftlicher Austausch
  • Neue Heilungschancen
  • Direktkontakt (Chat/PN)
↗ Ambulante Zwangsbehandlung
Aufklärung über Risiken & Schutz.
↗ Depotantipsychotika & Patentsystem
Patente, Marktlogik & Reformmodell verständlich erklärt.
↗ Patientenrechte & Transparenz
Wissen ist Schutz im System.

Werde Teil unserer Community!

Registriere dich und gestalte die Zukunft mit.

Hatte ich wirklich eine Psychose?

keipling

New member
Hallo,

ich wurde vom Psychiater mit einer drogeninduzierten Psychose wegen Cannabis diagnostiziert. Allerdings frage ich mich seither, ob das wirklich eine Psychose war.

Ich hatte nie die typischen Symptome von Wahnvorstellungen oder Halluzinationen. Es fing an mit einer Depression bei mir. Ich hatte mich plötzlich körperlich schwach gefühlt und deutlich depressiv bedrückt während ich immer öfters und immer stärkeres Cannabis konsumierte. Nach etwa 1 Woche mit diesem Zustand habe ich mich entschieden zum Arzt zu gehen und mit dem rauchen aufzuhören. Er diagnostizierte zunächst eine depressive Episode und schickte mich zum Psychiater. Nach dem aufhören hatte ich dann starke Angstzustände und Panikattacken, vor allem vor dem Einschlafen, war sehr sehr depressiv und empfindlich (typischer Entzug, vor allem die Ängste). Etwa einen Monat später fing ich an meinen Namen in allen möglichen Geräuschen zu hören (Filterstörung laut Psychiater).

Danach habe ich aber in meinen eigenen Gedanken meinen Namen ausgesprochen gehört, nicht wie eine Stimme die ich von außen höre wie es typisch für Psychosen wäre, sondern wirklich im Kopf als würde ich es denken, den ganzen Tag lang. Danach hat es umgeschlagen in ein ausgesprochenes “bring dich um”, was ich in meinem Kopf hörte (“Gedankenlautwerden” laut Psychiater). Aber selbst “Gedankenlautwerden” kann es nicht gewesen sein, weil man in dem Fall seine eigenen Gedanken als Stimme wahrnimmt, was bei mir nicht der Fall war.

Mehrere hatten schon vermutet, dass es Zwangsgedanken sein könnten, aber ich bin mir nicht sicher, ob man seine Zwangsgedanken auch hört als würde man im Kopf “mit sich selbst” sprechen. Das alles lässt mich daran zweifeln, dass es eine Psychose war.

Konnte das auch ein normaler Entzug gewesen sein? Hatte jemand hier ähnliche Erfahrungen? Würde mich auf jegliche Antworten freuen!
 
Wichtig ist nicht die Diagnose, wichtig ist das es dir besser geht. Depressionen und Psychose bedingte Negativsymptomatik sind nicht immer leicht zu unterscheiden, vor allem wenn sie chronisch ist. Diagnosen können in Psychiatrie sehr schnell beliebig sein - man geht zu 5 Psychiatern und bekommt 5 verschiedene Diagnosen.
 
Gelöschter Benutzer 2353 schrieb:
Wichtig ist nicht die Diagnose, wichtig ist das es dir besser geht. Depressionen und Psychose bedingte Negativsymptomatik sind nicht immer leicht zu unterscheiden, vor allem wenn sie chronisch ist. Diagnosen können in Psychiatrie sehr schnell beliebig sein - man geht zu 5 Psychiatern und bekommt 5 verschiedene Diagnosen.
Naja, als Negativsymptome würde ich das was ich hatte nicht beschreiben. Ich hab mich sehr bedrückt und traurig gefühlt, war sehr weinerlich und empfindlich in der Woche und die darauf folgenden Tage zwischen Konsum und Aufhören.
 
Also du weißt sicher, dass du deinem Psychiater vertrauen solltest und dass es Menschen aus dem Internet nicht zugemutet werden kann, hier eine Diagnose zu stellen oder anhand dieses kleinen Auszug aus deinem Leben irgend eine konkrete Aussage treffen zu können.

Aber hier mal meine Meinung: Alle Symptome die du beschrieben hast können Symptome einer Psychose / Drogenpsychose bzw Schizophrenie sein. Nur weil die Symptome im Fernsehen anders dargestellt werden oder irgendwo anders beschrieben sind, muss das Krankheitsbild oder die Ausprägung der Symptome sich bei dir nicht 100%ig genau so zeichnen. Aber es sind auch Absetzpsychosen oder eben Entzugspsychosen möglich.

Nochmal: Du hast mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit irgendwas mit Psychose, weil die Symptome vorallem in der Kombination schon recht eindeutig und eben auch typisch sind.

Als Zwängler hättest du ganz andere Probleme.

Es gibt tatsächlich noch eine in Deutschland unbeliebte Diagnose, die “Depersonilisations und Derealisationsstörung“. Diese hat viele Überschneidungen mit der Psychose. Ich würde sie aber als etwas abgeschwächte Version beschreiben.

Ansonsten das was Gelöschter Benutzer 2353 sagt. Vertrau deinem Psychiater. Die Diagnose spielt keine große Rolle, wenn dir als Mensch ganzheitlich geholfen wird.

Was für dich vielleicht noch wichtig ist: Es gibt eine Wahrscheinlichkeit, grade bei deiner Diagnose sogar eine hohe, dass du, wenn du deine Tabletten verantwortlich einnimmst und die Termine bei den Ärzten und Therapeuten wahrnimmst, eben in kürzester Zeit wieder genesen und völlig gesund bist. Eins solltest du dir aber merken: Du hast definitiv eine Disposition für Psychose und solltest daher nie wieder, kein einziges Mal in deinem Leben Drogen nehmen.

Viel Erfolg weiterhin
 
Zurück
Oben