gnagflow
Member
Hallo ich bin selbst Betroffener und hab im Studium mal eine Hypothese aufgestellt zum Zusammenhang zwischen Gedankenausbreitung, Beziehungsidee und eigener Unsicherheit.
Also das ist keine echte Studie sondern Freizeitbeschäftigung und bisschen geschwurbel da ich grad nichts zu tun habe
Was ich von euch gerne Wissen würde:
Für die, die es interessiert:
Ich hab mich damals in einem soziologischen Seminar zu Thema Verlust grob mit der meadschen Identitätstheorie und dem generalisierten Anderen beschäftigt.
Die Hypothese ist: "Gedankenausbreitung sei sozusagen eine Pseudokontaktaufnahme (bspw. von mir) mit dem generalisierten Anderen (den mehr oder weniger die verinnerlichten, erwarteten Erwartungshaltungen der Anderen ausmacht). Ausgelöst durch innere Unsicherheit. Die Beziehungsidee sei eine Pseudoantwort des generalisierten Anderen."
Um das zu untermauern hatte ich die Begriffe von Mead I, Me und Self genommen. Wobei das I, dem Spontanen und Kreativen gleicht, das Me (jeder Mensch hat mehrere) die derzeitige soziale Rolle des Individuums ist und dem Self welches zwischen I und me abwägt.
Das Me bildet sich immer in Verbindung mit Sprache und Interaktion heraus. Wenn man sich aber seiner Rolle unsicher ist und mit niemandem redet oder Interagiert, hatte ich irgendwie den Gedanken, dass Gedankenausbreitung und Beziehungsidee eine Kompensation für das Fehlen von echter Kommunikation und Interaktion in der Herausbildung des Self darstellen könnte..
Also ja, keine Ahnung.. schreibt gerne was zu den Fragen wenn ihr wollt.
LG
Also das ist keine echte Studie sondern Freizeitbeschäftigung und bisschen geschwurbel da ich grad nichts zu tun habe
Was ich von euch gerne Wissen würde:
- Wann habt ihr besonders das Gefühl, dass andere eure Gedanken mitbekommen? Bzw. gibt es Auslöser, oder permantent?
- Was Bestätigt euch in dem Glauben, das es so sein muss? Einzelne Dinge, Visuelle Beobachtungen, Akustische Reize? gerne Konkret.
- Wenn ihr Sachen auf euch selbst bezieht, habt ihr spezielle Themen die Besonders häufig bzw. penetrant in den Verstand eindringen?
- Würdet ihr sagen ihr habt Vertrauen? Grundvertrauen oder gibt es Menschen denen Ihr vertraut?
- Redet ihr in solchen Situationen mit jemandem verbal?
Für die, die es interessiert:
Ich hab mich damals in einem soziologischen Seminar zu Thema Verlust grob mit der meadschen Identitätstheorie und dem generalisierten Anderen beschäftigt.
Die Hypothese ist: "Gedankenausbreitung sei sozusagen eine Pseudokontaktaufnahme (bspw. von mir) mit dem generalisierten Anderen (den mehr oder weniger die verinnerlichten, erwarteten Erwartungshaltungen der Anderen ausmacht). Ausgelöst durch innere Unsicherheit. Die Beziehungsidee sei eine Pseudoantwort des generalisierten Anderen."
Um das zu untermauern hatte ich die Begriffe von Mead I, Me und Self genommen. Wobei das I, dem Spontanen und Kreativen gleicht, das Me (jeder Mensch hat mehrere) die derzeitige soziale Rolle des Individuums ist und dem Self welches zwischen I und me abwägt.
Das Me bildet sich immer in Verbindung mit Sprache und Interaktion heraus. Wenn man sich aber seiner Rolle unsicher ist und mit niemandem redet oder Interagiert, hatte ich irgendwie den Gedanken, dass Gedankenausbreitung und Beziehungsidee eine Kompensation für das Fehlen von echter Kommunikation und Interaktion in der Herausbildung des Self darstellen könnte..
Also ja, keine Ahnung.. schreibt gerne was zu den Fragen wenn ihr wollt.
LG