Hallo zusammen,
ich wollte mal fragen, ob es hier Menschen gibt, die erst Jahre nach ihrer ersten Psychose bzw. Diagnose wirklich Krankheitseinsicht entwickelt haben.
Mich interessiert insbesondere, ob es auch Fälle gab, in denen man zwar durch Medikamente (z. B. Amisulprid 400 mg) nicht mehr akut psychotisch war, aber weiterhin davon überzeugt war, dass die während der Psychose erlebten Ereignisse tatsächlich passiert sind – beispielsweise eine vermeintliche Bedrohung durch andere Menschen.
Bei einem Verwandten von mir ist es momentan etwas ähnlich. Er erkennt inzwischen teilweise an, dass er eine Psychose hatte, ist aber bei bestimmten Erlebnissen weiterhin überzeugt, dass diese tatsächlich real waren. Er unterscheidet also zwischen Teilen, die er inzwischen als psychotisch einordnet, und anderen Teilen, die er weiterhin für reale Ereignisse hält.
Er war bei seiner ersten Psychose erst 17 und ist mittlerweile 19. Deshalb frage ich mich auch, ob sich die Krankheitseinsicht gerade in jungen Jahren noch über längere Zeit entwickeln kann.
Mich würden vor allem persönliche Erfahrungen interessieren:
Hat jemand von euch die eigene Psychose zunächst noch lange für real gehalten und erst später – vielleicht nach Monaten oder Jahren – anders darauf zurückgeblickt? Wie hat sich diese Veränderung bei euch entwickelt?
Danke schon einmal für eure Erfahrungen!
ich wollte mal fragen, ob es hier Menschen gibt, die erst Jahre nach ihrer ersten Psychose bzw. Diagnose wirklich Krankheitseinsicht entwickelt haben.
Mich interessiert insbesondere, ob es auch Fälle gab, in denen man zwar durch Medikamente (z. B. Amisulprid 400 mg) nicht mehr akut psychotisch war, aber weiterhin davon überzeugt war, dass die während der Psychose erlebten Ereignisse tatsächlich passiert sind – beispielsweise eine vermeintliche Bedrohung durch andere Menschen.
Bei einem Verwandten von mir ist es momentan etwas ähnlich. Er erkennt inzwischen teilweise an, dass er eine Psychose hatte, ist aber bei bestimmten Erlebnissen weiterhin überzeugt, dass diese tatsächlich real waren. Er unterscheidet also zwischen Teilen, die er inzwischen als psychotisch einordnet, und anderen Teilen, die er weiterhin für reale Ereignisse hält.
Er war bei seiner ersten Psychose erst 17 und ist mittlerweile 19. Deshalb frage ich mich auch, ob sich die Krankheitseinsicht gerade in jungen Jahren noch über längere Zeit entwickeln kann.
Mich würden vor allem persönliche Erfahrungen interessieren:
Hat jemand von euch die eigene Psychose zunächst noch lange für real gehalten und erst später – vielleicht nach Monaten oder Jahren – anders darauf zurückgeblickt? Wie hat sich diese Veränderung bei euch entwickelt?
Danke schon einmal für eure Erfahrungen!