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Erfahrung mit Reagila

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27 Jan. 2023
Beiträge
22
Hat jemand von euch Erfahrung mit reagila? Ich möchte mein xeplion Depot gerne umstellen und wäre mal interessiert, wie andere mit dem Medikament klar kommen. Ich erhoffe mir vor allem eine Verbesserung der negativen bzw. Minussymptome vom Präparat.
 
Hat jemand von euch Erfahrung mit reagila? Ich möchte mein xeplion Depot gerne umstellen und wäre mal interessiert, wie andere mit dem Medikament klar kommen. Ich erhoffe mir vor allem eine Verbesserung der negativen bzw. Minussymptome vom Präparat.
Hallo, ich habe Reagila nehmen wollen weil ich auch gelesen hatte das es Negativsymptome/kognitive Symptome verbessern soll.. Pustekuchen..
Also bei mir hat es nichts geändert leider. Vielleicht wirkt es bei dir anders man weiß es nicht also ich konnte nicht vom Medikament profitieren.
 
Ich nehme Reagila jetzt seit 1 1/2 Jahren. An meiner Motivation / Antriebslosigkeit hat es nichts geändert, meine Stimmung ist jedoch deutlich besser geworden. Ich weiß nicht, in wie weit das mit dem Medikament zusammenhängt, da ich auch seit ungefähr derselben Zeit in Therapie an meiner depressiven Verstimmung arbeite.
Was ich sehr positiv finde, ist dass Reagila nicht diese Abstumpfung macht, die ich unter Risperidon sehr stark hatte. Es nimmt dir wahrscheinlich also nichts, aber ob es dir was gibt ist wahrscheinlich sehr individuell und vorher schwer zu sagen.
 
Danke für eure Erfahrungen. Vielleicht meldet sich ja noch jemand, die oder der was positives zu vermelden hat ?
 
Ich habe Reagila 2 Jahre lang genommen, zunächst 3mg, dann 1,5. Habe es nun seit 11 Tagen komplett abgesetzt.
Die Positivsymptome blieben dadurch auf jeden Fall aus und der Antrieb verbesserte sich nach und nach, insgesamt würde ich sagen vertrug ich das Medikament ganz gut. Kognitiv fühlte ich mich dennoch recht eingeschränkt, kann aber nicht sagen, ob das am Medikament liegt, denn es soll ja recht wenig dämpfen.
 
Hallo!

Ich habe das Reagila in einer Dosierung von 1,5 mg eingenommen, seit ca. fünf Monaten. Mit einer Unterbrechung mit Risperidon wegen Bluthochdruck, der sich aber durch die Umstellung von Cariprazin (Reagila, kann (!) u. a. diese Nebenwirkung haben) auf Risperidon nicht besserte.

Es ist das beste Mittel, das ich je eingenommen habe. Es wirkt und hat etliche Nebenwirkungen von z. B. Haloperidol oder Olanzapin so gut wie nicht.

Allerdings gab es ein Problem bei der Verordnung. Mein vorletzter Behandler warf mich raus, weil er mir mangelnde Therapietreue unterstellte. Dabei habe ich das vorherige Medikament Aripiprazol in einer Dosierung von mindestens 10mg eingenommen. Er piesakte mich aber immer damit, es wäre ihm bei jedem Medikament immer "zu wenig" gewesen. Dann berief er sich auf E-Mails die ihm nicht passten. Zuvor hat er im Umgang mit Arbeitgeber/Behörden nicht zu meiner Zufriedenheit gearbeitet (u. a. einmal Sich-Totstellen). Ich vermute, dass er das Reagila deshalb nicht verordnen wollte (trotz überwiegender Negativsymptomatik), weil er Angst hatte, dass ihm die Krankenkassen auf die Füße treten könnten (es kommt diese etwa doppelt so teuer wie Aripiprazol, ist aber für mich irrelevant).

Ich bin jetzt wie gesagt bei 1,5 mg und da sind die Dopamin D2/D3-Rezeptoren laut en.wikipedia.org zu ca. 70% besetzt (bereits nach 14-tägiger ununterbrochener Gabe). Die Wirkung ist sowohl auf D2 als auch auf D3. Die Wirkung auf D3 ist psychiatrisch noch unerforscht, weil Cariprazin bisher das einzige Antipsychotikum ist, das dort stärker anbindet als körpereigenes Dopamin (und somit auch dort, nicht nur bei D2, wirkt). Ich hoffe, dass die Dosierung so ausreicht, aber ich glaube es dürfte funzen. Ich freue mich sehr, über die wiedergewonnene Lebensfreude und die Einstellung meiner schizophrenen Erkrankung durch das Medikament.
 
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