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Erfahrung mit Magenverkleinerung bei Clozapin Konsum?

Srsly

New member
Ich wiege inzwischen 130kg. Habe mit 80kg die Therapie mit Clozapin begonnen.
Habe inzwischen die Schnauze voll.
Ständig dieser Hunger. Ich halte es nicht mehr aus.
Hat hier im Forum jemand Erfahrung mit Magenverkleinerung gerade im Zusammenhang mit Clozapin Verschreibung aber auch gerne allgemein?
 
Ich musste meinen Stoffwechsel wegen der Medikamente einstellen lassen weil ich deswegen Diabetes bekommen habe. Etwas abgenommen habe ich auch. Hatte auch schon 130. Nun auf 115 nach einem halben Jahr.
 
Ich wiege inzwischen 130kg. Habe mit 80kg die Therapie mit Clozapin begonnen.
Habe inzwischen die Schnauze voll.
Ständig dieser Hunger. Ich halte es nicht mehr aus.
Hat hier im Forum jemand Erfahrung mit Magenverkleinerung gerade im Zusammenhang mit Clozapin Verschreibung aber auch gerne allgemein?
würde mich auch interessieren. möchte auch eine magenverkleinerung machen wiege auch circa 132kg und bin 186cm groß.

wie groß bist du persönlich? und wo willst du die magenverkleinerung machen?
 
Hast Du dich schon über eine Magenverkleinerung informiert?
ja aber ich weiss nicht all zuviel darüber. habe eine magenverkleinerung bei der krankenkasse beantragt, muss nur noch paar sachen ausfüllen und arztbriefe organisieren dann nachreichen. mal schauen was dann dabei herauskommt. ich wäre froh wenn ich dafür geeignet bin und es in deutschland stattfindet die OP, in der türkei kann man einfach geld zahlen und jeder zweite macht es. da möchte ich persönlich aber lieber aufpassen.
 
Magenverkleinerung kann viel bringen, aber auch da muss man sich etwas im Zaum halten.

Hochdosiertes B6 + Magnesium würde ich dich so zum Testen und als Ergänzung bezüglich der Schizophrenie anraten. Bei mir hat das hochdosierte B6 in Dosierungen wie bei Akathisie 300-1000mg den Appetit extrem reduziert. Ob das bei bestehenden Antipsychotika oder Clozapin funktioniert sei dahingestellt, aber es wäre sehr einfach zu testen. Dosierungen über 200mg vom B6 sollte man über längere Zeit vermeiden, da periphere Neuropathie auftreten kann. Kurzzeitig (für Tage/Wochen) und zum Probieren würde ich da schon auf Dosierungen wie bei Akathisie anraten. Magnesium mit 400mg wäre eine Normaldosis, was auch essentiell ist. Da es 8 B-Vitamine gibt kann ein hochdosiertes B-Komplexpräperat ergänzend gut sein.
Hier gibt es 100mg B6 200x preiswert, die sich eignen würden.
Hier B-Komplex (alle 8) hochdosiert. Magnesium findet man ja einiges.

Wenn du es probieren solltest, würde ich mich sehr über Rückmeldung bei Erfolg oder Misserfolg freuen, also auch über PN wäre möglich oder im Forum ein Thema.

LG
 
Hochdosiertes B6 + Magnesium würde ich dich so zum Testen und als Ergänzung bezüglich der Schizophrenie anraten. Bei mir hat das hochdosierte B6 in Dosierungen wie bei Akathisie 300-1000mg den Appetit extrem reduziert. Ob das bei bestehenden Antipsychotika oder Clozapin funktioniert sei dahingestellt, aber es wäre sehr einfach zu testen. Dosierungen über 200mg vom B6 sollte man über längere Zeit vermeiden, da periphere Neuropathie auftreten kann. Kurzzeitig (für Tage/Wochen) und zum Probieren würde ich da schon auf Dosierungen wie bei Akathisie anraten. Magnesium mit 400mg wäre eine Normaldosis, was auch essentiell ist. Da es 8 B-Vitamine gibt kann ein hochdosiertes B-Komplexpräperat ergänzend gut sein.
Hier gibt es 100mg B6 200x preiswert, die sich eignen würden.
Hier B-Komplex (alle 8) hochdosiert. Magnesium findet man ja einiges.
Und das soll dann gegen den Appetit helfen? Dauerhaft?
 
Und das soll dann gegen den Appetit helfen? Dauerhaft?
Mir hat es geholfen wie bisher nix anderes, selbst Naltrexon+Bupropion wie beim Abnehmpräperat (Mysimba) war vom appetitlindernden Effekt schwach dagegen. Bei mir ist die Medikamenteeinnahme aber ganz anders als bei dir, also bei dir ist die Situation ganz anders. Probieren könntest du es ja trotzdem.
Ich hab vielleicht vor ca. 8 Wochen mit dem sehr hochdosierten B6ca. 200-1000mg +Magnesium 400mg angefangen. Habe von etwa 95kg auf derzeit 82kg reduziert, hab fast keinen Hunger mehr, ein zwei Äpfel am Tag funktionieren auch gut. Ansonsten kein Hunger auf Fettes etc.
Echt krass, so etwas hatte ich noch nie. Vorher war das bei mir vom Appetit wie bei einer Binge Eating Störung, also ich konnte schnell und alles nur so in mir reinschlingen ohne Kontrolle über Menge und so.

Vitamin B6 kannst du ja leicht dir in den 100mg bestellen. Dazu B-Komplex wäre gut, weil B12 und Folsäure, oder B3 bei Schizophrenie auch bedeutsam sein können. Es könnte sich positiv auf Appetitfördernde nervöse innere Unruhezustände auswirken, was ich hauptsächlich durchs absetzen des Aripiprazol habe, also ich habe keine klassische medikamentebedingte Akathisie, wobei diese in letzter Zeit bei der Bedarfseinnahme vom Aripiprazol bei mir häufiger aufgetreten ist und ich durch Recherchen aufs B6 gekommen bin. Wird also therapeutisch bei Akathisie verwendet und wirkt sehr gut, also Akathisie (Sitzunruhe) wenn man etwa Beine bewegt oder auf und ab teils laufen muss.

Magnesium 400mg ist eine normale Dosis aber auch das hat auf Gaba und NMDA einen regulierenden Effekt was bei Schizophrenie beim Runterregulieren von Glutamat und Dopamin beitragen kann. Es ist ähnlich wie B6 essentiell also wichtig.

Probieren geht über Studieren sage ich nur.

Ich nehme auch andere Vitamine und Ergänzungen während der Diät jetzt, aber die Umstellung aufs hochdosierte B6 (+ Magnesium) hatte gegen innere Unruhe einen durchschlagenden Effekt was mit dem Appetitverlust einherging.

Probieren könntest du es ja, das wäre im Vergleich zu Mysimba (mit Naltrexon + Bupropion) auch viel Preiswerter, da die Nahrungsergänzung vergleichsweise preiswert ist. Gibt ja sonst eigentlich nur die neuen GLP1 und andere Diabetes-Medikamente die zur Gewichtsreduktion häufig eingesetzt werden. So etwas habe ich nie probiert und fraglich, ob das Eingreifen mit Diabetesmedikamenten so gut ist, da manchmal die Medikamente die an sich helfen gewisse Abhängigkeiten erzeugen können.

An deiner stelle würde ich die 100mg B6 + Magnesium 400 und B-Komplex mir besorgen, vielleicht noch ergänzend Multivitaminbraus und/der Multi-Mineral, ich habe noch explizit Vitamin E und A in letzter Zeit neu probiert.
Diese 3 + Multivitamin (da sind es ja meist "nur" 100% der empfohlenen Tagesdosis) etwa.
B6 würde ich mit 100mg anfangen und dann anschließend täglich in 100mg bis auf 400 oder kurzzeitig bis max 1000mg steigern. Bei Akathisie werden normal Dosierungen von 600-1200mg eingesetzt, aber B6 braucht man nur 2mg am Tag. Ab 200mg Dauereinnahme ist das Risiko für periphere Neuropathie gegeben, was ich an sich ernst nehmen würde. Etwa das diese hohen Dosierungen nur für Wochen oder ein paar Monate gedacht sind und dann unter 200mg B6 runtergegangen. Immer auch die Nebenwirkung periphere Neuropathie im Blick, um für den Fall der Fälle das B6 schnell absetzen zu können.
 
Ich habe eine Frau in einer Fernsehsendung gesehen, die hat sich wegen binge eating und aus Eitelkeit den Magen verkleinern lassen. Während sie von ihren ach so tollen Abnehmerfolgen (sie war tatsächlich nicht mehr dick, das lag aber wahrscheinlich nicht an der "Magenverkleinerung") berichtete, musste sie ständig gegen ihren Willen weinen. Offensichtlich hat sie den chirurgischen Elektiv-(=Wahl-) Eingriff bereut. Ich empfehle dir nicht, diesen Weg zu beschreiten.

Vielleicht hilft das jemandem hier: Ich habe seit Anfang des Jahres ungefähr die 2,5 kg regelmäßig mehr auf der Waage die mich end-abnerven (95,1 kg heute Morgen ohne Kleidung auf leeren Magen, bei einer Körpergröße von ca. 1,70 m), habe heute nach dem täglichen Eintrag im Google DOCS-Dokument nachgeschaut. Ist bei mir also auch ein Problem, das auf etwas anderes hindeutet, das Problem heißt eigentlich "ich will zwanghaft Gewicht verlieren, bin aber nicht bereit zum FDH (oder 3/4 oder 4/5, würde auch die kJ reduzieren und das Fett schmelzen lassen) und für mehr Bewegung jeden Tag".

Laut dem Psychoanalytiker und Buchautor Schmidbauer sind Leute, die eine Magenverkleinerung in Betracht ziehen, eigentlich (kein Zitat) "psychisch" "krank" und ihnen würde eine Psychotherapie mit Hand und Fuß helfen.

Ich habe unter Risperidon die ersten 10 kg zugenommen, dann die letzten 10 kg unter Aripiprazol. Auch ich habe das Problem der Gewichtszunahme durch die Neuroleptika unterschätzt und meinen Psychiatern und Hausärzten war es völlig egal (bis jetzt, wo sie etwas zu meckern haben). Die Lösung besteht oft aber nicht im "Basteln" an der Medikation, sondern erstens schon an einer Medi-Umstellung (auf einer weniger dickmachendes Medikament), dann aber auch an dem was ich noch nicht geschafft habe, aber dran bin. HTH hope that helps, ich denke, die Richtung habe ich bei mir schon richtig festgelegt, jetzt müssen nur noch selbst verstärkende Erfolge kommen. Cariprazin statt Aripiprazol bringt auch ein bisschen was bei mir (Erfahrungen in der Vergangenheit). Zwei ungeniert fette Weiber in der WfbM meinen mich verspotten zu können (möchte jetzt nicht in die Einzelheiten gehen, es geht nicht nur um das Körpergewicht, da fühlen sie sich wahrscheinlich aber von mir angegriffen), vielleicht machen die auch irgendwann die Magenverkleinerung, ist mir wurst, bringt ja doch nichts, denn das Fett ist enorm (da hat man nichts mehr "in der Hand", da ist nur noch "Schwabbelwabbel" da, krass, dass die das nicht selbst zu stören scheint ;-) ). Übergewicht ist bis zu einem gewissen Grad (auch) der Adipositas kein eindeutiges medizinisches Problem, nicht alle dicken Menschen haben die damit assoziierten medizinischen Probleme. Es ist aber eine Motivation z. B. bei jemandem mit Essentieller Hypertonie, diese bei Fettleibigkeit durch Abnehmen günstig zu beeinflussen, z. B. auch um so die Blutdruck-Medis / das Bluthochdruckmedi einsparen zu können.
 
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