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Empfindungslos und Probleme zu Denken

Christl84

Member
Registriert
17 Juni 2022
Beiträge
24
Hallo,
Ich kann kaum Gespräche führen, da ich sehr wenig empfinde und mir auch nichts einfällt. Wem geht es auch so?
Hatte 2021 eine kurze Psychose. Hab viele Negativsymptome und bin sehr unorganisiert.
Muss viel improvisieren und hab Probleme mit dem Arbeitsgedächtnis.
Nehme aber keine Medikamente.
 
Ja, ich hab auch Probleme mit dem denken und in Gesprächen fällt mir nicht ein was ich sagen kann weil mir die Gedanken dazu fehlen. Hatte 4 Monate eine Psychose seit 10/21 die erst 02/22 erkannt wurde. Nehme seitdem Medikamente. Hab die Diagnose Paranoide Schizophrenie. Das denken ist seitdem nicht besser geworden(bilde ich mir ein) weil ich mir nur den "Ur"-zustand (als ich noch gesund war) zurückwünsche und alles daran festmache. Ich bin aber schon viel gesprächiger sagen mir Freunde und Verwandte. Gut dass du keine Medikamente nehmen musst. Bei mir brach nach der Reduktion der Medikamente erneut die Psychose durch. Ich versuche trotzdem den Kontakt zu anderen aufrecht zu erhalten und bin dann oft "einfach so dabei"(sitze dann stumm daneben und lausche den Gesprächen der anderen. Bringe mich aber nicht richtig ins Gespräch ein). Habe auch Probleme mit dem Kurzzeitgedächtnis und ich vergesse vieles was erst kürzlich geschehen ist. Merke das daran, dass ich z.B. meinem Bruder was erzähle und er mir dann sagt, dass ich ihm das schon erzählt hab. Es dreht sich alles bei mir nur noch um die Krankheit. Andere Themen interessieren mich auch nicht mehr(ich hab kein Interesse mehr für die schönen Dinge des Lebens). Es ist aber nicht so, dass ich jetzt viele Bücher dazu lesen würde oder mich anderweitig gross informiere. Doch, eins hab ich gelesen(noch im Abklang meiner zweiten Psychose). "Als ich aus der Zeit viel." Von Jens Jüttner. Fand es ganz gut und hab mich in einigen Teilen wiedererkannt wie die Psychose so ablief. Ich mache eigentlich gar nichts mehr. Vegetiere nur noch so vor mich hin. Das Forum hier gibt mir einen halt. Hatte bis jetzt noch keine Psychotherapie. Fühle mich auch überhaupt nicht stabil genug um das erlebte (in der Psychose) in einer Therapie zu verarbeiten. Habe auch sehr mit der Negativsymptomatik zu kämpfen. Nahezu alles was mir früher Spass gemacht hat tangiert mich nicht mehr. Habe zu nichts mehr Lust(wegen meinem Zustand). Mir kommt alles wie hinter einer Wand vor.
 
Das sind leider alles solche Begleiterscheinungen...die können auch wieder besser werden. Man sollte jedoch sich weder mit einem gesunden Menschen vergleichen, noch mit dem Zustand zuvor...das bringt einen nicht weiter. Sonst vergleicht man Äpfel mit Birnen.
 
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