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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

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➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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Stabilisierung mithilfe von Bupropion

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
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Ein Versuch des Absetzens

Wieder war es eine erholsame Nachtruhe.
Allgemeines Wohlbefinden richtig gut, Konzentration gut… hab momentan nichts zu meckern, trotz oder eher wegen dem Bupropion.
Bupropion und ich werden doch noch Freunde :D
1. Variante:
Du hast ja Aripiprazol 15 mg noch. Theoretisch müssten 10 mg ausreichen, da durchs Bupropion der Blutspiegel des Aripiprazol's wegen dem verlangsamten Abbau etwas ansteigt. Rechnerisch Faktor 1,5-1,7.
An sich müssten ja 15 mg auf 7,5mg teilbar sein und 10 mg Tabletten auf 5 mg. Falls du beides zusammen zuhause hast könntest du 5+7,5 also 12,5 mg zum Übergang morgens einnehmen und dann auf 10 mg reduzieren.
Der Anstieg des Blutspiegels sollte sich ehrst in ein paar Tagen nach Bupropioneinnahme bemerkbar machen.

Also diese Nacht exzellent geschlafen, trotz Bupropion. Vielleicht war wirklich das Reduzieren des Haloperidol viel zu schnell gewesen.
2. Variante die erstmal ideal wäre:
Wenn wie aktuell du vom Schlaf her stabil bleibstst könntest du auch Aripiprazol beibehalten und Haloperidol stattdessen sachte noch etwas weiter reduzieren um die höheren Blutspiegelanstiege durchs Bupropion zu kompensieren, etwa Haloperidol von 2 auf 1,5 mg oder gar 1 mg. Aripiprazol dann bei 15mg beibehalten was dann wie 22,5 mg wirken sollte und diese weitere Haloperidolreduktion so kompensieren sollte.

Falls bei so einer Reduktion dann Schlafstörungen aufteten kannst du leichte Einschlafstörungen mit den Doxylamin vermutlich gut abfangen. Ansonsten Dosis wieder erhöhen.
 
Cool zu hören! Ich verfolge es auch aus eigenem Interesse, da ich langfristig das Venlafaxin durch Bupropion ersetzen möchte. Zumindest ist es einen Versuch wert. Aber erstmal muss ich das Risperidon ausschleichen. Hab jetzt eine Woche hinter mir statt 1,0mg nur 0,75mg. Das hat gut funktioniert. Jetzt reduziere ich auf 0,5mg Risperidon und werde dann dabei auch erstmal etwas länger bleiben, sicherlich für zwei, drei Wochen.
 
Antwort an Maggi: Ich nehm Variante 2, Haloperidol auf 1mg reduzieren.

Antwort an MoNe: Ja das weiß ich noch, was du derzeit nimmst und dass du auf Bupropion irgendwann umsteigen möchtest und das Risperidon reduzieren wolltest. Eine Woche mit weniger Risperidon ist ein guter Anfang. Dir auch viel Erfolg!
 
Haloperidol auf 1mg reduzieren.
Das hört sich gut an. Vielleicht reicht das dauerhaft (nach der schrittweisen, langsamen Eindosierung) als Grundmedikation. Du stündest dich dann besser als die, die mit moderneren Mitteln zusätzlich einen Dämpfer etwa zur Nacht brauchen.
 
Das hört sich gut an. Vielleicht reicht das dauerhaft (nach der schrittweisen, langsamen Eindosierung) als Grundmedikation. Du stündest dich dann besser als die, die mit moderneren Mitteln zusätzlich einen Dämpfer etwa zur Nacht brauchen.
Ich weiß noch gar nicht wie sich das entwickeln wird. Der Plan ist aber, das Haloperidol irgendwann ganz abzusetzen.
 
So heute war interessant, muss ich euch sagen.

Das Haloperidol ist ja auf 1mg runter inzwischen.
Am Tage heute (heute = 26.Januar) strotzte ich vor Energie und Motivation. Alles ging leicht von der Hand. Wenn das Wörtchen wenn nicht wär. Denn das steigerte sich dann am Abend ins Uferlose. Jemand hat von seinen Problemen erzählt und ich konnte es nicht einmal ernstnehmen. Obwohl das echt heftige Probleme waren.
Aber ok. War richtiggehend „überdreht“ vorhin.
Das Haldol ist schon echt brutal stark, wie es scheint.
Mein Arzt sagte schon vor ein paar Jahren, dass man nach Reduktion von Haldol sehr schnell Probleme bekommt.
Jetzt hab ich länger ruhige und sehr traurige Musik gehört in der Hoffnung das ich nicht noch weiter abhebe. Funktionierte. Bin jetzt einigermaßen ruhig und nicht mehr kurz vorm Abheben.
Aber ich könnt mir vorstellen, heute wird es nicht viel Schlaf werden…

Ich berichte nachher wie die Nacht lief.
 
So heute war interessant, muss ich euch sagen.

Das Haloperidol ist ja auf 1mg runter inzwischen.
Am Tage heute (heute = 26.Januar) strotzte ich vor Energie und Motivation. Alles ging leicht von der Hand. Wenn das Wörtchen wenn nicht wär. Denn das steigerte sich dann am Abend ins Uferlose. Jemand hat von seinen Problemen erzählt und ich konnte es nicht einmal ernstnehmen. Obwohl das echt heftige Probleme waren.
Aber ok. War richtiggehend „überdreht“ vorhin.
Das Haldol ist schon echt brutal stark, wie es scheint.
Mein Arzt sagte schon vor ein paar Jahren, dass man nach Reduktion von Haldol sehr schnell Probleme bekommt.
Jetzt hab ich länger ruhige und sehr traurige Musik gehört in der Hoffnung das ich nicht noch weiter abhebe. Funktionierte. Bin jetzt einigermaßen ruhig und nicht mehr kurz vorm Abheben.
Aber ich könnt mir vorstellen, heute wird es nicht viel Schlaf werden…

Ich berichte nachher wie die Nacht lief.
Für die ersten Tage könntest du die Doxylamin-Tropfen nutzen. Die sind Schlafanstoßend ohne wie übliche rezeptpflichtige Z-Benzos(richtige Schlafmittel) abhängig zu machen.

Vielleicht pendelt sich der Schlaf auch so ein, wenn du etwas findest was dir hilft und der Umstellung zeit gibst oder einen zusätzlichen dosisschritt 1,5 mg Haloperdiol erwägst.
Schlaf ist an sich bei Tagelanger Schlaflosigkeit ein Risiko und wenn weitere Frühwansymtome durchkommen.

Vielleicht wäre erstmal für die nächsten 4 Tage 1,5 mg Haloperidol ein für dich leichter gangbarer Weg als Doxylamin-Tropfen, dass du dann erst wenn damit der Schlaf passt auf 1 mg reduzierst. 2 auf 1 mg ist abrupt, könnte sich aber in Tagen auch einpendeln, da fände ich dann aber Doxylamin-Tropfen ratsam oder mit stärkerer Wrikung Doxepin- oder Trimipramin-Tropfen, die auch keine Abhängigkeit erzeugen.
 
Es soll Berichte geben, in denen dokumentiert wurde, dass bei einer Blockade der Rezeptoren für die Reizweiterleitung, mittels Neuroleptika, der Spiegel an Botenstoffen, welche man eigentlich unterdrücken möchte - durch Dosissteigerung bzw. Langzeiteinnahme von Medikation zunimmt

Soll heißen, dass bei einem Absetzversuch nach einer Langzeitbehandlung eher mit unerwünschten Symptomen zu rechnen ist
 
Kein Grund für eine Änderung. Ich gehe davon aus, dass sich das wie beim letzten Mal wieder einpendelt. Und außerdem konnte ich ziemlich gut schlafen diese Nacht. Hat etwas gedauert, aber sonst gut und lange genug.
Haldol auf 1,5mg ginge momentan auch gar nicht. Die 4mg Tabletten kann man nur vierteln. Also geht nur 4,3,2 oder 1, oder halt 0.
Also (noch) kein Grund für Änderungen.
 
Ich habe ja eine Woche 0,75mg Risperidon statt 1,0mg genommen und nun den dritten Tag in Folge 0,625mg Risperidon. Dabei bleibt es auch erstmal. Nehme ja noch 650mg Quetiapin retardiert. Zum Schlafen nehme ich seit drei Wochen 50mg Truxal. Aber das haut schon sehr rein. Heute mal 40mg Truxal. Die Kombination Quetiapin und Truxal hat mich aber all die Jahre stark gemacht. Darauf setze ich auch aktuell. Plus morgens natürlich Venlafaxin.
 
Ich habe ja eine Woche 0,75mg Risperidon statt 1,0mg genommen und nun den dritten Tag in Folge 0,625mg Risperidon. Dabei bleibt es auch erstmal. Nehme ja noch 650mg Quetiapin retardiert. Zum Schlafen nehme ich seit drei Wochen 50mg Truxal. Aber das haut schon sehr rein. Heute mal 40mg Truxal. Die Kombination Quetiapin und Truxal hat mich aber all die Jahre stark gemacht. Darauf setze ich auch aktuell. Plus morgens natürlich Venlafaxin.
Hört sich gut an, mit dem Risperidon. Ja möglichst kleine Schritte machen das Ganze viel erträglicher. Viel Erfolg weiterhin!
 
Spüre aktuell wieder mehr Power. Reduktion verläuft gut. Hoffe bei dir auch @Byakko . Das wird schon.
Danke, das ist sehr lieb. Ja war gestern ja von 1mg auf 1,5mg Haldol rauf, heute ist alles schon viel besser und erträglicher, bisschen merke ich noch, aber das wird schon, wie du schon sagst.
Ja mehr Power ist schon angenehm, nicht wahr? Wir bekommen das schon hin! Fände es übrigens schön, wenn du uns und mir hier weiter berichten würdest.

Haloperidol, dieses sehr starke Medikament, darf man schon wirklich nicht zu schnell reduzieren.
 
Bin inzwischen mit 1,5mg Haldol glücklich und zufrieden. Das heißt, man könnte eigentlich auf 1mg runter, aber da eine besondere Woche bevorsteht, lass ich das erst einmal. Hab nicht vor, die kommende Woche wegen Entzugserscheinungen nicht genießen zu können.
Heißt auch, von mir gibt es nächste Woche eher keine Updates.
 
Die erste Woche mit nur 0,75mg Risperidon ging gut. Auch diese Woche war nicht verkehrt. Aber gegen Abend hin merkte ich, wie ich immer fahriger wurde, sehr unruhig. Ich belass es erstmal wieder bei 1,0mg. Vielleicht sollte ich dies auch nicht machen, wenn ich noch in einer Krise bin. Gut, dass du es so weit runter geschafft hast.
 
Die erste Woche mit nur 0,75mg Risperidon ging gut. Auch diese Woche war nicht verkehrt. Aber gegen Abend hin merkte ich, wie ich immer fahriger wurde, sehr unruhig. Ich belass es erstmal wieder bei 1,0mg. Vielleicht sollte ich dies auch nicht machen, wenn ich noch in einer Krise bin. Gut, dass du es so weit runter geschafft hast.
Oh, das ist sehr schade, aber manchmal muss man wieder einen Schritt erhöhen. In einer Krise reduzieren klingt natürlich auch nicht nach einer guten Idee. Ich hoffe für dich, dass du, wenn du stabiler bist, einen neuen Versuch in Angriff nehmen kannst.
Der Schritt von 2mg auf 1mg Haldol hat vorläufig bei mir auch nicht funktioniert, darum musste ich ja auf 1,5 erhöhen. Werde es ab 8.Februar nochmal versuchen, auf 1mg zu reduzieren. Die Hoffnung ist, das der Schritt von 2 auf 1 nur einfach zu groß war.
Kopf hoch dir, ich hab auch mehrere erfolglose Absetzversuche hinter mir. Manchmal ist es einfach noch nicht an der Zeit. Viel Glück!
 
Danke für deine aufbauenden Worte! Ich hatte mit 0,75mg Risperidon die letzten zwei Wochen auch viele gute Momente. War oft im Büro, gut konzentriert. Vielleicht nehme ich auch erstmal jeden zweiten Tag 1,0mg und den anderen 0,75mg. Zur Sicherheit nehme ich aber heute erneut 1,0mg ein. Ich lass den Kopf nicht hängen :) Das machst du ja genauso wenig! :)
 
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