Hatte gestern noch etwas gelesen, eben nochmal die KI gefragt (Google fragen über Safari, da antwortet mir neuerdings automatisch KI), weiß nicht ob das als zusätzliche Erklärung taugt oder nur am Rande interessant ist.
Du kannst dich mal den erst neu entstandenen Grundlagenblock A1-8 im Lexikon anschauen um diese Entzündungsprozesse die teilweilse ganz normal sind auch besser zu verstehen:
A.1 Mikroglia‑Achsen
Ich habe das mithilfe von KI erstellt und bin da auch nur teilweise im Thema drin.
Das sind komplexe Zusammenhänge wo man erstmal durchblicken muss und selbst dann ist fraglich ob Entzündungshemmung immer gut oder schlecht ist, was ja die Antipsychotika obendrein auch machen.
Sulfarophan (Brokkolieextrakt) wirkt etwa über die Gene und baut damit eine Entzündungshemmende Wirkung auf.
Bei Omega 3 und Schiziophrenie weis man das es zumindest gut sein kann, was ja auch Entzündungshemmend ist.
Das Berberin war mir bisher neu und wirkt wiederum anders als Sulfarophan.
Solche Sachen sind vielleicht Gegenstand der aktuellen Forschung da man bei Betroffnen diese Entzündungsmarker teilweise hat, aber alles noch sehr unsicher und unklar was Nahrungsergänzung bringt, oder die Antipsychotika da völlig überlager, oder welche Patientengruppe davon profitieren kann. Antipsychotika sind ja auch entzündungshemmend, also das ist ein breites Gebiet. Kortison wäre etwa bei Daueranwendung sehr gefährlich, also auch entzündungshemmung kann schädlich sein. Von daher wäre ich auch bei Nahrungsergänzung etwas achtsam.
Entzündungprozesse gehören zum Teil dessen wie das Gehirn arbeitet, von daher ist das kein Ein/Aus Schalter. Abschnitt A geht da auf diese Thematik ein, wobei ich wie gesagt auch diese Dinge etwas mehr verinnerlichen muss.
Das dämpfende GABA-System ist etwa für Schizophrenie sehr relevant und da spielen Magnesium und B-Vitamine eine Rolle.
B6 sehe ich als wichtig da es zudem auch bei akathisie (Nebenwirkung von Antipsychotika) hilft:
Vitamin B6 (Pyridoxin): Seine Rolle im Nervensystem, bei Schizophrenie und Akathisie
B9 B1 und B12 wären noch wichtig. Schizophrenie kann ja der Bedarf an Vitaminen Mineralien auch wegen der Entzündungsprozesse höher sein. Magnesium spielt ja auch eine Rolle und du hast ja auch so Ergänzungen teils schon:
Magnesium und seine Rolle bei Schizophrenie
Das könnte man hier immer weiter fortsetzen und selbst wenn die Evidenz und Wirkstärken gering sind, kann das oder ist das ja Trotzdem der Nährboden den ein gesundes Neurotransmittersystem braucht. Nur wer testet vorher teuer all seine B-Vitaminspiegel wo meist nur B12 indirekt ablesbar ist?
Will nur damit sagen das es ein Glücksfund wäre wenn Berberin hilft, aber du das als ein unsicheren Aspekt deiner Behandlung sehen solltest. Normal würde ich bei Nahrungsergänzung sagen: "Im schlechtesten Fall helfen diese Dinge nix", nur sind da ja auch Nebenwirkungen wie etwa diese Wechselwirkung möglich.
Du hast wegen Bupropion von einem 3-Tage Test gesprochen.
Ich habe Freitag und Samstag frei. Werde es also am Donnerstag einnehmen und bis Samstag schauen, was passiert.
Ok. Normal kann es die Wirkung des Aripiprazols ja noch verstärken, also wären bei Umstellung auf Bupropoin nur etwa 11 mg nötig um die bestehenden 15 mg zu ersetzen. Solltest du zumindest mit einplanen, dass Wirkung und Nebeniwirkung von Aripiprazol zunimmt und du da vielleicht besser dann 10mg nimmst in der Zeit wo du Bupropion einnimmst.
Super wenn du berichtest.
Placebo-anfällig bin ich aber nicht so… hatte schon mehrere Experimente, darunter CBD Öl, Lithium Orotat. Hat gar nichts gebracht, wobei Lithium Orotat sogar auch zu Trauer und Schmerz führte.
Wie die Medikamente wirken ist sehr Settings- und Situationsabhängig. Das was dir damals geschadet hat, kann in einem anderen Verlaufszustand der Psychose wieder nützlich sein.
Aber, wenn ich wieder Schlafprobleme bekomme, dann ist die Sache mit dem Bupropion durch.
Hatte diese Nacht aber schon bis 2 Uhr wachgelegen, und bin um 8 Uhr schon wach geworden, um dann halbe Stunde später nochmal drei Stunden zu schlafen.
Ich würde also fast damit rechnen, das Bupropion so gar nicht das richtige wäre zurzeit… aber versuchen wir es. Ich berichte.
Du hast ja noch die Doxylamin-Tropfen zuhause, die du als schlafanstoßend einnehmen kannst wenn du merkst das du zu lange wach bleibst. Bupropion kann am Anfang diese Einschlafstörungen machen, aber normal sollte das durch die höhere Aripiprazol-Dosis eher gelöst sein.
Vielleicht hast du recht, das es zurzeit unnötig ist, da du es ja im Vorlauf über Jahre hattest. Nur kann eben genau das auch notwendig sein. Schlafstörungen kann es definitiv machen, die solltet du mit wenigen Tropfen Doxylamin auch vorläufig in Griff bekommen, wenn etwas wäre.
Manchmal zeigt die Nebenwirkung ja auch einen Nutzen und Wirkeffekt an, ich kenne diese Schlafstörungen auch, die sich wie gesagt entweder durch Tropfen und wenn es schlimmer ist normal durch die wiedereinnahme der Antipsychotika (bei dir Dosissteigerung vom Aripiprazol) lösen lassen.
Natürlich kann die Situation bei dir anders sein, aber du hättest ja auch Doxylamin noch in der Hinterhand wenn du die 3 Tage testest, damit du zumindest die Tropfen nimmst wenn du merkst das du übermäßig lange wach bleibst. Um den Rhythmus beizubehalten.