Ich würde sagen, dass du die ersten Wochen vermutlich keinen großen Unterschied merkst.
Ich hatte damals Miktionsstörungen (wie Blasenschwäche) bekommen. Das kann auch bei höheren Dosierungen auftreten, so wie es leicht obstipationsfördernd ist. Beides kann man gut mit einem SSRI-Antidepressivum (Citalopram), was die Serotonin SERT-Hemmung ergänzt. SÉRT gleich die NET+DAT Wirkung des Bupropions gut aus. SERT-Hemmung ist Serotoninwiederaufnahmehemmung, die die meisten Antidepressiva gemein haben. Dies reduziert übertriebene Emotionen, Depressivität, aber auch übersteigerte Libido, was in stärkeren Reduktionsphasen oder wenn man zeitweise kein Antipsychotikum nimmt, bedeutungsvoll ist. Magisches emotionslastiges Denken, Esoterik oder wenn man Bauchgefühl über reales Wissen stellt, kann man damit gut ausgleichen.
Ist also eher in höheren Bupropion-Dosierungen als die zu beginn 150 mg wichtig. SSRI machen weichen Stuhlgang, also bei Obstipation ist das wichtig zu wissen, da Amisulprid auch Obstipationssymptome fördert.
Hier einen Nebenwirkungsüberblick der gängigen Antipsychotika:
Nebenwirkungen Antipsychotika 1/26
Wirkungseintritt eher nach Monaten während der Reduktion:
Du wirst das eher merken, indem du Amisulprid viel stabiler reduzieren kannst und damit weniger Negativsymptome auftreten, da Bupropion dann von der Wirkung besser greift. So heben die Antipsychotika einen Teil der Wirkung des Bupropions auf.
Du kannst ja unter "
medikamente" dann ein "Tagebuch: Umstellung auf Bupropion" Thema oder so eröffnen und dann einfach jeden Tag reinfühlen was du subjektiv bei dir für Veränderungen merkst in Wahrnehmung, Denken oder auch Nebenwirkungen.
Bei einem geringen Prozentsatz kann Bupropion auch eine Allergiereaktion machen, was ich auch Monate später hatte. Damals hatte ich viel Glück, war wie Nesselsucht am ganzen Körper, aber da die Allergie an sich vom Bluttest nur minimal war, habe ich das Wochen nach Absetzen neu angesetzt und hat dann trotzdem funktioniert.