Herzlich willkommen im Psychose-Forum ❤️

Das Forum für Diskussionen rund um das Thema Psychose & Schizophrenie. Hier findest Du individuelle Beratung, Möglichkeiten zum Austausch, Hilfe und mehr.

Registriere Dich, um alle Vorteile nutzen zu können und über Deine persönlichen Fragen oder andere Themen zu schreiben! Die Forencommunity hilft, mit unverarbeiteten Problemen besser umgehen zu können, andere Meinungen und Sichtweisen zu bekommen und entspannter mit der Erkrankung umzugehen.
Für Angehörige, Betroffene, Therapeuten und alle, die sich interessieren, Hilfe benötige oder sich mit einbringen möchten.

Jetzt registrieren!

Im Forum findest Du diese Medikamente-Empfehlung.

Die Wirkstoffkombination ermöglicht ein recht normales Leben trotz Erkrankung. Anders als bei den herkömmlichen Therapien hilft diese auch bei Negativsymptomen, was den Verlauf der Erkrankung deutlich verbessern kann und auch Positivsymptome reduziert.

Bei Negativsymptomatik degenerieren die Hirnzellen

Active member
Registriert
12.04.2022
Beiträge
119
Danke fürs Bescheid geben, jetzt fühle ich mich gleich viel besser. Woher stammt diese wichtige Info?
 
Zuletzt bearbeitet:
TS
N
Active member
Registriert
23.05.2021
Beiträge
339
Pflegefall, das vermutet zumindest die Wissenschaft. Das ist natürlich nur eine Hypothese, so wie vieles in der Psychiatrie.
 
Administrator
Registriert
08.11.2016
Beiträge
2.124
Vermutlich kommt es bei einer Psychose im Bereich des Frontallappens zu einer Unterfunktion, also eher zu wenig Dopamin. Das begünstigt die Negativsymptome und dort wird bei Betroffenen die jahrelang Neuroleptika eingenommen haben eben auch ein verstärkter Abbau von Hirnsubstanz festgestellt.
https://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/201504/157.pdf
https://www.faz.net/aktuell/wissen/...en-das-gehirn-schrumpfen-lassen-13379742.html

In den Teilen des Gehirns wo dieser Dopaminüberschuss bei einer Psychose auftritt, da soll eben diese Degenerierung(durch Neuroleptika) schwächer ausfallen als im Bereich des Frontallappens. Ich hab da mal einen Artikel von Volkmar Aderhold gelesen, wo der Abbau der Gehirnsubstanz durch Haloperidol im Vergleich zu Olanzapin untersucht wurde. Bei Haloperidol war, das glaube ich 1% im Jahr an Gehirnvollumen wobei eben im vorderen Hirnbereich sich mehr abgebaut hat als im Hinteren. Beim Olanzapin, lag der Abbau etwa bei der Hälfte also 0,5%.
Das war ein sehr guter Artikel, welcher viele Fakten geliefert hat, etwa auch, dass sich die Heilungschancen der Psychose durch Neuroleptika eher verschlechtert statt verbessert hat. Man hat durch die Neuroleptika zwar die Klinikaufenthalte drastisch verkürzen können, dafür aber stehen die Heilungschancen schlechter, wo früher Schizophrene mit 2-3 Klinikaufenthalten, die über halbe Jahre gingen ausgekommen sind, so werden Betroffene heutzutage häufiger rückfällig, also 6-10 Klinikaufenthalte im Leben sind keine Seltenheit, was aber eben von der Länge her so im Bereich von 4-10 Wochen liegt.

Leider hab ich da keine so genauen Angaben, weil ich das nur noch so grob im Kopf habe.
(ich kann mal suchen, vielleicht kennt jemand von euch ja diesen Artikel und kann den verlinken)
 
Oben