Willkommen im Psychose Forum❤️

Das Schizophrenie Forum & Chat rund ums Thema Psychose.
Hier findest Du individuelle Beratung, Möglichkeiten zum Austausch, Diskussionen, Hilfe und nützliche Informationen.

Die Foren-Community hilft, unverarbeiteten Probleme besser umzugehen, diese zu lösen und auch andere Meinungen und Sichtweisen zu finden.

Für Angehörige und Betroffene mit Psychose, Schizophrenie und alle, die sich interessieren.

Jetzt registrieren!

Im Forum findet man eine neuartige medikamentöse Behandlungsoption für Psychose, welche bei Negativsymptomen wirksam ist und ein relativ normales Leben trotz der Erkrankung ermöglicht. Psychose / Schizophrenie kann auch der Anfang von einem besseren Lebenskapitel sein und es gibt auch viele Chancen, die damit eröffnet werden.

Was hilft bei Negativsymptomatik?

blablabla

Well-Known Member
Registriert
5 Nov. 2020
Beiträge
163
Was hilft bei einer Negativsymptomatik? Gegen Antriebslosigkeit hat mir Sport früher geholfen, diesmal irgendwie nicht...

Weiß jemand was noch hilft?
 
Wie lange ist deine letzte Psychose her? Und welche Medikamente nimmst du derzeit?

Die Frage ist, ob es von den Medikamenten kommt oder von der Erkrankung. Man sagt ja Teils/Teils, ich für meinen Teil glaube, dass der überwiegende Part von den Medikamenten kommt, die ja schließlich die Dopamin-Rezeptoren blockieren. Es existieren Medikamente wie Cariprazin oder Abilify, die durch ihre teilweise aktivierende Wirkung am D2-Rezeptor gegen Negativsymptome helfen sollen. Bei mir hat das Abilify (10mg/15mg) allerdings nicht wirklich einen Unterschied gemacht.

Manchmal helfen auch Antidepressiva, da muss man aber auch ausprobieren und gucken. Ich für meinen Teil bin gerade die Medikamentenexperimente satt. Aber wenn du da noch Kraft für hast, wärs einen Versuch ggf. auf einer offenen Station wert.

In einem Buch über Schizophrenie (weiß leider nicht mehr welches) habe ich mal gelesen: "Sie können nichts tun, außer Zeit und Geduld mitbringen, bis es besser wird". Fand ich erfrischend ehrlich und versuche mich deswegen damit abzufinden und die Zeit bestmöglich verstreichen zu lassen. LG
 
So ganz glaube ich nicht, dass man nichts tun kann.

Bei mir wird es, wenn ich Sport treibe, besser. Bzw. es beschleunigt die Genesung.

Meine Psychose ist jetzt 8 Monate her. Ich nehme Xeplion in Höchstdosis und Zyprexa 5 mg (zum Schlafen) sowie ein Antidepressivum, nämlich Escitalopram 10 mg.

Mir geht's damit eigentlich ganz gut. Nur die Antriebslosigkeit morgens macht mir zu schaffen. Nachmittags bin ich fit. Dann kann es ja nicht von der Xeplion Spritze kommen... Aber warum dann morgens? Wirkt Zyprexa zu stark?
 
Zuletzt bearbeitet:
Sicherlich kann man noch was tun. Homöopathie beispielsweise habe ich ausprobiert, leider ohne nennenswerten Effekt. Ich habe monatelang Globuli genommen. Nahrungsergänzungsmittel nehme ich: Omega 3 Fettsäuren (Fischöl), Magnesium, Zink, Vitamin D3/K2, Vitamin B Komplex. Leider auch ohne nennenswerten Effekt. Sport ist natürlich auch wichtig und richtig, doch lindert es bei mir ebenfalls nicht die Negativsymptome.

8 Monate ist ja noch nicht solange her. War es denn deine erste Psychose? Die Wahrscheinlichkeit für Rezidivsymptome steigt wohl nach jeder Psychose, bei deinem Medikamentenplan vermute ich, dass es nicht die erste war (bitte korrigiere mich falls doch).

Warum das morgens schlimmer ist als mittags kann ich dir leider auf Basis meines Wissens nicht erklären, habe aber dasselbe Problem.

LG und einen guten Rutsch
 
Zurück
Oben