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Bei Negativsymptomatik degenerieren die Hirnzellen

  • Ersteller Ersteller Gelöschter Benutzer 2353
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Danke fürs Bescheid geben, jetzt fühle ich mich gleich viel besser. Woher stammt diese wichtige Info?
 
Zuletzt bearbeitet:
Pflegefall, das vermutet zumindest die Wissenschaft. Das ist natürlich nur eine Hypothese, so wie vieles in der Psychiatrie.
 
Vermutlich kommt es bei einer Psychose im Bereich des Frontallappens zu einer Unterfunktion, also eher zu wenig Dopamin. Das begünstigt die Negativsymptome und dort wird bei Betroffenen die jahrelang Neuroleptika eingenommen haben eben auch ein verstärkter Abbau von Hirnsubstanz festgestellt.
https://www.akdae.de/Arzneimitteltherapie/AVP/Artikel/201504/157.pdf
https://www.faz.net/aktuell/wissen/...en-das-gehirn-schrumpfen-lassen-13379742.html

In den Teilen des Gehirns wo dieser Dopaminüberschuss bei einer Psychose auftritt, da soll eben diese Degenerierung(durch Neuroleptika) schwächer ausfallen als im Bereich des Frontallappens. Ich hab da mal einen Artikel von Volkmar Aderhold gelesen, wo der Abbau der Gehirnsubstanz durch Haloperidol im Vergleich zu Olanzapin untersucht wurde. Bei Haloperidol war, das glaube ich 1% im Jahr an Gehirnvollumen wobei eben im vorderen Hirnbereich sich mehr abgebaut hat als im Hinteren. Beim Olanzapin, lag der Abbau etwa bei der Hälfte also 0,5%.
Das war ein sehr guter Artikel, welcher viele Fakten geliefert hat, etwa auch, dass sich die Heilungschancen der Psychose durch Neuroleptika eher verschlechtert statt verbessert hat. Man hat durch die Neuroleptika zwar die Klinikaufenthalte drastisch verkürzen können, dafür aber stehen die Heilungschancen schlechter, wo früher Schizophrene mit 2-3 Klinikaufenthalten, die über halbe Jahre gingen ausgekommen sind, so werden Betroffene heutzutage häufiger rückfällig, also 6-10 Klinikaufenthalte im Leben sind keine Seltenheit, was aber eben von der Länge her so im Bereich von 4-10 Wochen liegt.

Leider hab ich da keine so genauen Angaben, weil ich das nur noch so grob im Kopf habe.
(ich kann mal suchen, vielleicht kennt jemand von euch ja diesen Artikel und kann den verlinken)
 
Langfassung mit Erklärungen:
Medikamentöse Orientierung bei Psychose – Schizophrenie (Langfassung)

Praxisorientierte Kurzfassung:
https://schizophrenie-forum.com/psy...ltherapie_nebenwirkungsprofile_2026-pdf.2450/

Das hilft bei richtiger Anwendung extrem bei Negativsymptomen.
Damit wird man geistig auch über die Zeit viel leistungsfähiger.

Besonders für Betroffene mit starken Negativsymptomen ideal, da hier extreme Besserungen möglich sind. Auch langfristig verbessern sich bei richtiger Anwendung Positivsymptome und Verlauf so deutlich, dass Vollremission greifbar wird.

Geistig kann die Erkrankung mit dieser Therapie sogar Vorteile haben, da man die dämpfenden Medikamente dann nur noch selten braucht und sich die geistigen Fähigkeiten regenerieren und deutlich besser als vor der Erkrankung werden können. Dauert zwar Jahre, aber deutliche Erfolge bei den Negativsymptomen sind sehr frühzeitig erkennbar, vor allem auch, wenn die Intervall-Einnahme des Antipsychotikums im Rahmen der kontinuierlichen Bupropion-Einnahme (NDRI-Antidepressivum) umsetzbar ist. Selektive Antidepressiva wie das atypische Bupropion sind vergleichsweise gut verträglich und dieser Wirkstoff kann so stark stabilisieren, dass Monate ohne Antipsychotikum möglich sind oder mindestens eine Reduktion der Antipsychotika gestützt wird.

Bei starker Antipsychotikamedikation, ist eine Intervall-Einnahme davon erst einmal unrealistisch. Aktuelle Erfolge zeigen aber, dass Bupropion hilft, bestehende Antipsychotika in einem sicheren Rahmen überhaupt reduzieren zu können, also auch bei kontinuierlich eingenommenen Antipsychotika Vorteile durch Bupropion entstehen.
Dies ist ein aktuelles Beispiel, wenn man es parallel zu Antipsychotika einnimmt:
Ein Versuch des Absetzens

Ich selbst habe die Intervall-Einnahme des Antipsychotikums mithilfe von Bupropion stabilisieren können, was bezüglich der Negativsymptome bereits in den ersten Monaten extreme Erfolge gezeigt hat. Heute bin ich etwa 10 Jahre darauf eingestellt und mit den zusätzlichen Ergänzungen und der Behandlungsdauer von etwa 10 Jahren sieht es aktuell hervorragend aus, es auch dauerhaft ohne Antipsychotikum schaffen zu können.
Das zeigt, es gehören Ergänzungen und Hintergrundwissen bzw. Selbstbeherrschung zu dieser Therapie dazu, aber die Erfolge sind mit regelmäßiger und unterbrochener Antipsychotikaeinnahme möglich.

Die Broschüre im 2. Link kann man gut ausdrucken und in der Antipsychotikavergleichsliste auf der 2. Seite kann man auch mit dem QR-Code auf die Langfassung zugreifen, sodass man mit einer beidseitig bedruckten A4-Seite schon eine gute Gesprächsgrundlage hat, um diese rezeptpflichtigen Wirkstoffe auch im therapeutisch aufgeklärten Rahmen zu bekommen, bzw. das besprechen zu können, sodass sich die behandelnde Psychiaterin auch aus erster Hand informieren und einlesen kann um die Umstellung planvoll durchführen zu können.
 
das leuchtet total ein, dass bei paranoia..ständig negativem das ganze eher rückwärts sich bildet. vielleicht, wenn man an einem gewissen punkt ankommt, dreht es sich wieder in die richtige richtung.
 
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