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Denkt ihr wir können jemals wieder erfolgreich werden wie andere im Leben?

RamzyStudio

Well-known member
Was bringt z.B. ein hoher IQ wenn man wegen Negativsymptomatik wie Schachmatt gesetzt ist?

Ich hab das Gefühl ich bin auf ewig dazu verdammt ein Obdachloser zu sein 'geistig'...

Ich hasse mein Leben so hart...

Und das ich von EMR leben muss zum kotzen auch.
 
Man könnte auch sagen Gott hat dich in einen krankheitsbedingten Zustand versetzt, damit du nichts böses anstellen kannst.
Da komme ich wieder auf meine karmische Lehre zurück, was ich ja schon oft hier geschrieben habe.
Wer weiß was du in einem früheren Leben warst. Eine hypnotische Rückführung würde da Aufschluss geben. Gott lässt nichts ungestraft.

Mir wurde von einer Stimme gesagt, dass ich im 18. Jahrhundert eine böse Frau war und meine Kinder geschlagen hätte (kann mich natürlich an nichts erinnern). Ja und in diesem Leben müsste ich das abbüßen mit Schizophrenie.

Denk einfach: "Was muß ich für ein Schurke gewesen sein in meinem früheren Leben". Dann fällt es dir leichter die Krankheit hinzunehmen, sofern du an Reinkarnation glaubst.
 
ich versuche es positiv zu sehen, und mutzi, hallo, ich bin schirmchen :) karma ist super...vorallem gutes karma schaffen ---!---
normal sein? hm..wohl eher nicht..nen umgang finden ja.
 
Ja die Belastbarkeit ist schon heftig eingeschränkt wenn man psychisch erkrankt ist. Negativsymptomatik stelle ich mir auch nicht sehr schön vor. Es gibt aber auch Phasen in denen mehr geht, man könnte z.B. einen 520Euro Job annehmen um die Rente nicht zu gefährden. Oder man arbeitet auf dem 2. Arbeitsmarkt.
Ich würde gerne wieder als Physiotherapeutin arbeiten, aber die Medikamente schränken mich derzeit heftig ein. Ich habe auch etwas Angst, weil ich mittlerweile 12 Jahre aus dem Beruf raus bin. Wenn man das Gefühl hat gar nicht arbeiten zu können muss man es wohl akzeptieren. Vielleicht kannst du dich für etwas in einer Gemeinschaft stark machen, es geht ja letztlich darum gebraucht zu werden.
 
Also ich würde bei starken Negativsymptomen erstmal schauen, ob mein Arzt mir unnötig hohe Medikamenten-Dosen verschreibt und ob ich das richtige Mittel für meine Situation bekomme. (Zu hohe Dosierungen sind an der Tagesordnung und inzwischen ist ja auch die Unsitte der Polypharmazie (mehrere Antipsychotika gleichzeitig zu geben), ziemlich verbreitet. Wenn der Arzt nicht mit sich reden lässt (es gibt auch uneinsichtige Ärzte), vielleicht einen Arztwechsel in Erwägung ziehen.
Positive Veränderungen sind immer möglich!
Du hast gefragt, ob ihr jemals wieder erfolgreich werden könnt wie andere im Leben. Es gibt genug Beispiele, von Menschen, die auch nach langer Krankheit wieder zu einem erfüllten Leben gefunden haben. Aber die Frage ist, wie definierst du ein "erfolgreiches Leben?" Ich glaube, wenig hilfreich ist es, sich mit anderen zu vergleichen. Wir sind alle einzigartige Wesen und haben unseren individuellen Lebensweg. Als Bestrafung für frühere Untaten würde ich die Krankheit auch nicht sehen; wir haben immer eine Chance, bewusst zu werden und neu anzufangen. Ist meine Meinung.

Liebe Grüße,
Nina
 
Ja, das Thema zu hohe Dosen hatten wir zuletzt einige male. Ich habe Die dosen immer selbst etwas reduziert und experimentiert, weil wenn man es nicht übertreibt, das durchaus auch selbst herausfinden kann oder es sogar dann besser erkennt als der Arzt, weil man nur als Patient erkennt, wie das Medikament auf den eigenen Körper wirkt. (außer natürlich man erkennt nicht, wann man einen Schub hat, daher nicht übertreiben)
Es gibt bestimmt einige Möglichkeiten auf Besserungen.
Schreib ruhig auf, was dich alles belastet , vielleicht fällt uns noch mehr ein.

Ich glaube ich habe auch ca. 5-6 Medikamente getestet bevor ich etwas gefunden habe, jetzt mit Reagila, was nicht so viel Nebenwirkungen bewirkt. (quetiapin ging bei mir auch noch ganz gut, das hatte ich zu vor, Reagila machte dann bei mir noch etwas weniger müde)
 
Was bringt z.B. ein hoher IQ wenn man wegen Negativsymptomatik wie Schachmatt gesetzt ist?

Ich hab das Gefühl ich bin auf ewig dazu verdammt ein Obdachloser zu sein 'geistig'...

Ich hasse mein Leben so hart...

Und das ich von EMR leben muss zum kotzen auch.
Wie hoch ist denn dein IQ? Würdest du getestet?
 
Was bringt z.B. ein hoher IQ wenn man wegen Negativsymptomatik wie Schachmatt gesetzt ist?

Ich hab das Gefühl ich bin auf ewig dazu verdammt ein Obdachloser zu sein 'geistig'...

Ich hasse mein Leben so hart...

Und das ich von EMR leben muss zum kotzen auch.

Die Frage ist auch, was glaubt du, könntest du noch aus deinem Leben machen, was wäre dein Traum, wenn du deine Krankheit nicht hättest? Vielleicht findest du ja auch noch Kompromisse im Leben, damit du nicht "dahin vegetierst" falls es so ist.
 
In der alttestamentarischen Schrift steht geschrieben, dass Krankheit eine Folge der Sünde ist. Doch Jesus (neues Testament) nimmt die Sünde weg, da er am Kreuz für uns gestorben ist. Das heißt aber nicht, daß Gott alle Sünder durchgehen lässt. In der Bibel wurden viele Stellen gekürzt oder sogar rausgelassen was leider Gottes dazu führt, dass der Mensch nicht die ganze Wahrheit erfassen kann, was leider zu Missverständnissen führt @Nina.
 
Ich denke, jeder von uns hat in Bezug auf diese Dinge seine eigene Sichtweise oder seine eigenen Vorstellungen und keiner von uns hat in dieser Hinsicht ein Monopol auf "die Wahrheit". Wer im System von Sünde und Bestrafung denken möchte, mag das tun, ich tue es nicht und ich finde es auch nicht hilfreich. Schuldgefühle bringen niemanden weiter und helfen auch niemandem, sich weiter zu entwickeln, einem kranken Menschen schon gar nicht. Für mich geht es darum, zur Liebe zu finden und zwar zunächst einmal zur Liebe und Akzeptanz für sich selbst und dann für andere. Es geht um Bewusstwerdung - so wie ich es sehe.
 
Dann sag bitte mal deinem kranken Sohn er soll zur Liebe in sich selbst finden, falls er psychotisch ist. Das ist eine utopische Vorstellung und ist im Krankheitsfall nicht machbar. In der Genesungszeit wird das schon besser fruchten.
 
Ich habe gesagt, dass ich die Vorstellung oder Überzeugung, Krankheit sei eine Strafe Gottes für Sünde(n) nicht teile, das ist alles.
 
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