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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Zwangsgedanken in Bezug auf bestimmte Personen

SchattenObjekt89

Well-known member
Hallo, ich habe wieder verstärkt Zwangsgedanken in Bezug auf meine Nachbarn. Ich denke, dass die mich kontrollieren wollen und ich plane pedantisch meinen Tagesablauf. Kann das schon psychotisch sein? Kennst ihr auch diese zwanghaften Gedanken?
 
Das scheint schon etwas psychotisch zu sein. Ich kenne es gegenüber meiner Nachbarin, dass sie mich mobben will.
 
Ich dachte einmal sie hätten nen ganzes überwachungzimmer.
Vielleicht umziehen um ruhigere Nachbarn zu finden.
Meine Nachbarn waren sehr aktiv auch bis in die späten Abendstunden.
Kann ein schon ganz schön zusetzen.
Mal nen Besuch und ne Unterhaltung könnten auch helfen.
Aber psychotisch ist dan ganze schon.
 
Ich hatte gefühlt eine regelrechte Hetzkolonne, paraphrasiere ich es mal " als ich meine Leistung gerade nicht recht habe bringen können".

Meiner nach war das auch kein Klinik-Thema ("Einbildung") sondern etwas, was glaube zwischen narzisstischen Missbrauch (niedere Beweggründe) und was ich an anderer Stelle "die Angst vor dem eigenen zu kurz kommen" nannte, jüngere Generation und dann entsprechendes Klientel in wechselseitiger Symbiose.

Ich nenne es auch der Menschen triste Kleinkunst.
💭 Oder NPCs.

Geholfen hat mir in jedem Fall ein Umzug und ehe das möglich war, Nacht-Rhythmus.
Schopenhauer als Erzieher 🙈
über die Tragödie des Zwischenmenschlichen
(mit humorvoller Distanz).

Was ich hilfreich fand im Nachhinein:
-Hintergrundkulisse wie Musik, Ventilator
-soweit möglich nichts direkt anmerken lassen - Narzissmus etc., die bekommen da erst richtig Laune. Notorisch kindgebliebene.
-daran glauben,dass sowas früher oder später auf einen, auf andere zurückfällt
-Hinterher die Genugtuung, so vage meine Situation auch gerade noch ist, ich bin wo, wo es schöner sein wird während die ihre Energie, deren sie mehr hatten als ich, verpufft haben und sich gegenseitig weiter das Leben schwer machen können.
Das wird ein Spaß.

Sinn sollte es hier sicherlich nicht sein jemanden zu bestärken, dass es sich unbedingt so verhalten sollte.
Lange steht das sicherlich ohnehin nicht hier.
Schrieb ja nur wie es bei mir war, nur meine Eindrücke gewesen.
Es wird im speziellen Beispiel bezeichnendere Ideen geben.

Wenn es sich verhält kann man sich vermutlich wehren, ich hatte es auf mich genommen und jene, gefühlte Äonen später, ihrem Schicksal überlassen, wovon ich nichts erfahren werde, auch nicht will.

Stoizismus wäre ein schönes Stichwort, zumindest in der Theorie, was ich angestrebt habe.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Ich merke viele haben Wahngedanken gegenüber ihren Nachbarn. Ich kenne auch persönlich einige Personen die dies haben. Es ist schön interessant wie viele auf ihre Nachbarn fokussiert sind. Meistens hat mann kein gutes Verhältnis zu ihnen und dann entstehen vielleicht diese Gedanken durch zu wenig Vertrauen oder sogar Hass.
Ich habe auch ab und an Zwangsgedanken. Ich spiele oft das gleiche Szenario im Kopf ab und es handelt sich um eine Person aus meiner Vergangenheit. Ich habe ein sehr schlechtes Verhältnis zu meinen Nachbarn, aber diese sind es nicht wert das ich Gedanken in sie investiere. Die andere Person eigentlich auch nicht, aber mann kann sich halt nicht helfen.
 
Vielleicht noch etwas positiver gehaltenes in Form eines umschließenden Rahmens:
Überwachung an sich, was vereinzelt in Themen diskutiert wird von wegen abhören, Kamera, ich denke das ist in den wenigsten Fällen der Fall.

Da haben die meisten eine Art Hemmschwelle.

Wenn man sich reindenkt, was wäre wenn.
Ich hatte in letzter Zeit 1-2x Mails von wegen ich solle einen gewissen Betrag überweisen sonst würden allerhand Info's aus vergangener Zeit an meine gesamte Kontaktliste geschickt werden.
(Cams klebe ich eh ab, lange schon)
Die könnten Fake sein, hatten aber frappierende Indizien, also Formulierungen die auf zeitnahe E-Mails schließen lassen.
(Man soll überweisen über Bitcoin)

Nach einigen Schreckmomenten: angenommen jemand würde sämtliche vertrauliche Daten von mir erhalten und sich damit befassen.
Man wüsste zB ich schreibe hier.
Jemand wäre auch nicht mehr mein Kontakt.
Auch dahingehend glaube ich, dass die meisten eine Hemmschwelle haben und den nötigen Respekt sich mit sowas nicht zu befassen.

Habe es gemeldet und gelöscht trotz Androhung.

Trifft's eher peripher.
Akut war ich auch schwerlich zu trösten.
Nachts war es etwas besser.
 
Hallo, ich habe wieder verstärkt Zwangsgedanken in Bezug auf meine Nachbarn. Ich denke, dass die mich kontrollieren wollen und ich plane pedantisch meinen Tagesablauf. Kann das schon psychotisch sein? Kennst ihr auch diese zwanghaften Gedanken?
Also ich selbst bin im erklären zu anderen Erlebnissen besser als wenn ich meine eigenen Erlebnisse versuche zu begreifen, dann fang ich mal damit an. Ich gehe davon aus das es nicht deinen Wünschen von einer Nachbarschaft entspricht, dass Du Dir mehr erhofft hast wie es mal in einer Nachbarschaft funktionieren könnte, da Du dies aus Serien oder Filmen oder Fantasien kennst... Und da dies nicht erreicht wird wie z.B. das die dich jeden Sonntag zu Kaffee und Kuchen einladen wollen oder Du jedes Silvester bei dennen eingeladen wirst, dies eine Negative Erfahrung in dir weckt die dich dann zu diesen Empfinden von Psychosen führt. Es ist ja auch nicht die Antwort darauf vielleicht bist Du ja auch das Gesprächsthema Nummer 1 wie ich auch auf dieser Welt Deswegen denken Wir das unsere Nachbarn uns .... "beschatten"
 
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