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Highlight: Unsere Medikamentöse Orientierung. bietet eine verständliche Übersicht über Wirkstoffe, Wirkmechanismen und aktuelle Behandlungsansätze – basierend auf Arbeiten von Expertinnen und Experten wie Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

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Woran erkennt man ob Medikamente wirken?

Kaese

New member
Hallo.
Ich nehme derzeit 10 mg Apripiprazol aus präventiven Gründen.
Allerdings habe ich auch mal für eine Woche auf 5mg und danach 1 Woche auf 2,5mg reduziert.
Vermutlich war das zu kurz um wirklich was zu merken, da das Medikament ja eine lange Halbwertszeit hat.

Hier im Forum lese ich immer wieder, dass viele die Wirkung merken.
Das einzige was ich merke ist der Unterschied zu Risperidon, was ich vorher hatte, und sich wie Blei angefühlt hat.

Ich hab allerdings ausgeprägte Negativsymptome wie Gefühllosigkeit und teilweise Verzweiflung deswegen, nächtliches aufwachen, Libido im Nirgendwo, Essen schmeckt teilweise wie Pappe und irgendwie fühlt sich alles, was ich machen kann, langweilig an. Auch Musik oder Laufen, was vor der Psychose eigentlich immer eine Wirkung auf meine Laune hatte.
 
Optimalerweise merkt man dass man sich geschützt fühlt. Psychotische Gedanken kommen nicht mehr durch. Manchmal merkt man auch Begleiterscheinungen wie beim Aripiprazol zum Beispiel Unruhe.
Wenn du es schaffst würde ich trotzdem Laufen gehen oder Musik hören. Mit Chance kommt das irgendwann an.
 
Hier im Forum lese ich immer wieder, dass viele die Wirkung merken.
Das einzige was ich merke ist der Unterschied zu Risperidon, was ich vorher hatte, und sich wie Blei angefühlt hat.
und irgendwie fühlt sich alles, was ich machen kann, langweilig an. Auch Musik oder Laufen, was vor der Psychose eigentlich immer eine Wirkung auf meine Laune hatte.
Dann wirkt das Neuroleptikum. Ich kann dir aufgrund meiner eigenen Erfahrungen auch mit Cariprazin kein anderes Mittel empfehlen, das da grundsätzlich anders wirkt. Wahrscheinlich kommt in der Zukunft mit Evenamid als Adjuvans und auch mit KarXT eine andere Auswahl des Wirkprinzips, aber so muss man dir sagen, dass du tatsächlich nur über die Dosierung und Lebensstilmaßnahmen wie Sport, helles Licht tagsüber und durchgehende Beschäftigung/Zeiteinteilung etwas gegen die durch die Dopaminblockade bedingte "Interessenlosigkeit" tun kannst. Ich würde aber beim Aripiprazol als "Dopamin D2 stabilizer" bleiben und mich nicht enttäuscht wieder den "second generation antipsychotics" zuwenden.
 
aber so muss man dir sagen, dass du tatsächlich nur über die Dosierung und Lebensstilmaßnahmen wie Sport, helles Licht tagsüber und durchgehende Beschäftigung/Zeiteinteilung etwas gegen die durch die Dopaminblockade bedingte "Interessenlosigkeit" tun kannst.
Mein Psychater wollte die Dosis noch hochschrauben nachdem ich sie eigenständig gesenkt habe.

Warum gibt man Medikamente rein präventiv wenn es die Chance von 20-30% gibt dass es eben nicht wieder kommt?

Mein Wahn war sehr persönlich und situativ, ich glaube nicht dass der wieder kommt.

Mit der Interesselosigkeit versaue ich mir dagegen die Chance mein Leben noch zum positiven zu drehen.

Es frustriert einfach.

Danke für deine Antwort
 
Ich glaube an den Nebenwirkungen merkt man das ein medi wirkt.
Neue Medikamente wirken relativ selektiv. Nebenwirkungen sind nur manchmal ein Indikator für Wirkung.
Aripiprazol etwa hat zwar wenig Nebenwirkungen, aber zu Beginn der Einnahme entsteht eine Art leichter Rauschzustand. Wenn die akute Psychose weg ist, dann ist dieser Zustand auch weg.
Bupropion hat zuletzt auch bei jemandem im Forum starke Schlafstörungen gemacht und macht diese Schlafstörungen zu Beginn der Einnahme verstärkt. Mit der Zeit lassen die Schlafstörungen nach und man kann auch leichter höher dosieren. In dem Fall führen Schlafstörungen womöglich häufig zum Therapieabbruch, aber genau diese zeigen, dass es den Wirkstoff braucht.
Wenn welche da sind, kann man das Antipsychotikum etwas höher dosieren oder trizyklische Antidepressiva in Tropfenform zur Schlafförderung einnehmen.

@goped
Wirkung ist ja auch wie eine Art Nebenwirkung, nur dass man die Wirkung haben möchte. Je selektiver der Wirkstoff oder je besser Wirkstoffkombinationen aufeinander abgestimmt sind, bzw. auf die persönlichen Nebenwirkungen, desto vermeidbarer sind diese.

Alte Medikamente haben generell mehr Nebenwirkungen, da die Wirkung unselektiv auch auf Bereiche wirkt, die man weniger berühren möchte. Neue Wirkstoffe sind so entwickelt, dass diese nur noch die Zielrezeptoren maßvoll ansprechen, womit man Nebenwirkungen vermeidet und trotzdem eine bessere Wirkung bekommt, da diese leichter höher dosiert einsetzbar sind.
 
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