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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Woher kamen die Stimmen?

Woher kamen die Stimmen?


  • Umfrageteilnehmer
    15
Dem stimme ich lernender voll und ganz zu.
Meine damalige Stimme erzählte mir Dinge, die ich nicht wissen konnte. Diese Stimme war sehr gläubig und sie sagte oft "Gott sei geprießen" oder trotz deiner Schwäche für Zigaretten steht Gott bei dir. Er erzählte auch von der Weltwirtschaftskrise. Er wurde wegen Obliegenheitsverletzung nach dem 2. WELTKRIEG zum Tode verurteilt durch Erschießen. Das ging mir lange nach, aber ich denke diese Stimmen sind verstorbene Seelen die noch erdgebunden sind. Viele von uns haben das Pech oder Glück wie man es sieht, dass sie uns anzapfen und mit uns reden wollen. Warum das während der Psychose oft der Fall ist und darüber hinaus ist mir unerklärlich.
 
Dazu muss klar sein wie Wissenbildung funktioniert. Die passiert nicht im Kopf, sondern da passiert nur die Ausgabe. Die kann auch anders sein geprägt von den Eindrücken die bewusst und intutive aufgenommen wurde. Es ist nur wären der ersten extreme Phase stark entfermtet (weil ungewohnt) immer im Kopf behalten sie sind das selber. Die nehmen nur die Stimmen an (sind ein guter Schauspieler) die sie irgendwie aufgenommen haben. Mit der Zeit lernen sie damit umzugehen.
 
Also ich finde es auch schwierig den Stimmen den Mund zu verbieten. Klappt eher selten und ich habe auch die Erfahrung gemacht dass man sich so nur mehr in die Psychose rein ziehen lässt wenn man sich zu sehr mit diesen stimmen anlegt. Klar gibt es kurz Kraft auf den Tisch zu hauen. Aber ich habe gemerkt dass die Stimmen dann einfach die Gangart wechseln und Zack haben sie dich wieder. Weil im Grunde darf man nicht vergessen man befindet sich ja im Kampf mit sich selber. Die Stimmen entstammen ja unserem Geist.
Denn eine Psychose ist die letzte Abwehr der Seele.
 
Von verbieten ist hier keinen Rede. Sie sind das selbst. Also wenn sie denken denken sie. Psychose ist die Ausgabe von Verarbeitung von WIssen.
 
Die Stimme die zu mir gesprochen hat war definitiv nicht ich. Es muss eine Stimme jemand anderen gewesen sein....eine andere Seele. Die Stimme hat Dinge erzählt, die ich nicht wusste oder an Sachen gedacht an die ich nicht dachte.
 
zur Erinnerung egal was die Stimme sagt sie haben die lokalen Gesetze zu halten.
 
Meistens "telephatisch" über Metaphern (Objekte, Dinge, Muster in der Umgebung). Sie nannten sich "Stimmen des Universums" oder "Stimmen aus dem Jenseits". Mutter Natur war zudem noch "Chefin des Universums". Über Schrauben, die für mich Stellschrauben meiner Gedanken waren, sprachen einige zu mir "telephatisch" und sagten mir "ich hätte eine Schraube" locker.
Etwas schwierig zu erklären, aber die Stimmen kamen aus der Welt "hinter der Fassade".
Klingt voll interessant. Ich glaube auch an Telepathie und das Stimmen vielleicht dadurch aus dem Diesseits und aus dem Jenseits kommen können.
Bei mir läuft das eher so auf emotionaler Ebene und ich glaube sogar das gesunde Menschen unterbewusste Stimmen haben, früher meinte ein Stimmenhörer mal das gar 50% der Bevölkerung Stimmen hört. Kann auch eine andere Zahl gewesen sein.

Ich habe mehr so Eingebungen und viele glückliche Zufälle, die sich in der Realität ergeben, was auch Wetterphänomene sein können, aber einfach Zufälle wie zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, auch wenn es völlig ungeplant ist, dann es hinterher so wirkt, als ob ein Plan dahinterstand. Kann ja sein das so etwas durch unterbewusste Stimmen begünstigt wird.

Wie wäre die Hypothese das jeder Mensch zwar Stimmen hat, aber nur wenige dieses Wahrnehmen und die Wahrnehmung dieser Stimmen oder Psychose eher als eine Warnung zu verstehen sind, am eigenen Leben etwas ändern zu müssen, bzw. dass man auf herkömmlichen Wegen oder wenn man so weitermacht zum Scheitern verurteilt ist.
Psychose sehe ich insofern als Zwang an, da sich dies Lebensumstände wie Beruf und alles aufgrund der Einschränkungen und Veränderungen grundsätzlich verändern können, bzw. andere Dinge die man so im Stress übergangen hat und in der Erkrankung eben diese Defizite dann auch verstärkt zeigen können, bzw. auch korrigiert werden sollten, indem man vielleicht nach einen tieferen Grund, Sinn für die Erkrankung sucht, was man vielleicht falsch gemacht hat oder wie man ein glücklicheres, zufriedeneres oder erfolgreicheres Leben wie vorher führen kann bei dem zu viel beruflicher Stress oder Vereinnahmung schädlich sein können, also wir einen Raum für Veränderung brauchen.
 
Meine Stimme nennen sich Seelengeister. Wenn ich das richtig verstanden habe. Sagen die, dass sie keine Menschen sind. Wollen mein Leben kontrollieren, damit ich in deren Augen ein besserer Mensch werde. Machen mich die ganze Zeit fertig und sagen mir die ganze Zeit was ich alles in meinem Leben falsch gemacht habe. Lebe in einer sehr schwierigen Situation.
 
Meine Stimmen kommen aus mir. Sie helfen mir beim Fühlen und sind total nett. Ich habe oft nicht darüber gesprochen und Freunde mit dem was sie zu mir sagten überrascht. Das kam gut an. Sie kommentieren nicht und lassen mich in Ruhe das sagen was ich möchte. Dann sagen sie etwas, es ergibt sich ein nicht endendes Gespräch. Zur Zeit fühle ich wenig und das ist dann meistens Thema, es nervt aber überhaupt nicht. Ich bin eh ein Mensch der gerne denkt und die Stimmen unterstützen mich dabei.
 
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