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Wie lange bleibt Olanzapin im Blut?

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Hay an alle,

weiss jemand wie lange es dauert, bis Olanzapin vollständig aus dem System ist?
Ich habe Olanzapin jetzt ca ein Jahr genommen. Anfangs 10mg und die letzten (ca.) 5 Monate nur noch 5mg. Weiss jemand wie lange es dauert, bis nichts mehr im Blut ist?

Hier steht folgendes: "Die Halbwertszeit beträgt 23–43 Stunden"
Quelle: https://alleantworten.de/wie-lange-bleibt-olanzapin-im-koerper

Stimmt das?


LG N̷͔̫̻̺̟̻͔͔̹͎̔͌̕͜͝o̶̡͙̥̣̘̟͖̟͉͒̽͆̿ͅc̴̨̛̹̙͇̰̼̗͓̹̩͙͒̕t̴̢̧͇͍̗̪͍̘̾̀́̑ụ̷̘͕̠̔̇̇̽̇̅̆̚r̴̨̗̻̤̬͕͚̺̺̦̺̣̍̓̍̀͠ͅn̵̛̠͔̭̲̼̊͋̀͐̕͜ḁ̶̛̱̻̯̳̩̳͖͍̆̓̇̀͊͌̀̏̅̚
 
TS
Nocturna
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Danke für die rasche Antwort.

Gilt das denn auch, wenn ich Olanzapin oral eingenommen habe? Da steht ja: "nach der letzten Injektion". Konnte dazu jedoch nichts genaueres finden.

Ich frage hier im Forum, weil mein nächster Termin erst wieder im Dezember ist.


LG N̷͔̫̻̺̟̻͔͔̹͎̔͌̕͜͝o̶̡͙̥̣̘̟͖̟͉͒̽͆̿ͅc̴̨̛̹̙͇̰̼̗͓̹̩͙͒̕t̴̢̧͇͍̗̪͍̘̾̀́̑ụ̷̘͕̠̔̇̇̽̇̅̆̚r̴̨̗̻̤̬͕͚̺̺̦̺̣̍̓̍̀͠ͅn̵̛̠͔̭̲̼̊͋̀͐̕͜ḁ̶̛̱̻̯̳̩̳͖͍̆̓̇̀͊͌̀̏̅̚
 
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Ich denke, dass es egal ist, ob das Medikament oral oder per Injektion eingenommen wird. Bin aber kein Experte. Am besten ist, du fragst bei einem Pharmakologen (Apotheker) noch mal nach.
 
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Olanzapin hat eine Halbwertszeit von im Mittel 33 Stunden.
D.h. wenn Du ne Woche rum hast, dann hast Du ca. noch drei Prozent davon im Blut.
Rein rechnerisch wird dich das sogar bis nach deinem Tod verfolgen. ;-)
 
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Hey, ich weiß nur, wann nach einer Medikamentenreduktion der neue Spiegel aufgebaut und der alte abgebaut ist.
Man rechnet immer grob mit 5 Halbwertszeiten.
Rein rechnerisch ist es bis zum Ende deines Lebens im Körper. Allerdings ist die Realität dann doch anders.
 
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Die Halbwertszeit sagt, wie lange es braucht bis das Mediakment zur Hälfte abgebaut ist.
Das kannst Du mit der Funktion 100 * 2 ^ -(t / tH) in Prozent angeben.
 
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Anahand der Formel kannst Du dir das selbst erschließen.
Der Abbau des Wirkspiegels ist demnach invers proportional, also 1 / t.
 
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Okay, dann können wir jetzt berechnen wie lange es dauert, bis das Olanzapin aus dem Körper raus ist, bzw. Keine Wirkung mehr hat.
Ich hab hier einfach mal als Grenze, wo die Wirkung des Medikaments so schwach ist, dass sie = 0 ist, bei einer Dopaminblockierung von 2,5% festgelegt.

2,5% Rezeptorblockade entspricht 0,1mg Olanzapin.

Also unser Zielwert bei der Formel sind 2%. 0,1mg sind 2% von 5mg. 5mg sind @Nocturna aktuelle Dosis.

Die Halbwertszeit bei Olanzapin ist längstens: 70 Stunden und kürzestens 20 Stunden.

Da ich kein Plan habe von Formeln umstellen, habe ich es einfach mal in den Taschenrechner gehauen.

Am Kürzesten ist das Olanzapin laut der Formel nach 113 Stunden komplett raus/unwirksam.
Am längsten dauert es 395 Stunden.
 
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Das ist ne invers proportionale Funktion, d.h. man behält irgendwlche Spuren für immer.
Aber is halt nur die Frage ab wo man nix mehr spürt.
Ich würd mal Pi mal Daumen sagen, dass bei einer mittleren HWZ von 33h Du nach einer Woche definitiv nix mehr spüren solltest, da bist Du dann nämlich bei ca. 3%.
 
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Funktion 100 * 2 ^ -(t / tH)

Ist das nicht eine Wurzelfunktion? 2^(-t/tH)=-Wurzel_tH(2^t), aber wenn es proportional ist würde es doch die x- bzw. y-Achse schneiden bei y=0... Mathe ist schon etwa länger her oder... weil proportional war doch immer y=mx+b
 
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https://www.google.com/search?q=ola...j0i15i22i30.2824j0j7&sourceid=chrome&ie=UTF-8
Das habe ich bezüglich der Halbwertszeit auf Google gefunden:
Olanzapin ähnelt von seiner Phamrmakokinetik den klassischen Neuroleptika. Die Zeit bis zum Erreichen der maximalen Plasmakonzentration (tmax) beträgt 5,1±1,2 Stunden (Mittelwert ± Standardabweichung), die Halbwertszeit (t1/2) liegt bei 30 Stunden (20-70h) und ist damit eher lang.

Halbwertszeit bedeutet ja, dass in dieser Zeit der Wirkstoff zur Hälfte im Körper abgebaut ist. Insofern dauert es ein paar Tage bis der Wirkstoff aus dem Blut ist, bzw. unter einer bestimmten Wirkschwelle ist.

Trotzdem haben meiner Erfahrung nach diese Wirkstoffe gewisse Nachwirkungen, die über diese Zeit hinausgehen, weil das ja auch an den Gehirnrezeptoren andockt und etwas verändert, was also dann schon Monate dauern kann, bis man vom vorherigen Wirkstoff etwa bei einer Umstellung wirklich nichts mehr merkt.
Grade auch bei Umstellungen gibt es ja auch Wechselwirkungen mit dem vorherigen Neuroleptikum, weshalb die ersten paar Wochen oder Monate mit dem neuen Wirkstoff eben anders sein können, als dieser normal von sich aus wirkt.
Die Frage mit dem Absetzen stellt sich ja auch meistens erst bei den letzten Dosisschritten auf 0mg, also 5mg liegt ja da gerade noch innerhalb des Spektrums, wo dieser Wirkstoff wirkungsvoll ist.
https://www.dgsp-ev.de/fileadmin/us...hold_Neuroleptika_minimal_12-2014.-Januar.pdf
(Seite 7)
@Nocturna falls du es absetzen möchtest und dann trotzdem die Psychose wiederkommt, kannst du es auch mit der Empfehlung im Forum probieren, also mit dem Aripiprazol(Intervalleinnahme)+ spezielle Antidepressiva.
Ich hatte vorher auch viele Absetzversuche gemacht, was meist so ein paar Wochen oder Monate (je nachdem wie hoch dosiert man vorher eingestellt war) gut ging, dann hat der Stress und Negativsymptome wieder zugenommen.
Da solltest du beim Absetzen eben nach deinem Körpergefühl gehen und auf Frühwarnsymptome oder ähnlicher Symptomatik achten und dir wirklich keinen Zwang antun. Die Empfehlung von mir ist da vergleichsweise mild und da ist diese Zeit wo man das Neuroleptikum ohne Probleme weglassen kann, deutlich länger, sodass Negativsymptome auch anfangs deutlich abgeschwächt sind, bis eben der Zeitpunkt für eine kurze Intervalleinnahme des Neuroleptikums da ist.
 
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Das ist ne invers proportionale Funktion, d.h. man behält irgendwlche Spuren für immer.
Aber is halt nur die Frage ab wo man nix mehr spürt.
Ich würd mal Pi mal Daumen sagen, dass bei einer mittleren HWZ von 33h Du nach einer Woche definitiv nix mehr spüren solltest, da bist Du dann nämlich bei ca. 3%.
Es ist mathematisch eine invers proportionale Funktion. Aber in der Realität wird irgendwann jedes Molekül Olanzapin aus dem Körper befördert sein oder?
 
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Eigentlich ist das egal ob das so ist oder nicht, denn die Spuren die dann noch ggf. da sind spürt man ja nicht mehr bzw. die haben keinen biologisch relevanten Effekt mehr.
 
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