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Grund zur Hoffnung: Intervalltherapie mit Bupropion

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Behandlungskonzept, welches mit Bupropion (Antidepressivum und Nikotinentwöhnung) eine stabilere Reduktion des Antipsychotikums ermöglicht. Das dämpfende Antipsychotikum wird dabei nur selten und bedarfsgerecht benötigt.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

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🔗 PRAXIS-GUIDE – für das Arztgespräch

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Wer hat seine Positivsymptome recht gerne?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 1968
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G

Gelöschtes Mitglied 1968

Ich habe erst durch Positivsymptome neue Freunde gefunden, weil die mich irgendwie erst "aufschliessen". Ich bin viel wacher und unternehmungslustiger durch Positivsymptome. Auch spirituell profitiere ich davon. Ich spreche eher Menschen an wofür ich ohne die Symptome zu schüchtern wäre. Leider habe ich in den letzten Jahren einen Wahn entwickelt, und bin aber dabei das zu verstehen, also dass es ohne Wahn weitergehen muss. Auch sind Frühwarnzeichen eine wichtige Messlatte. Trotzdem mag ich meine Positivsymptome. Wer hat das noch?
 
Ja, also bei mir ist es ganz ähnlich. Bei meiner Arbeit wird mir des Öfteren mit Ideen geholfen. Hinzu kommt viel humor von meiner Stimme mit besseren Witzen als ich sie machen kann. ;) Hin und wieder werde ich auch daran erinnert was ich machen wollte, wenn ich mal was vergessen habe, was aufgrund der Nebenwirkungen der Medis gerne mal vorkommt.
Wie ist das bei den anderen?
 
Meine Stimmen haben schon vor Jahren einen strukturierten Tagesplan mit mir ausgearbeitet, den ich immer noch einhalte. Sie erinnern mich auch an Dinge, die ich vergesse.
Auch wecken Sie mich jeden Morgen, so dass ich schon lange keinen Wecker mehr benötige, wenn ich etwas vorhabe.
 
Meine Stimmen haben schon vor Jahren einen strukturierten Tagesplan mit mir ausgearbeitet, den ich immer noch einhalte. Sie erinnern mich auch an Dinge, die ich vergesse.
Auch wecken Sie mich jeden Morgen, so dass ich schon lange keinen Wecker mehr benötige, wenn ich etwas vorhabe.

Das mit dem wecken klingt wirklich praktisch. :)
 
Hallo,

ich hab Menschen halluziniert und hab mit ihnen geredet. Das war eine sehr schöne Erfahrung. Wenn das aber auf Dauer so wäre, dann würde ich sterben, weil ich nicht mehr in der realen Welt leben würde.
 
Hallo,

ich hab Menschen halluziniert und hab mit ihnen geredet. Das war eine sehr schöne Erfahrung. Wenn das aber auf Dauer so wäre, dann würde ich sterben, weil ich nicht mehr in der realen Welt leben würde.
Ja krass. So heftig kenne ich es nicht, ich habe auch Menschen halluziniert aber die waren wie Luft und ich konnte nicht mit ihnen sprechen. Da hätte ich wohl auch Angst, ich habe einmal im Gehölz einen Mann und ein Kind halluziniert, als sie näher kamen bin ich voll aus dem Wald gelaufen vor Angst😅
Es kommt wohl bei Positivsymptomen genau wie beim Medikament auf die "Dosis" an, dass du damit NLs brauchst glaube ich dir gerne.
 
ich habe einmal im Gehölz einen Mann und ein Kind halluziniert, als sie näher kamen bin ich voll aus dem Wald gelaufen vor Angst
Kann ja auch eine vernünftige Warnung des Unterbewussten gewesen sein, jedenfalls sinnvoll, denn im Wald kann man sich ja auch grausig verlaufen.

Hallo,

ich hab Menschen halluziniert und hab mit ihnen geredet.
Ich habe leider manchen Käse mit meistens wildfremden echten Menschen in gesteigerter Kontaktmanier geredet. Das sprach sich einmal dann herum zu der Stelle, die mich schließlich einwies, da war ich dann sechs Wochen radikal weggesperrt, sobald diese Zeit (die für mich wegen Benperidol sehr schwer zu ertragen war) um war, war ich wieder draußen und erst einmal "gesund" (natürlich nicht, aber das war der erste Schub nach der Prodromalphase, in der ich schrullig und leistungsschwach wurde und mich zurückzog). Das Rezeot für Benperidol vom naturheilkundlich eingestellten Hausarzt hätte ich aufheben sollen. Ich erinnere mich seltsamerweise nicht mehr daran, ob ich es eingelöst habe oder nicht. Jedenfalls ging es eine Zeitlang nach der Benperidol-"Kur" gut und ich nahm irgendwann danach eine Zeitlang "ersatzweise" einen Betablocker, an den ich glaubte. Na ja. ;-)
 
Ja krass. So heftig kenne ich es nicht, ich habe auch Menschen halluziniert aber die waren wie Luft und ich konnte nicht mit ihnen sprechen. Da hätte ich wohl auch Angst, ich habe einmal im Gehölz einen Mann und ein Kind halluziniert, als sie näher kamen bin ich voll aus dem Wald gelaufen vor Angst😅
Es kommt wohl bei Positivsymptomen genau wie beim Medikament auf die "Dosis" an, dass du damit NLs brauchst glaube ich dir gerne.
Sahen die Personen aus wie Hologramme, also so ein bisschen leicht durchsichtig oder haben leicht geflimmert?
 
Hm, sie waren eher wie Standbilder. Das im Gehölz war das einzige Mal dass sie sich bewegt haben. Es sind eher schwache Halluzinationen. Ich dachte es wären Tote.
 
Es waren sicherlich Tote. Denn diese können sich zeitweise materialisieren und dann wieder verschwinden.

Die Ärzteschaft nennt das optische Halluzinationen was sich auch besser anhört, als zu sagen man sehe Tote. Aber die Ärzte verdecken damit die Wahrhaftigkeit.
 
Ja, es gibt schon mehr als die Fachwelt der Ärzte. Ich hatte auch das Gefühl dass es eben Tote sind als ich die Halluzinationen hatte. Ist aber jetzt schon etwas her, die Medikamente drücken leider auf die Positivsymptome.
 
Meine Personen sahen aus wie als ob sie aus dem Totenreich wären.
 
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