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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Wenn Stimmen dein Leben bestimmen - Luises Leben mit Schizophrenie

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Gelöschter Benutzer 2379

Achtung: Triggergefahr bei dem Video! Aber trotzdem ist es gut, weil es zeigt, dass es für Erkrankte ein gutes Ende geben kann:

 
Guter Beitrag,
aber ich muss trotzdem mal etwas gegen die starke christliche Missionierung argumentieren.

Es klingt immer so als ob die Bekehrung zu Gott und Jesus Christus der einzige Weg ist medikamentenfrei und psychosefrei mit Schizophrenie zu leben. Dem ist aber nicht so.

Ich zum Beispiel bin während meiner ersten Psychose offiziell beim Rathaus rechtswirksam aus der evangelischen Kirche ausgetreten (mit Antrag und Unterschrift) und habe diesen Schritt bis heute nicht bereut.
Grund dafür waren vor allem die traditionell - religiös geprägten negativen Wahnvorstellungen / Gedanken während meiner Psychose.

Heutzutage binde ich kreative unterhaltsame Aktivitäten in meinen Alltag ein und habe mein eigenes Glaubensmodell entwickelt - Simulationstheorie - die eigene Persönlichkeit wie ein Computer - Spiel Charakter entwickeln. Mit Attributen und anderen kreativen Eigenschaften die man sich "erspielen" kann. Positiver und Negativer Einfluss von unterschiedlichen eigenen Verhaltensweisen auf die eigen Psyche wird dabei zum Beispiel auch berücksichtigt. Das Glaubensmodell wird dabei durch Try - and Error stetig weiterentwickelt / angepasst - ein weiteres Hobby - von dem ich aber niemanden in meinem Umkreis bisher erzählt habe. Nach außen hin wird alles - gesellschaftskonform rationalisiert.

Meine letzte Psychose ist ca. 3-4 Jahre her und ich kann inzwischen auch wieder fast (halbtags) normal arbeiten gehen. Nur die geringere Stresstoleranz und der höhere Schlafbedarf (ca. 10 Stunden verteilt über den Tag) sind geblieben. Wobei der Schlafbedarf manchmal auch geringer ist.

Fremde Stimmen habe ich zwar noch nie gehört, aber die "fremden Gedanken / geistigen visuellen Bilder / Filme im inneren Kopf - im wachen Zustand" aus meiner Psychose-Zeit sind seit ca. 2 Jahren vollständig verschwunden.

Anti - Psychotiker habe ich übrigens nie eingenommen, ausgenommen von meinem ersten Tag in der Geschlossenen.
Drogen habe ich noch nie genommen und Zigaretten und größere Mengen Alkohol habe ich bisher - Gott sei Dank - noch nicht ausprobieren müssen.

Allerdings mag ich Kaffee, Schokolade und Süßigkeiten.
 
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