Aktuelles
Schizophrenie‑ & Psychose‑Forum

Gemeinsam Wege zur Heilung finden – evidenzbasiert, erfahrungsbasiert und zukunftsorientiert.

Dieses Forum richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte, die bei Psychose und Schizophrenie verlässliche Orientierung jenseits von Ideologie und vereinfachenden Erklärungen suchen.

Medikamentöse Orientierung bei Psychose & Schizophrenie

Eine strukturierte Übersicht zu Antipsychotika, Begleitmedikationen und Reduktionsansätzen – mit Fokus auf therapeutische Fenster, funktionelle Stabilität und langfristige Verträglichkeit.
Die Inhalte orientieren sich an modernen neurobiologischen Modellen und an Arbeiten von Prof. Dr. Stephen M. Stahl.

Zur Langfassung der medikamentösen Orientierung

Didaktisch klar und leicht verständlich aufbereitete Einordnung zu Wirkstoffen, Wirkmechanismen und Behandlungsstrategien bei Psychose und Schizophrenie – mit neurobiologischer Perspektive und klarer Struktur.

[PDF] Kurzfassung – praxisorientierte Broschüre

2‑seitige druckfertige Übersicht zu Medikation, Intervalltherapie und Nebenwirkungsprofilen – geeignet für Praxis, Beratung, Ausdruck und Weitergabe.

Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie und ihre Folgen

Warum moderne, patientenzentrierte Therapieansätze trotz klinischer Plausibilität kaum erforscht werden, während bestehende Strukturen und Marktlogiken Innovation systematisch ausbremsen. Der Beitrag analysiert ökonomische, regulatorische und therapeutische Fehlanreize und zeigt, wie diese Strukturen Therapiequalität, Innovation und langfristige Stabilität beeinflussen.

Fachbeitrag: Strukturelle Fehlanreize in der Psychiatrie – warum Innovation oft ausgebremst wird

Was dieses Forum auszeichnet

✓ Ruhiger, respektvoller Austausch

✓ Verständliche Einordnung komplexer Themen

✓ Fokus auf Autonomie, Verträglichkeit und langfristige Stabilität

✓ Hochwertige Fachbeiträge statt schneller Ratschläge

Aktuelle Themen & Bedenken

Werde Teil der Community

Für eine Psychiatrie, die Verständnis, Autonomie und Heilungsperspektiven ernst nimmt.

Wenn ich Bupropion weg lasse fühle ich mich voll schlapp und total fertig?

RamzyStudio

Well-known member
Bupropion erhellt meine Seele, mein Leben... es verdrängt die Negativsymptomatik und man fühlt sich gut in seinem eigenem Körper.
Jetzt kommt mein bedenken...

Was bei mir passiert wenn ich 200mg Amisulprid + 150mg Bupropion gleichzeitig einnehme:

1752593433268.png

Mein Problem wie von ChatGPT erklärt, ist dass ich kognitiv komisch im Kopf bin, während ich mich toll fühle. Wie ein Mischzustand zwischen Antrieb und Denkblockade, zwischen Wachheit und Nebel...
Ich weiß nicht was ich dagegen tun soll? Ich fühl mich auf Buprupion voll desinteressiert und kognitiv durcheinander.

Noch was paradoxes, wenn man ADHS und Schizophrenie hat:
Bei ADHS ist es ja so das man ein pushendes Medikament zu sich nimmt meist Amphetamine oder sowas (Medikinet, Elvanse) und bei Schizophrenie nimmt man ja genau das Gegenteil ein also etwas was die Botenstoffe reduziert. Nun meine Theorie wenn man mit ADHS etwas zu sich nimmt, was das Gegenteil von Medikinet wäre, dann ist es doch logisch, dass dann das ADHS 10x schlimmer wird.

Desw. finde ich Bupropion welches Off-Label bei ADHS eingesetzt wird und auch Amphetamin ähnlich ist, sehr sinnvoll. Aber in der Praxis scheint es da schwerwiegende Probleme mit den kognitiven Fähigkeiten zu geben.

Bitte was soll ich jetzt machen?
 
Wie wäre es denn, wenn du das Bupropion morgens nimmst und das Amisulprid abends?
Das wäre eine Überlegung wert, aber ich müsste vll. mit meinem Psychiater darüber sprechen. Weiß nicht wie klug das wäre wenn ich selbst rum experimentiere. Aber andererseits ist das Risiko eig. auch nicht so groß. Ich nehme ja eig. 100mg Quetiapin abends zum einschlafen und als psychische Stabilisierung.
 
Ja, das wäre doch gut die 200 Amisulprid zum Quetiapin dazu zu nehmen. Dass du es mit deinem Psychiater besprechen möchtest finde ich vernünftig.
 
Das heftige Quetiapin welches Herzstolpern verursachen kann mit Amisulprid kombinieren... dann lebe ich nicht mehr lange glaub mir.
 
Bupropion erhellt meine Seele, mein Leben... es verdrängt die Negativsymptomatik und man fühlt sich gut in seinem eigenem Körper.
Jetzt kommt mein bedenken...
Im Grunde werden durch Bupropion auch Kognitive Symptome neben den Negativsymptomen viel besser.
Das was Chat GPT dir da erklärt hat ist eher an den Haaren herbeigezogen, da er von einer Dopaminsteigerung ausgeht, wobei Amisulprid auch unter kleinen Dosierungen keinen tatsächlich Dopaminsteigernden Effekt haben sollte. Dieser Effekt ist vermutlich im Vergleich zu höheren Dosierungen, da 200mg häufig so die minimale Wirkdosis entspricht, da steigert sich theoretisch dann irgendwann das Dopamin wieder, da die Dämpfung zu schwach ist.

Kognitionen sollten besser werden, wenn du Amisulprid bzw. deine kompletten Antipsychotika (nimmst du noch Quetiapin dazu) weglässt da Amisulprid und Antipsychotika die Kognitionen erheblich einschränken können.
Du könntest etwa versuchen mal für eine Woche die Antipsychotika wegzulassen, aber dann sobald eine Verschlechterung oder psychotische Symptome da sind, gleich wieder einnehmen!?

Also nur Bupropion 150-300mg mal für ein paar Tage.
 
Zurück
Oben