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Pharmakologische Strategien
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Kompakte Darstellung der Intervalltherapie mit Bupropion.
“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

➝ Bupropion bei Schizophrenie: Pharmakologie, Neurobiologie und Perspektiven

➝ Grafische Übersicht: Transporter, Rezeptoren & Schizophrenie‑Netzwerk

➝ Die Dopamin‑Regulationshypothese: Schizophrenie als Signal‑Rausch‑Störung

➝ Schizophrenie einfach erklärt: Was im Gehirn passiert

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“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
– Prof. Dr. Stephen M. Stahl

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Weiß nicht was ich machen soll!

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 1727
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Gelöschtes Mitglied 1727

Ich bin zwar gut mit Medikamenten eingestellt, nehme 10mg Olanzapin ein, aber weiß nicht welche Aktivitäten ich täglich machen soll um aus dieser depressiven Stimmung rauszukommen. Ich will auch wie jeder andere arbeiten gehen oder mich mit nützlichen Dingen beschäftigen aber ich weiß nicht was ich machen soll
 
Ich mache jeden Tag einen Spaziergang, der eine Stunde oder länger dauert. Schizophrenen traut man - meist zu Recht - nicht allzu viel zu, vielleicht hilft dir ein Platz in der Tagesklinik oder Arbeit in einer Behindertenwerkstatt?
 
Ich mache jeden Tag einen Spaziergang, der eine Stunde oder länger dauert. Schizophrenen traut man - meist zu Recht - nicht allzu viel zu, vielleicht hilft dir ein Platz in der Tagesklinik oder Arbeit in einer Behindertenwerkstatt?
Ich fühle mich schon seit Wochen nicht wie ein Schizophrener
 
Ich habe mir damals einen Job gesucht, das ging bei mir. Aber dann gibt es keine Rente und es wird geprüft, ob Du überhaupt noch rentenberechtigt bist. Ich würde aber erstmal mit meinem Psychiater drüber sprechen, bevor Du sowas probierst. Das Schwierige an diesem Weg ist aber, dass Du beim nächsten Schub wieder gekündigt wirst. Bei mir ging das nur zwei Jahre lang gut, dann war ich wieder in der Klinik..
 
Ich fühle mich schon seit Wochen nicht wie ein Schizophrener
Mir hat eine Ergotherapie sehr geholfen, ich hatte mit der Therapeutin darauf hingearbeitet dass ich mich bewerben konnte und den für mich passenden Job mit der passenden Arbeitszeit zu finden. Zudem hatte ich nach meiner Langzeittherapie noch eine Gruppentherapie gemacht. All diese Sachen gaben mir aus der Spirale rausgeholfen.Auch hat mit geholfen, dass ich einfach etwas unternommen habe ob allein oder mit Bekannten.
 
Ich bin selbst betroffen und kenne das gut, dass man nichts macht. Am Anfang der Erkrankung(nach der ersten Psychose, ich hatte 2) habe ich immer nur nahezu regungslos dagesessen oder gelegen und immer gedacht "ich kann nichts machen, ich kann nichts machen". Das war schon sehr schlimm diese Zeit. Inzwischen gehe ich in eine Beschäftigungstagesstätte und nehme an den Gruppenangeboten teil. Ich kann eine Beschäftigungstagesstätte nur all denen empfehlen die sehr unter der Erkrankung leiden aber soweit stabil sind dass keine Positivsymptome da sind. Ich weiss nicht wie es wäre wenn noch Stimmen da wären(habe welche gehört in meiner ersten Psychose). Die Beschäftigungstagesstätte schafft eine Tagesstruktur und bieten einen relativ sicheren Raum und da die anderen Nutzer ebenfalls - aber wahrscheinlich andere - Erkrankungen haben ist die Tolleranz, zumindest bei mir, relativ hoch. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Es gibt Austausch zwischen den Leuten und man kann das ganze gerne als eine (Arbeits)-belastungserprobung ansehen. Wenns einem wieder besser geht muss man ja nicht mehr hingehen. Ich kann es nur nochmal empfehlen. Mir hilft es enorm. Ich habe einen Ort an den ich 3x die Woche gehe wo ich inzwischen die Leute kenne. Ich fühle mich da gut aufgehoben.
 
Ich bin selbst betroffen und kenne das gut, dass man nichts macht. Am Anfang der Erkrankung(nach der ersten Psychose, ich hatte 2) habe ich immer nur nahezu regungslos dagesessen oder gelegen und immer gedacht "ich kann nichts machen, ich kann nichts machen". Das war schon sehr schlimm diese Zeit. Inzwischen gehe ich in eine Beschäftigungstagesstätte und nehme an den Gruppenangeboten teil. Ich kann eine Beschäftigungstagesstätte nur all denen empfehlen die sehr unter der Erkrankung leiden aber soweit stabil sind dass keine Positivsymptome da sind. Ich weiss nicht wie es wäre wenn noch Stimmen da wären(habe welche gehört in meiner ersten Psychose). Die Beschäftigungstagesstätte schafft eine Tagesstruktur und bieten einen relativ sicheren Raum und da die anderen Nutzer ebenfalls - aber wahrscheinlich andere - Erkrankungen haben ist die Tolleranz, zumindest bei mir, relativ hoch. Jeder hat sein Päckchen zu tragen. Es gibt Austausch zwischen den Leuten und man kann das ganze gerne als eine (Arbeits)-belastungserprobung ansehen. Wenns einem wieder besser geht muss man ja nicht mehr hingehen. Ich kann es nur nochmal empfehlen. Mir hilft es enorm. Ich habe einen Ort an den ich 3x die Woche gehe wo ich inzwischen die Leute kenne. Ich fühle mich da gut aufgehoben.
Wenn's dir hilft, für mich is das nix ?‍??
 
Es kommt natürlich darauf an, wie fit Du bist. Wenn ich arbeitslos wäre, dann würde ich zum Arbeitsamt gehen und mich beraten lassen und einen Halbtags Job annehmen und die Teilerwerbsminderungsrente behalten bzw. beantragen. Aber jeder ist anders. Ich denke Arbeit /Beschäftigung hilft eventuell aus der Depression raus zu kommen. Ich habe auch noch zusätzlich ein Ehrenamt angenommen um meine Freizeit zu füllen. Vom Ehrenamt habe ich über das Gemeindeblatt erfahren.
 
@Engel,

Du bist aber fit, super.

Ich als volle Erwerbsminderungsrentnerin bin froh wenn ich vormittags meinen Haushalt erledigt bekomme mit Pausen selbstverständlich. Dann kommt mein Freund und wir kochen zusammen. Danach gemeinsames Essen und anschließend relaxen. Danach einen ausgiebigen Spaziergang im Wald oder Park. Dann gibt es Kaffee und Kuchen.

Wir sind beide schon 63 Jahre alt. Von daher genießen wir unser Rentnerleben auf diese Weise. Mein Freund hat auch EM-Rente und jahrelang einen Wahn gehabt. Ist jetzt aber besser geworden.

Man kann seinen Tag egal wie alt man ist gut strukturieren. Entweder mit Arbeit oder eben ohne. Nur nichts tun sollte man vermeiden.
 
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