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Diese neuartige Wirkstoffkombination ermöglicht ein relativ normales Leben trotz Erkrankung. Anders als bei den herkömmlichen Therapien hilft diese Wirkstoffkombination auch bei Negativsymptomen, was den Verlauf der Erkrankung erheblich verbessern kann und auch die Positivsymptome reduziert.

Warum rauchen Patienten mit Schizophrenie eigentlich?

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Wer von Euch raucht? Eigentlich fast alle Erkrankten, die ich kennengelernt habe, waren starke Raucher. Ich selber auch. Aber ich habe das Rauchen gegen den Sport eingetauscht. Das brachte mir mehr Lebensqualität. Hier eine Erklärung, warum so viele Schizophrenieerkrankten Raucher sind:

 
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In der Klinik habe ich als Nichtraucher die Raucher etwas beneidet, die in der Raucherecke immer etwas Ansprache und Austausch hatten...
 
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Wer von Euch raucht? Eigentlich fast alle Erkrankten, die ich kennengelernt habe, waren starke Raucher. Ich selber auch. Aber ich habe das Rauchen gegen den Sport eingetauscht. Das brachte mir mehr Lebensqualität. Hier eine Erklärung, warum so viele Schizophrenieerkrankten Raucher sind:
Ich habe auch angefangen in der Psychiatrie zu rauchen. Ich kürze das ganze Video mal ab, die Patienten rauchen deswegen, weil es ihnen mit Zigaretten besser geht, außerdem hat man ja nichts anderes zu tun, wenn man ohne Aussicht auf Freilassung für nichts eingesperrt wird.

Schaut euch doch lieber das Video mal an:

 
TS
Jacob Blackbird
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In der Klinik habe ich als Nichtraucher die Raucher etwas beneidet, die in der Raucherecke immer etwas Ansprache und Austausch hatten...
Ja, man hat eigentlich neben den Therapien sonst nichts groß zu tun. Und in der Raucherecke ist es interessant. In der Klinik, in der ich war, gab´s noch einen Raucherraum, da ging´s oft mal lustig zu und man hatte was zu lachen. Insofern, war das gar nicht so schlecht.
 
TS
Jacob Blackbird
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@Erzengel So ganz stimmt das Video nicht. Hier in Bayern gehört Alkohol zum Grundnahrungsmittel. Sehr viele fangen das Saufen in der Gemeinschaft an. Also nicht isoliert und so. Die Isolation kommt meistens erst später, wenn das Saufen zum Problem wurde.
 
Zuletzt bearbeitet:
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das Saufen zu Problem wurde.
Ich korrigiere, wenn das Leben unerträglich wurde und der Mensch keinen anderen Ausweg mehr erkennen kann. In Vino, Veritas. Alkohol bringt gnadenlos die Wahrheit und Falschheit ans Licht. Was natürlich auch heißt, dass alle eigenen Fehler einem AUCH bewusst werden.

Glaub mir ich monatelang versucht Alkoholiker zu werden und es hat nicht geklappt.
 
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Von daher hilft auch der Wirkstoff "Bupropion", da es ein Antidepressivum und Nikotinentwöhnungsmittel ist.
An sich ganz logisch, aber immer noch kein Standard in der Psychiatrie.

Über 80% der Schizophrenen sind Raucher und ich vermute schon das die Erkrankung etwas mit Sucht zu tun hat, Wahn beispielsweise kann ja auch wie eine Sucht sein, wo man sich ständig mit bestimmten Themen beschäftigen muss.

Mit Alkohol habe ich keine Probleme, wobei ich von Nikotin früher stark abhängig war. Durch das Bupropion kann ich es ganz aufhören, rauche aber trotzdem ab und zu.

An sich sollte sich die Therapie finde ich viel stärker auf die Behandlung dieser Süchte konzentrieren und mit dem Bupropion etwa kann man Denkstörungen, Konzentrationsstörungen und Müdigkeit gut behandeln.
Ich glaube aber das man sich da eben nur auf die Positivsymptome konzentriert und uns Betroffene bezüglich der Therapie meistens mit den Negativsymptomen allein lässt.

Kann man sich darüber streiten, ob das gewollt ist oder eben alles noch zu unausgereift. Ich persönlich glaube schon, dass viel mehr möglich wäre, wenn das Profitdenken durch die Antipsychotika und so weniger im Mittelpunkt der Therapie stehen würde.

Insofern lässt man Betroffene meistens in Stich was ihre Süchte angeht. Die Neuen S3 Leitlinien für Schizophrenie berücksichtigen auch Nikotinsucht und empfehlen sogar Bupropion in so einem Fall, aber welcher Psychiater weis das schon oder wendet das von sich aus so an.
 
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Insofern lässt man Betroffene meistens in Stich was ihre Süchte angeht. Die Neuen S3 Leitlinien für Schizophrenie berücksichtigen auch Nikotinsucht und empfehlen sogar Bupropion in so einem Fall, aber welcher Psychiater weis das schon oder wendet das von sich aus so an.
Am schlimmsten finde ich, dass man den Patienten sagt, sie sollen mit dem Rauchen aufhören, ohne jemals zu kontrollieren, ob sie aufhören. Was dazu führt, dass ihre Medikamente komplett überdosiert sind.
Wie die Menschen behandelt werden ist schlimmer als Tierquälerei.

Und wenn ein Patient 10 % seines Körpergewichts zunimmt, muss man was dagegen tun und nicht aus Faulheit zuschauen, wie der Patient langsam eingeht. Außerdem kann man mit den Medikamenten kein bisschen klar denken.
 
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Wenn die Zigaretten nicht so teuer wären, ich glaube, ich wäre Kettenraucher. Es erhöht halt den Dopaminspiegel (zumindest etwas). Nikotin ist der Dirigent im Synapsenorchester und schüttet praktisch alle Botenstoffe aus. Es ist halt eine Art Eigentherapie. Es wird natürlich nicht gern gesehen, weil es die Wirkung der Neuroleptika natürlich etwas abschwächt.
 
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Das Video hat 0 Kommentare weil der YouTuber alles zensiert. Auf den anderen Videos des Uploaders gibts nur freigegebene Lobhudeleien zu lesen. Das sagt alles.
 
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Hallo
Ich rauche auch relativ viel. Vermehrt aus Langeweile und dem Gefühl von Sinnlosigkeit bzw Enttäuschung.

LG
 
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