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Was macht man noch als Schizophrenie Kranker?

blablabla

Well-Known Member
Registriert
5 Nov. 2020
Beiträge
128
Hallo,

ich sitze hier schon seit Jahren einfach nur zu Hause rum. Da frag ich mich, was ich eigentlich tun könnte, wenn ich noch nicht gesund bin. Die Antwort daraus ist: Leider gar nichts, weil mich die Neuroleptika blockieren, vor allem morgens.

Kann man mit Schizophrenie überhaupt irgendetwas machen im Leben? Bei mir ist das leider nicht so. Ich konnte überhaupt gar nichts mehr machen.

Ich hab studiert, musste das allerdings unterbrechen...

Und jetzt weiß ich nicht mehr wie ich gesund werden soll. Ich hab starke Sedierung. Wenn ich nachts schlafe, dann sind es 12 Stunden. Da ist eine Arbeit oder ein Studium unmöglich...

Zudem habe ich noch häufig starke Schmerzen, wenn ich morgens aufstehe. Ist ja klar, wenn man 12 Stunden schläft, liegt man lange und hat Schmerzen.

Konntet ihr etwas machen mit Schizophrenie?
 
ich konnte nach der Psychose immer noch 3 Stunden arbeiten. Seitdem ich Medikamente nehmen hat sich dies nochmal deutlich reduziert.
mir gehts also auch so. Nach dem Aufwachen hab ich immer erstmal Depressionen.
Vielleicht ist ja unsere Arbeit geistiger Natur? Vielleicht liegt ja etwas dran was man in der Psychose erlebt hat.
 
Ich kann zum Glück arbeiten,ansonsten Steh ich gerade auf Netflix Filme gucken, treffen mit der Familie,1x im Monat mit ner Gruppe Billiard spielen,lesen,Haushalt, mich um meinen Kater kümmern ,Musik hören, lesen und einfach mal rumgammeln,so wie heute.
 
ich habe mich zur arbeit geprügelt, da war der tag schon ziemlich rum und der rest wurde zur erholung gebraucht. wäre schön gewesen ich hätte rente bekommen, dann hätte ich nicht bei einem beschissenen arbeitgeber arbeiten müssen.
 
ich habe mich zur arbeit geprügelt, da war der tag schon ziemlich rum und der rest wurde zur erholung gebraucht. wäre schön gewesen ich hätte rente bekommen, dann hätte ich nicht bei einem beschissenen arbeitgeber arbeiten müssen.
Woran scheiterte deine Rentenbewilligung?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich treffe mich 4 x die Woche mit meinem Lebensgefährten was meistens einen intensiven Tag bedeutet. Wir kochen zusammen und lassen es uns gut schmecken.

Wir reden sehr viel und diskutieren alles was so anliegt miteinander aus.

Die restlichen 3 Tage habe ich für mich. Lesen, stricken, datteln, TV, Hausarbeit. Ich muss immer irgendwie beschäftigt sein sonst werde ich unruhig.
Gönne mir zwischendurch aber auch Pausen und lasse die Seele baumeln.
 
Nach meinen ersten zwei Psychosen konnte ich noch voll arbeiten, und meine zwei Kinder waren da noch klein.
Damit ich nicht immer wieder vor Stress eine Psychose kriege, habe ich mich nach der dritten berenten lassen. Ich lerne und übe Fremdsprachen (Spanisch, Englisch und Französisch), und programmiere manchmal.
 
Ich habe meinen Hund,gehe schwimmen,lerne Spanisch,verrichte Hausarbeit, Internet und sehe fern oder treffe Freunde.Trotzdem fehlt mir die Arbeit und mein Auto.Ich habe volle Erwerbsminderungsrente.
 
ich kriege seit der Psychose auch nix mehr richtig gebacken. Ich hangle mich von Zigarette zu Zigarette und frage mich, was ich eigentlich noch hier soll.
Willkommen im Club. Mir fällt alles extrem schwer und bin nach jeglicher Kleinigkeit schnell erschöpft. Ich bin froh, dass ich wenigstens ehrenamtlich mich betätigen kann und eine Aufgabe im Leben besitze, die mich nicht überfordert. Jedoch ist meine Lebensqualität aufgrund der Erkrankung rapide gesunken. Trotzdem versuche ich weiter zu machen und habe immerhin noch Glücksmomente im Leben.
 
Hallo, ich lebe seit dem Jahr 2006 mit der Diagnose Schizophrenie und hatte 5 heftige psychotische Episoden. Ich kenne das Gefühl der Sinnlosigkeit, die Erschöpfung und das stundenlange auf der Couch liegen unfähig zu jeder sinnvollen Handlung. Zudem bin ich auch starker Kettenraucher.

Aber ich habe nie aufgegeben und habe mich zwischen den Episoden immer wieder aufgerappelt und gearbeitet. Ich glaube fest daran dass ein glückliches Leben mit Schizophrenie möglich ist. Seit ein paar Wochen gehe ich täglich ins Fitnessstudio und habe einen hervorragenden Antirauch Coach gefunden der mir helfen wird nach 20 Jahren Qualmen endlich von den Kippen loszukommen. In 3 Wochen ist der Rauchstopp und ich scharre schon mit den Hufen weil ich mich auf das Ende des Nikotinterrors freue. Ich habe eine feste Morgenroutine und kümmere mich um Haushalt, Körperhygiene und Papierkram. Das ist für Schizophrene extrem wichtig!

Ich kenne die Situation wie ich stundenlang auf der Couch liege und schlimmste Gedanken, Zwangsgedanken und Ängste aushalten muss. Ich bin blockiert und auf der Couch festgenagelt und kann nichts machen. Im Alltag habe ich auch starke Ängste und leide zudem an Derealisierung. Aber ich mache trotzdem das was mich meinen Werten und Zielen näherbringt. Ich ignoriere die psychotischen Symptome und mache einfach weiter. Ich gebe nie auf. Zudem sind wichtig: kreative Hobbies, soziales Netzwerk, regelmäßige Gespräche mit Psychotherapeut, Psychiater oder sozialpsychiatrischer Dienst. Auch wichtig ist eine gesunde Ernährung (wenig Fett, Fleisch, Zucker).

Ich lese viel psychologische Ratgeber und schreibe Tagebuch.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Abwarten.. bis die schwierigste Phase vorüber ist und dann aufstehen und weiter machen.. überleben
 
Es gibt doch verschiedenes bevor ich gar nix mache gehe ich in eine Schwerbehinderten Werkstatt oder arbeite normal,
Die meisten meiner Bekannten arbeiten alle normal mit der Diagnose .....
Dran bleiben und wieder Routine finden ob Arbeit oder werkstätte oder Ehrenamt was ich auch gut finde hier zu lesen..

Und bitte jetzt kein shitstorm von ich kann nicht bitte nicht

Grüsse schönen Tag noch
 
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