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Schwerpunkt: Intervalltherapie mit Bupropion

🔗⭐ Medikamente-Orientierung: Kurzfassung

Patientenbasiertes Behandlungskonzept mit kontinuierlichem Bupropion und zeitlich begrenzten antipsychotischen Behandlungsphasen. Die Übersicht beschreibt persönliche Langzeiterfahrungen und die zugrunde liegenden pharmakologischen Überlegungen.


Zur möglichen Vermeidung dopaminerger Supersensitivität
schrieb Prof. Dr. Stephen M. Stahl:

“It is plausible that this strategy prevents potential dopaminergic supersensitivity.”
Prof. Dr. Stephen M. Stahl, persönliche Korrespondenz

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Vollständige Heilung? / Eine Integration in die "wahre" Gesellschaft?

  • Ersteller Ersteller Gelöschtes Mitglied 1339
  • Erstellt am Erstellt am
G

Gelöschtes Mitglied 1339

Glaubt ihr es gibt irgendwann einen Punkt an dem man dauerhaft nicht mehr gesellschaftsfähig ist? Ich kann beim besten Willen nicht den Realitätsbezug meines Wahnes ignorieren, welcher zu diesem Zeitpunkt eine felsenfeste Gewissheit ist. (Eine gewisse Gruppe von Menschen hat die Möglichkeit meine Gedanken zu hören). Diese Gewissheit hat sich über die 7 Jahre tausendfach bestätigt (unabhängig ob psychotische oder depressive Phase) indem Gedachtes direkt wiederholt oder reflektiert wurde. Auch Gewiss ist, dass diese Menschen es bewusst machen und es leugnen , wenn man sie darauf anspricht. Visuelle /audio Halluzinationen und Gedächtnisfehler sind auch ausgeschlossen durch verschiedene Experimente und Aufzeichnungen. Problem an der Sache? Ich kann mit diesen Gewissheiten einfach nicht verzeihen bzw. mich von der Vergangenheit lösen. Es ist klar ,dass ich 7 Jahre gelitten und verschwendet habe , weil ich nicht die Information bekommen habe , die ich von Anfang an gewollt habe bzw. die Aufklärung von denjenigen, welche bewusst Gedanken wiederspiegeln und viele Charakterschwächen / Misstrauen die Ich jetzt habe aus diesem Kernproblem resultieren. Ich weiß einfach nicht was ich leisten soll um eingeweiht zu werden und ohne Aufklärung kann ich keine Motivation erbringen an mir zu Arbeiten (Wofür auch um mich in eine Gesellschaft zu integrieren die falsch oder fake ist und die sich weigert Verantwortung zu übernehmen?) Ich habe an nichts mehr Spaß und den einzigen Ausweg aus dem endlosen Kreislauf währe wenn die andere Seite den ersten Schritt geht - sonst werde ich das erlebte nicht verzeihen können und dann ist auch mit Aufklärung soziales Zusammensein unmöglich. Was soll ich tun? Übrigens jeglicher Versuch die oben genannten Gewissheiten zu diskreditieren ist absolut Zwecklos - subjektiver Wahn wurde durch unzählige Experimente ausgeschlossen. Falls ihr mir nicht glaubt bitte ich euch trotzdem es wenigstens als Theoretisches Konstrukt zu sehen und eine Lösung zu geben "als wenn alle Gewissheiten zu 100% wahr wären". Medikamente bringen auch nichts - diese wurden 5 Jahre regelmäßig eingenommen - trotzdem wurden die Gewissheiten bestätigt.
 
@Gelöschtes Mitglied 1339:

Den Einzelnen in die Gesellschaft zu integrieren ist keine Aufgabe der Gesellschaft sondern eine Aufgabe des Einzelnen. Es ist deine Aufgabe dich in eine passende Gesellschaft zu integrieren, die du für deine eigene mentale, physische oder finanzielle Gesundheit benötigst. Ich denke es ist ein Fehler "den Anderen" vorzuwerfen, dass sie dir Informationen vorenthalten haben (das habe ich früher in der Klinik auch gedacht).

Es ist vielmehr so, dass die eigene soziale Anpassungsstörung und die eigene Unfähigkeit persönliche Gefühle richtig einzuordnen dazu führte, dass man sich mit seinem Verhalten in eine soziale Isolation bewegt hat und mental krank geworden ist.

Um dass nochmal zu erklären: NIEMAND wird von der Gesellschaft "aufgeklärt", es ist eher so dass "gesunde Personen" von alleine merken welche Verhaltensweisen auf die eigene mentale Gesundheit oder auf andere Menschen einen positiven oder negativen Einfluss haben. Dass ist so wie eine Sprache als Kleinkind zu lernen. Die Muttersprache wird keinem Baby beigebracht, weil alle Kleinkinder diese Sprache erstmal selbst erlernen müssen zu sprechen.
Dass geht in dem man andere Menschen beobachtet und Verhaltensweisen selber ausprobiert.

Ich habe schon viele Infos zum Thema Verhaltenstherapie gepostet - gesunde Verhaltensweisen selbst erlernen durch Try And Error (In meinem Posting - Verlauf nachzulesen).

PS: "Übernatürliche Erfahrungen" anderen Menschen vorzuwerfen ist denke ich auch ein Fehler. Selbst wenn du von der Wahrheit dieser Erfahrungen überzeugt bist, kann ich dir versichern dass 99% der anderen Menschen in deinem Leben niemals die gleichen "Erfahrungen" gemacht haben wie du und auch nicht über dieselben Informationen verfügen. - Wenn dich diese "Erfahrungen" davon abhalten sozialen Kontakt zu anderen Menschen aufzunehmen, hilft es nur diese solange zu Verdrängen / zu ignorieren bis du dich erfolgreich re-sozialisiert hast.
 
dann bin ich absolut verloren... bzw welche kriterien entscheiden wann ich integriert bin? wer entscheidet wann ich re-sozialisiert bin?
 
Zuletzt bearbeitet:
[...] welche kriterien entscheiden wann ich integriert bin? [...}
Das ist schwer zu sagen und ist von Person zu Person unterschiedlich. In erster Linie entscheidest / merkst du selbst wann du "re-sozialisiert" bist. Es ist ja ein persönliches Ungleichgewicht und hat erstmal nichts mit Anderen zu tun.

Ich denke eine gute Definition ist: Eine Person die ohne Angst oder paranoide Gedanken / Stimmen hören auf fremde oder vertraute Menschen oder Gruppen zugehen kann und sich normal mit diesen unterhält. In der nächsthöheren Stufe hat diese Person sogar Spaß während des Gesprächs und kann die anderen Teilnehmer vielleicht sogar mit ein paar Witzen oder persönlichen Geschichten unterhalten.

Ich persönlich würde ganz unten anfangen mit arbeiten - ehrenamtliche oder bezahlte einfache Tätigkeiten bei denen du mit anderen fremden Menschen zusammenarbeiten musst. Wenn du dabei keine Paranoia entwickelst und irgendwann der Umgang mit den Kollegen keine abnormalen Gedanken oder Angstzustände triggert hast du schon den ersten Schritt zurück in die Gesellschaft geschafft. - Ich mache das zurzeit auch so - arbeiten im Team ist ein guter erster Schritt, wenn man noch kein Bock hat mit anderen einfach so zu reden.

Schritt 2 wäre dann gelegentlicher Smalltalk mit den Kollegen üben.
 
was meinst du mit "wahre Gesellschaft" ?
 
@Gelöschtes Mitglied 1339
Man muss unterscheiden zwischen Paranoia und Reale Welt, bin auch psychotisch und habe auch manchmal Verfolgungswahn aber ich denke das ich übertreibe und weiss das das nicht wahr ist, Deine Gedanken kann keiner lesen, man kann vermuten was einer denkt und richtig liegen wenn mann den Menschen kennt.
 
Also wenn meine ursprüngliche Theorie stimmt : Meine Vorstellungen, Emotionen und Träume beeinflussen meine Realität - dann können Andere meine Gedanken nur hören weil Ich davon überzeugt bin?
 
Zuletzt bearbeitet:
Ich check die Metapher (Bier) zwar nicht - aber Ich weiß halt , dass vieles im Endeffekt auf mich anspricht.
 
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